Pandemie-Newsblog

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Mehr aktuelle Fälle als an Weihnachten - 171 Neuinfektionen binnen 24 Stunden - Inzidenz steigt, Zahl der Intensivbetten sinkt

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  • Michael Wallkötter
    Michael Wallkötter
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    Randolf Leyk
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    Oliver Prause

Die Zahl der aktuellen Corona-Infektionen im Vest aktualisieren wir für Sie regelmäßig. Wir halten Sie in diesem Newsblog auf dem Laufenden.

  • Im Kreis Recklinghausen gibt es 2577 aktuelle Corona-Infektionen (zuvor: 2533). Insgesamt wurden 26.213 Fälle gemeldet. Davon gelten 22.866 als wieder gesund. Es gibt 770 Todesfälle. (Stand: 11.4., 6 Uhr).
  • Der Kreis RE gilt seit dem 10.10.2020 als Risikogebiet, da auf der Seite des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten worden ist. Der aktuelle Inzidenzwert liegt nach Angaben der Kreisverwaltung bei 135,0 (zuvor: 123,8). Ausschlaggebend für weitere Maßnahmen nach der neuen Coronaschutzverordnung ist aber der vom Landeszentrum Gesundheit Nordrhein Westfalen (LZG) herausgegebene Inzidenzwert. Hier liegt der Kreis bei 131,2 (Stand 11.4., 0 Uhr).
  • Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Donnerstag auf Freitag von 4.990 auf 5.230 gestiegen. Die Zahl der insgesamt labordiagnostisch bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) liegt bei 87.150 (Stand: 9.4., 0 Uhr).
  • In ganz Deutschland sind in den vergangenen 24 Stunden 17.855 Neuinfektionen registriert worden. Außerdem gab es laut Robert-Koch-Institut 104 weitere Todesfälle. Die bundesweite Inzidenz liegt bei 129,2 (Stand: 11.4., 0 Uhr).

Über die Entwicklung in Ihrer Stadt halten wir Sie zusätzlich in unseren Lokal-Tickern auf dem Laufenden: 
Das Coronavirus in Recklinghausen
Das Coronavirus in Marl
Das Coronavirus in Herten
Das Coronavirus in Datteln
Das Coronavirus in Oer-Erkenschwick
Das Coronavirus in Waltrop

Wir beenden den Corona-Blog an dieser Stelle. Alle aktuellen Infos ab dem 11. April 2021 finden Sie hier in unserem neuen Corona-News-Blog für die Region.

Hier der Blick auf die Corona-Statistik in den zehn Städten im Kreis Recklinghausen (aktuell Infizierte, insgesamt Infizierte, Genesene, Todesfälle, Inzidenz, Stand: 11.4., 6 Uhr).

  • Castrop-Rauxel: 476 / 3106 / 2568 / 62 // 238,6
  • Datteln: 179 / 1608 / 1354 / 75 // 167,6
  • Dorsten: 222 / 2467 / 2185 / 60 // 72,3
  • Gladbeck: 346 / 4091 / 3641 / 104 // 134,9
  • Haltern am See: 76 / 818 / 732 / 10 // 58,1
  • Herten: 234 / 2812 / 2485 / 93 // 145,6
  • Marl: 315 / 3608 / 3207 // 86 / 101,1
  • Oer-Erkenschwick: 138 / 1528 / 1335 / 55 // 105,0
  • Recklinghausen: 461 / 5003 / 4347 / 195 // 140,9
  • Waltrop: 130 / 1172 / 1012 / 30 // 180,7
  • Kreis RE gesamt: 2577 / 26.213 / 22.866 / 770 // 135,0

Die Inzidenzen der labortechnisch bestätigten SARS-CoV-2-Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen stellen sich für die Kreise und kreisfreien Städte im Regierungsbezirk Münster wie folgt dar (Stand: 11.4., 0 Uhr):

  • Stadt Bottrop: 81,7 (63,8) 
  • Kreis Borken: 111,0 (98,3) 
  • Kreis Coesfeld: 85,7 (78,4) 
  • Stadt Gelsenkirchen: 118,6 (151,0)
  • Stadt Münster: 66,6 (64,4) 
  • Kreis Recklinghausen: 131,2 (115,4) 
  • Kreis Steinfurt: 119,4 (114,2)
  • Kreis Warendorf: 102,2 (87,1) 

Hier die Fallzahlen für die Kreise und kreisfreien Städte im Regierungsbezirk Münster (Stand, 9.4., in Klammern die Zahlen vom Vortag).

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 230 (240), insgesamt Infizierte 4.459 (4.435), Verstorbene 97 (97), Genesene 4.100 (4.100)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 730 (730), insgesamt Infizierte 11.279 (11.179), Verstorbene 216 (216), Genesene 10.300 (10.200)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 380 (350), insgesamt Infizierte 4.611 (4.560), Verstorbene 80 (80), Genesene 4.100 (4.100)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 760 (730), insgesamt Infizierte 12.088 (11.984), Verstorbene 361 (361), Genesene 11.000 (10.900)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 330 (310), insgesamt Infizierte 6.596 (6.550), Verstorbene 106 (106), Genesene 6.200 (6.100)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 1.600 (1.500), insgesamt Infizierte 25.753 (25.493), Verstorbene 775 (772), Genesene 23.400 (23.200)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 740 (740), insgesamt Infizierte 12.887 (12.775), Verstorbene 287 (285), Genesene 11.900 (11.800)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 460 (390), insgesamt Infizierte 9.477 (9.386), Verstorbene 209 (209), Genesene 8.800 (8.800)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 5.230 (4.990), insgesamt Infizierte 87.150 (86.362) Verstorbene 2.131 (2.126), Genesene 79.800 (79.200)
  • Die Zahl der Genesenen basiert ebenso auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI wie die Zahl der aktuell Infizierten. 

Update, 11.4., 16.26 Uhr: Bei den anstehenden Abiturprüfungen in Nordrhein-Westfalen werden auch nicht auf Corona getestete Schülerinnen und Schüler teilnehmen können. Das geht aus der neuen Coronabetreuungsverordnung hervor, die ab Montag (12. April) gültig ist. Die neue Verordnung sieht für alle, die in Präsenz am Schulleben teilnehmen, grundsätzlich zwei Corona-Selbsttests pro Woche vor. Für Schüler müssen die auch in der Schule selbst unter Aufsicht vorgenommen werden. Nur Kinder mit sonderpädagogischem Bedarf dürfen die Tests bei ihren Eltern machen, die das entsprechend schriftlich versichern müssen.

Eine Ausnahme von der allgemeinen Testpflicht gibt es für Abschlussprüfungen und Berufsabschlussprüfungen. Die Prüfungen ungetesteter Personen „werden räumlich getrennt von den Prüfungen getesteter Schülerinnen und Schüler durchgeführt“, heißt es in der Verordnung. Der Hintergrund ist wohl rechtlicher Natur: So kann man Schüler nicht von Prüfungen ausschließen. Das Schulministerium war dazu am Sonntag nicht zu erreichen.

Freie Intensivbetten werden in den ersten Ruhrgebiets-Städten knapp

Update, 11.4., 13.53 Uhr: Auch im Ruhrgebiet sinkt die Zahl der freien Intensivbetten. Je ländlicher die Region, desto weniger Betten sind in der Regel vorhanden. Doch auch Krankenhäuser in größeren Städten wie Bochum und Gelsenkirchen merken die dritte Welle mittlerweile ganz deutlich. Im Kreis Recklinghausen (82 Prozent belegt) sowie Bottrop und Mülheim (beide zu 75 Prozent belegt) ist die Lage hingegen noch nicht so dramatisch, wie anderswo.

Update, 11.4., 11.58 Uhr: Die NRW-Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 4326 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der in sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Sonntagmorgen in NRW bei 125. Damit ist die Sieben-Tage-Inzidenz im bevölkerungsreichsten Bundesland gegenüber dem Vortag (Samstag: 115) erneut gestiegen.

Vor einer Woche - am Ostersonntag - lag die Kennziffer ebenfalls bei 125. Wegen der vergangenen Feiertage und der Schulferien könnten die Corona-Zahlen des RKI allerdings noch nicht vergleichbar mit den Werten vor Ostern sein. Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntagmorgen bei 129,2. In nur noch elf Kreisen und kreisfreien Städten in NRW lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag unter der Marke von 100. Sie ist eine Alarm-Schwelle für besondere Schutzvorkehrungen. Besonders hoch waren die Werte in Remscheid (217,4) und Hamm (206,2).

2577 aktuelle Corona-Fälle im Kreis Recklinghausen - Inzidenz steigt auf 135,0

Update, 11.4., 10.38 Uhr: Auch an diesem Sonntagmorgen ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen beunruhigend hoch. 171 Menschen wurden bei der Kreisverwaltung binnen der letzten 24 Stunden als positiv registriert. Die Zahl der aktuellen Fälle liegt mit nunmehr 2577 schon deutlich über dem Niveau von Weihnachten 2020. Zur Erinnerung: Am Ersten Weihnachtstag (25.12.) waren 2415 Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet mit dem Virus infiziert.

Auch die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Recklinghausen steigt erneut stark - von 123,8 auf 135,0. Einzige Stadt mit einer Inzidenz von über 200 ist weiter Castrop-Rauxel (238,6). Aber auf der anderen Seite gibt es mit Dorsten (72,3) und Haltern am See (58,1) auch nur noch zwei Städte, die unterhalb der 100er-Marke liegen.

Änderung des Infektionsschutzgesetzes am Dienstag Thema im Kabinett

Unterdessen geht das Tauziehen um bundesweit einheitliche Regelungen im Kampf gegen die dritte Corona-Welle in eine entscheidende Phase. Nachdem die Bundesregierung einen Vorschlag zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes vorgelegt hat, wird dieser nun mit den Fraktionen im Bundestag und mit den Ländern abgestimmt. Der Bund will die Neuregelung bereits am Dienstag im Kabinett beschließen. Es gibt allerdings bereits eine ganze Reihe von Nachbesserungswünschen - auch vom Koalitionspartner.

Update, 10.4., 10.44 Uhr: Die NRW-Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 4558 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das sind rund 600 mehr als vor einer Woche (3957). Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Samstagmorgen in NRW bei 115. Damit ist die Sieben-Tage-Inzidenz im bevölkerungsreichsten Bundesland gegenüber dem Vortag (Freitag: 108,6, Donnerstag: 106,9) erneut gestiegen.

Vor einer Woche lag die Kennziffer höher - bei 128,0. Wegen der vergangenen Feiertage und der Schulferien könnten die Corona-Zahlen des RKI allerdings noch nicht vergleichbar mit den Werten vor Ostern sein. Bundesweit lag die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner am Samstagmorgen bei 120,6. In 37 Kreisen und kreisfreien Städten lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag über der Marke von 100. Sie ist eine Alarm-Schwelle für besondere Schutzvorkehrungen.

Sieben-Tage-Inzidenz steigt um mehr als 15 Punkte auf 123,8

Update, 10.4., 7.49 Uhr: Es war nach dem langen Oster-Wochenende und den dadurch verzögerten Meldungen vieler Corona-Fälle zu erwarten gewesen. Dennoch ist der sprunghafte Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Recklinghausen an diesem Samstagmorgen besorgniserregend. Denn weiterhin stehen im Kreisgesundheitsamt noch Nachmeldungen von den Feiertagen aus. Erst Mitte nächster Woche - so prgnostiziert auch das Robert-Koch-Institut (RKI) - werde man wieder realistisches Bild der Pandemie-Situation in Deutschland und in unseren zehn Städten sehen können.

Aber schon jetzt liegt die Inzidenz im Kreisgebiet mit 123,8 (ein Plus von 15,5 Punkten gegenüber dem Freitag) wieder im extrem kritischen Bereich. Trauriger Spitzenreiter ist Castrop-Rauxel mit einer Inzidenz von 222,2. Am anderen Ende liegt weiterhin Haltern am See mit 47,3. Aber auch dort ist der Wert binnen 24 Stunden um mehr als 14 Punkte angestiegen.

Insgesamt sind laut Kreisverwaltung aktuell 2533 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (+87). Außerdem hat die Behörde drei weitere Todesfälle seit Freitag registriert. Verstorben sind in Marl ein 81-jähriger Mann sowie in Recklinghausen zwei Männer im Alter von 91 und 79 Jahren.

Update, 9.4., 21.52 Uhr: Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) prüft Fälle von Thrombosen nach einer Coronaimpfung mit dem Vakzin des Herstellers Johnson & Johnson. Vier ernsthafte Fälle von Blutgerinnseln seien nach einer Impfung aufgetreten, teilte die EMA am Freitag in Amsterdam mit.

Eine Person sei gestorben. Einer der Verdachtsfälle sei während der klinischen Studien aufgetreten. Die Behörde betonte, dass ein Zusammenhang mit dem Impfstoff des US-Herstellers noch nicht festgestellt worden sei.

Die EMA hatte am Mittwoch bei einer erneuten Prüfung von seltenen Thrombosen-Fällen nach der Impfung mit dem Präparat von Astrazeneca festgestellt, dass es einen Zusammenhang gebe. Die Häufigkeit gemeldeter Zwischenfälle mit Blutgerinnseln im Gehirn treten nach EMA-Angaben mit ungefähr 1 je 100 000 auf.

Die EMA gab weiter uneingeschränkt grünes Licht für eine Verwendung. Der Nutzen des Wirkstoffes sei höher zu bewerten als die Risiken, erklärte die Arzneimittelbehörde.

Update, 9.4., 16.44 Uhr: Die Corona-Testpflicht gilt ab der kommenden Woche auch für Schüler in der Notbetreuung in den nordrhein-westfälischen Schulen. Das stellte das Schulministerium am Freitag klar. Getestet werden müssen demnach Schüler in den Jahrgängen 1 bis 6, die an pädagogischen Betreuungsangeboten der Schulen teilnehmen.

Mit Ausnahme der Abschlussklassen müssen die meisten Schüler in NRW nach den Osterferien ab Montag zunächst von zu Hause aus lernen. Das Schulministerium hatte für zunächst eine Woche Distanzunterricht angeordnet.

Auch Schüler der Abitur- und Abschlussklassen, die im Präsenzunterricht seien, müssten auf das Virus getestet werden, hieß es weiter. Für den Präsenzbetrieb gibt es ab Montag eine Testpflicht mit zwei Selbsttests pro Woche. Das gilt für Schüler, Lehrer und das weitere Schulpersonal.

Das Schulministerium wies Spekulationen zurück, die Entscheidung für den Schulbetrieb im Distanzunterricht in der kommenden Woche sei aufgrund mangelnder Testmöglichkeiten in den Schulen getroffenen worden. Bereits vor den Osterferien seien an alle weiterführenden Schulen 1,5 Millionen Selbsttests für die ab Montag vorgesehenen Testungen versandt worden. Diese lägen «bereits seit Tagen einsatzbereit vor» und kämen für die Abschlussklassen ab Montag auch zum Einsatz.

Weitere 5,5 Millionen Tests insbesondere für die Grund- und Förderschulen seien oder würden versandt und erreichten die Schulen bis zum Ende dieser Woche. Die anfänglichen Logistikprobleme seien mittlerweile abgestellt.

Update, 9.4., 12.06 Uhr. Die Regionen in NRW, in denen es Modellversuche für Corona-Lockerungen geben soll, stehen fest. Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) hat unter den insgesamt 26 Kreisen und 20 Städten in Düsseldorf diejenigen bekannt gegeben, in denen die Öffnungskonzepte im Laufe des April umgesetzt werden könnten.

Voraussetzung ist jedoch, dass am Startdatum die Inzidenz unter 100 liege. Auch ein Abbruch ist möglich – sollte die Inzidenz sieben Tage in Folge über 100 liegen, wird der Status als Modellregion zurückgezogen. Unter den ausgewählten Regionen befinden sich die Kreise Coesfeld und Warendorf, die Stadt Ahaus (Kreis Borken) sowie die kreisfreien Städte Münster, Essen und Hamm.

Update, 9.4., 11.16 Uhr: Das ist ein echter Paukenschlag! Die geplante Corona-Runde von Kanzlerin Angela Merkel und den Länderchefs am Montag (12.4.) wurde nun gestrichen. Das melden die Nachrichtenagentur Reuters und die ARD. Regierungssprecherin Ulrike Demmer bestätigte diese Information anschließend in der Bundespressekonferenz. Es werde definitiv keine Bund-Länder-Runde in der nächsten Woche geben - auch nicht an einem anderen Wochentag.

Stattdessen will die Bundesregierung das Zepter in der Corona-Krise in die Hand nehmen und schon in der nächsten Woche einen Gesetzentwurf auf den Weg bringen, der eine „direkt verbindliche Notbremse“ für kreisfreie Städte und Kreise ab einer Inzidenz von 100 vorsieht.

Der Corona-Gipfel am Montag ist abgesagt worden.

Jahrgänge 1942 und 1943 sind die nächsten in der Corona-Impfreihenfolge

Update, 9.4., 10.47 Uhr: Die Corona-Schutzimpfungen für die Gruppe der über 70-Jährigen in NRW gehen für weitere Jahrgänge voran: Alle Bürger, die 1942 und 1943 geboren wurden, könnten ab sofort Termine für eine Impfung buchen, teilte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Freitag mit. Die Aktion sei bei den 79-Jährigen (Jahrgang 1941) schnell und erfolgreich verlaufen, nun könne landesweit die Immunisierung für die nächsten zwei Jahrgänge anlaufen. Die Buchung laufe über die Kassenärztlichen Vereinigungen.

Paarbuchungen sind laut Ministerium möglich. Das Alter des Lebenspartners spiele dabei keine Rolle. Es werde je nach Verfügbarkeit das Präparat von Biontech/Pfizer oder Moderna gespritzt. Auch alle Menschen, die 79 Jahre und älter sind, könnten noch weiter buchen.

Update 9.4., 9.20 Uhr: Die Anzeichen vonseiten der Bundesregierung und einiger Ministerpräsidenten verdichten sich, dass die für Montag (12.4.) angesetzte nächste Bund-Länder-Runde in der Corona-Krise wohl verschoben wird. Der Business Insider nennt als angeblich neuen Termin für den Gipfel zwischen Länderchefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den Mittwoch (14.4.). Das Nachrichtenportal beruft sich auf eine Person, die mit den Vorbereitungen des Treffens vertraut sei. Zeitgleich hatte Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans im ZDF über die Ministerpräsidentenkonferenz gesagt: „Das wird nicht am Montag sein.“

Dritte Corona-Welle in NRW: Märkischer Kreis will Ausgangsbeschränkung verhängen

Unterdessen ist die Corona-Neuinfektionsrate in Nordrhein-Westfalen am Freitag nach mehreren Tagen mit sinkenden Werten wieder angestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies eine Wocheninzidenz von 108,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen aus. Am Donnerstag war ein Wert von 106,9 genannt worden, am Mittwoch hatte die Inzidenz noch 110,5 betragen. Auch für Freitag betonte das RKI, bei Interpretation der Zahlen sei zu beachten, dass rund um Ostern weniger Proben genommen wurden und entsprechend weniger Meldungen an die Gesundheitsämter gingen.

Besonders hoch waren die Werte mit 194,9 in Remscheid und im Märkischen Kreis mit 186,5. Der Kreis wollte laut WDR noch am Freitag eine Ausgangsbeschränkung von 21 bis 5 Uhr verhängen. 

Berg- und Talfahrt bei den Corona-Zahlen im Kreis Recklinghausen setzt sich fort

Update, 9.4., 7.19 Uhr: Die Berg- und Talfahrt bei den Corona-Zahlen im Kreis Recklinghausen geht auch an diesem Freitagmorgen weiter. Nach zuletzt sinkenden Werten zeigt der Trend nun in die andere Richtung. Sowohl die Sieben-Tage-Inzidenz (von 103,4 auf 108,3) als auch die Zahl der aktuellen Fälle (von 2370 auf 2246) steigen wieder deutlich. Und weil es immer noch Nachmeldungen vom langen Oster-Wochenende geben kann, dürfte diese Negativentwicklung auch in der kommenden Zeit weiter anhalten.

Immerhin vermeldet die Kreisverwaltung keine weiteren Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19. Trauriger Spitzenreiter bei der Inzidenz im Kreisgebiet ist nun Castrop-Rauxel (177,2). Dagegen liegt Haltern am See wieder unter der Inzidenz-Marke von 35 (34,3).

Kreis startet Video-Reihe „Ich lasse mich impfen!“ mit bekannten Gesichtern aus dem Vest

Update, 8.4., 20.03 Uhr: Bis Ende des Sommers 2021 soll jeder Bürger ein Impfangebot bekommen - das versprechen die Verantwortlichen der Bundesregierung. Um die Impfungen gegen das Corona-Virus auch regional zu bewerben, hat der Kreis Recklinghausen in Zusammenarbeit mit den zehn Städten die Kampagne „Ich lasse mich impfen“ in den sozialen Netzwerken ins Leben gerufen.
Auf der Facebookseite und dem Instagram-Kanal des Kreises Recklinghausen werden ab dieser Woche regelmäßig Videos von bekannten Gesichtern aus dem Vest veröffentlicht. In denen erklären sie kurz und knapp, warum sie sich impfen lassen wollen. Landrat Bodo Klimpel macht in dieser Woche den Anfang. Neben der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern der Städte haben auch Sportler, Vereinsvorsitzende und Prominente kurze Clips aufgenommen.

Update, 8.4., 17.40 Uhr:  Für die meisten der 2,5 Millionen Schüler in Nordrhein-Westfalen findet nach den Osterferien kein Unterricht mehr in den Klassenräumen statt. Ab Montag werde es wieder Distanzunterricht geben, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Donnerstag.
Für die Schüler der Abschlussklassen soll es in Nordrhein-Westfalen auch nach den Osterferien Präsenzunterricht in den Klassenräumen geben. Sie seien vom Distanzunterricht ausgenommen, ergänzte die Schulministerin. Für die übrigen Jahrgänge gelte der Distanzunterricht vorerst nur eine Woche lang bis zum 16. April. Mediziner hätten im Rahmen der Kultusministerkonferenz bestätigt, dass das Infektionsgeschehen bei Kinder und Jugendlichen zunehme. Gebauer betonte aber: «Die Schulen sind keine Treiber der Pandemie
Die Abiturprüfungen in Nordrhein-Westfalen sollen trotz der Corona-Pandemie planmäßig am 23. April mit dem Fach Englisch starten. Das kündigte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Donnerstag an.

Update, 8.4., 13.08 Uhr: Obwohl die Sieben-Tage-Inzidenz weiter in die richtige Richtung geht - und mittlerweile am fünften Tag in Folge gesunken ist - mag auch das Kreisgesundheitsamt trotzdem nicht von einer Trendwende sprechen. Es gebe immer noch einen Zusammenhang mit den Osterfeiertagen, an denen die Labors nur eingeschränkt gearbeitet haben, Arztpraxen und Testzentren teilweise geschlossen waren. Ein Software-Update beim Robert-Koch-Institut (RKI) könne zudem zu Verzögerungen bei der Übermittlung von Befunden geführt haben. Die Kreisverwaltung gehe davon aus, dass sich die Zahlen in den nächsten Tagen wieder auf höherem Niveau einpendeln werden, erklärte Kreis-Sprecherin Lena Heimers auf Anfrage.

Entscheidung über Modellkommunen: 26 Kreise und Städte müssen noch warten

Update, 8.4., 10.57 Uhr: Die Modellkommunen für Corona-Lockerungen in Nordrhein-Westfalen sollen erst am Freitag bekannt gegeben werden. Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) werde ab 11 Uhr über die Projekte und das weitere Verfahren informieren, teilte die Staatskanzlei am Donnerstag mit. Ursprünglich sollte bereits am Donnerstag öffentlich gemacht werden, welche Kommunen den Zuschlag bekommen haben.

Beworben hatten sich 26 Kreise und 20 Städte, zwischen sechs und acht von ihnen sollten ausgewählt werden. Das Modellregionen-Projekt hatten Bund und Länder bei einer Ministerpräsidentenkonferenz im März bundesweit beschlossen. Der Kreis Recklinghausen hatte dem Modellprojekt hierzulande am 1. April eine Absage erteilt.

Auch die Corona-Neuinfektionsrate in ganz Nordrhein-Westfalen sinkt

Update, 8.4., 10.01 Uhr: Der sinkende Trend bei der Corona-Neuinfektionsrate in Nordrhein-Westfalen hält an. Am Donnerstagmorgen wies das Robert Koch-Institut (RKI) 106,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen aus. Am Mittwoch hatte der Wert noch bei 110,5 gelegen.

Binnen eines Tages haben sich in NRW 4120 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. 59 Menschen sind gestorben. Die höchste Wocheninzidenz wies mit 182,7 der Landkreis Siegen-Wittgenstein auf, gefolgt vom Märkischen Kreis (179,2) und Remscheid (176,0). Am geringsten war der Wert im Kreis Höxter (33,5), in Münster (54,9) und dem Kreis Soest (56,7). Ist die 100er-Schwelle erreicht, werden besondere Schutzvorkehrungen erforderlich.

Update, 8.4., 7.57 Uhr: Der Kreis Recklinghausen steht kurz vor dem Unterschreiten der Sieben-Tage-Inzidenz-Marke von 100. Der Wert ist nach Angaben der Kreisverwaltung binnen eines Tages von 130,3 auf 103,1 gesunken. Die offizielle Statistik des Robert-Koch-Institutes (RKI) weist sogar nur noch eine Inzidenz von 100,1 aus. Bliebe dieser RKI-Wert sieben Tage unterhalb der „100“, könnten Verschärfungen im Lockdown - wie zum Beispiel der Testzwang bei „Click & Meet“ im Einzelhandel - in unseren zehn Städten wieder zurückgenommen werden.  

Es fehlen immer noch Nachmeldungen vom langen Oster-Wochenende

Die auf den ersten Blick überaus positive Entwicklung ist aber auf den zweiten Blick trügerisch. Denn die aktuellen Corona-Zahlen decken einmal mehr die Melde-Problematik in der Pandemie an langen Wochenenden mit vielen Feiertagen - wie jetzt Ostern - auf. Zum einen suchen dann meist weniger Personen einen Arzt auf - dadurch werden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden. Zum anderen ist es so, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen ihre Statistiken an das Robert-Koch-Institut übermitteln.

So könnte es auch im Kreisgebiet in den nächsten Tagen mit den Zahlen wieder deutlich nach oben gehen - wenn alle noch ausstehenden Infektionsmeldungen eingegangen sind. Aktuell weist weiter Datteln mit 164,8 die höchste Inzidenz auf. In Dorsten ist der Wert mit 57,6 am niedrigsten.

Der Kreis Recklinghausen hat am Donnerstagmorgen sieben weitere Todesfälle registriert - auch dabei könnte es sich teilweise um Nachmeldungen vom langen Wochenende handeln. Verstorben sind in Datteln drei Männer im Alter von 64, 82 und 89 Jahren, in Dorsten ein 88-jähriger Mann, in Gladbeck ein Mann mit 80 Jahren sowie in Marl eine 82 Jahre alte Frau und ein 87-jähriger Mann.

Corona-Notbremse muss jetzt in NRW länger angezogen bleiben

Update, 7.4., 17.30 Uhr: Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) empfiehlt den Impfstoff von Astrazeneca trotz eines möglichen Zusammenhangs mit Blutgerinnseln weiter als wirksames Mittel gegen die Corona-Pandemie. Der Nutzen überwiege das Risiko, erklärte die EMA am Mittwoch in Amsterdam. Zugleich solle die Medikamenteninformation um die Nebenwirkungen ergänzt werden. Die Behörde urteilte, dass im Zeitraum von zwei Wochen nach einer Impfung mit Astrazeneca die Möglichkeit von „sehr seltenen Fälle von Blutgerinnseln in Kombination mit niedrigen Blutplättchenwerten“ bestehe. Sie hatte Fälle von Blutgerinnseln in Venen des Gehirns, im Unterleib sowie in Arterien untersucht. Die meisten bekannten Fälle seien bei Frauen unter 60 aufgetreten. Spezielle Risikofaktoren machte die EMA aber nicht aus.

Update, 7.4., 11.32:Nordrhein-westfälische Kommunen, die gerade erst unter eine Corona-Inzidenz von 100 gekommen sind, müssen ab sofort länger warten, bis sie die «Corona-Notbremse» wieder lockern dürfen. Trotz der seit einigen Tagen stagnierenden oder sinkenden Sieben-Tage-Inzidenz in vielen Kommunen in NRW werde es «vorläufig noch in keiner Kommune eine Aufhebung der Notbremse geben», teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Ab jetzt sind dafür mindestens sieben Tage mit einer Wochen-Inzidenz unter 100 und «einer stabilen Tendenz» erforderlich. «Diese Voraussetzung ist derzeit noch in keiner der „Notbremse-Kommunen“ gegeben», stellte das Ministerium fest.

Laschet: Hälfte aller in NRW bis Beginn der Sommerferien geimpft

Update, 7.4., 11.31: Bis zum Beginn der Sommerferien soll in Nordrhein-Westfalen die Hälfte aller Einwohner eine Corona-Erstimpfung erhalten haben. Das kündigte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Mittwoch an. In der nächsten Woche hätten drei Millionen Menschen in NRW bereits eine Erstimpfung und bis Ende April schon 20 Prozent, sagte Laschet. Das Impf-Tempo schreite exponentiell voran. Während die erste Million an Impfungen noch zwei Monate gedauert habe, seien für die zweite Million nur noch ein Monat und für die dritte Million zwei Wochen erforderlich. Sommerferienbeginn in NRW ist der 5. Juli.

Laschet: Schulöffnungen nur, wenn Testen funktioniert

Update, 7.4., 11.30: Eine Öffnung der Schulen nach den Osterferien kommt für NRW-Ministerpräsident Armin Laschet nur infrage, wenn dort «überall das Testen funktioniert». Das betonte der CDU-Parteichef am Mittwoch beim Besuch eines temporären Drive-In-Impfzentrums in Schwelm im Ennepe-Ruhr-Kreis. Es werde eine Pflicht für Schüler zu zwei Selbsttests pro Woche umgesetzt, das sei eine Bedingung für einen Unterricht im Präsenzmodus. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) werde in Kürze informieren, wie es am kommenden Montag für die rund 2,5 Millionen Schüler im Land weitergehen solle.

Impfkampagne: Großlieferung von Moderna fällt aus

Update, 7.4., 9.46 Uhr: Wie das Wirtschaftsmagazin „Business Insider„ berichtet, fällt Ende April eine Großlieferung von bis zu 878.000 Impfdosen der Firma Moderna aus. Das dürfte nach dem Impfstopp für AstraZeneca auch gravierende Folgen für die Impfkampagne in Deutschland haben. Womöglich müssen Impftermine storniert werden. Der Grund für den Lieferausfall war laut Business Insider am späten Dienstagabend noch unklar.

Update, 7.4., 8.12 Uhr: Der Chef der Linken-Bundestagsfraktion, Dietmar Bartsch, hat den Vorstoß von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet kritisiert. Es brauche nicht permanent neue Vorschläge oder «neue Vokabeln», sagte Bartsch am Mittwoch im «Morgenecho» im WDR5. Der CDU-Vorsitzende Laschet hatte einen «Brücken-Lockdown» gefordert - einen zwei- bis dreiwöchigen harten Lockdown im Kampf gegen die dritte Corona-Welle. Damit solle die Zeit überbrückt werden, bis viele Menschen geimpft seien. Bartsch zufolge besteht aktuell ein «Wirrwarr» aus «undurchschaubaren Regeln, nicht nachvollziehbaren Entscheidungen und immer neuen Vorschlägen. «Die Menschen können nicht mehr.» Er forderte für eine längerfristige Perspektive einen breiten gesellschaftlichen Dialog, an dem neben Politik, Ärzten und Virologen auch etwa Pädagogen oder Psychologen beteiligt werden sollten.

Update, 6.4., 18.37 Uhr: Die Vestnet-Ärzte in Datteln und Waltrop klagen über hohe Belastungen durch Anrufer, die sich impfen lassen wollen. Doch das ist der falsche Weg zum Impftermin. „Bitte sagen Sie den Bürgern, dass sie nicht mehr wegen eines Impftermins bei ihren Hausärzten anrufen sollen“, lautet der Appell von Dr. med. Andreas Odenkirchen, zweiter Vorsitzender des Vereins Vestnet e.V..

EMA bestätigt Verbindung zwischen Astrazeneca-Impfung und Thrombosen

Update, 6.4., 11.52 Uhr: Wie Focus-Online soeben meldet, hat ein hochrangiger Vertreter der EU-Arzneimittelbehörde EMA hat eine Verbindung zwischen der Corona-Impfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff und dem Auftreten von Blutgerinnseln bei einzelnen Geimpften bestätigt. in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit der italienischen Zeitung „Il Messaggero“ äußerte sich der Chef der EMA-Impfabteilung, Marco Cavaleri, laut Focus-.Online: „Wir können mittlerweile sagen, dass es klar ist, dass es einen Zusammenhang mit dem Impfstoff gibt.“ Mehr dazu lesen Sie hier.

Update, 6.4., 9.34 Uhr:  Ein «Brücken-Lockdown» zur Eindämmung der Corona-Gefahren sollte aus Sicht des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) «zwei bis drei Wochen» dauern. Jetzt sei absehbar, «dass schon in ganz kurzer Zeit 20 Prozent, danach 30, 40 Prozent der deutschen Bevölkerung geimpft ist», sagte der CDU-Bundesvorsitzende am Dienstag im ZDF-Morgenmagazin. Wissenschaftler würden nun empfehlen, diese Zeit zu überbrücken und das öffentliche Leben bis dahin zu reduzieren. Zwar wiesen die Neuinfektionsraten derzeit eine sinkende Tendenz auf - möglicherweise wegen eingeschränkter Meldungen an den Ostertagen - allerdings seien die Intensivstationen stärker mit Covid-Patienten belegt, sagte Laschet. Jetzt gehe es darum, «genau in diesem letzten Stück der Pandemie noch einmal herunterzugehen».

Update, 6.4., 9.17 Uhr:  In Nordrhein-Westfalen soll es bei den Corona-Schutzimpfungen nach bisher stotterndem Verlauf vorangehen: Am Dienstag steigen auch erste Hausarztpraxen im Land mit ein. Die Präparate von Biontech/Pfizer seien vorab bestellt worden und sollten am Dienstag und Mittwoch eintreffen, berichtete der Hausärzteverband Nordrhein. Es sei davon auszugehen, dass die meisten der rund 11 000 Hausärzte in NRW sich an der Impfkampagne beteiligen. Man habe die ersten Patienten - und zwar zunächst chronisch Kranke - einbestellt. Da anfangs nur wenig Dosen zur Verfügung stehen, rechnet der Verband mit erst mal nur 20 bis 50 Impfungen pro Woche und Praxis.
Parallel dazu beginnt am Dienstag für alle 79-Jährigen die Terminbuchung. Auch ihre Lebenspartner können mit angemeldet werden, deren Alter spielt keine Rolle. Die Buchungen erfolgen über die Kassenärztlichen Vereinigungen. Entweder online über www.116117.de oder telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 - beziehungsweise 0800 116 117 02 für Westfalen-Lippe sowie 0800 116 117 01 für das Rheinland. Die ersten Impfungen dieser Personengruppe sollen frühestens ab dem 8. April erfolgen - mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer.

Update, 6.4., 8.40 Uhr: Düstere Prognose: Das Robert Koch-Institut befürchtet in dieser Woche höhere Neuninfektionszahlen als noch um Weihnachten herum. Die Inzidenz könnte dann bei 350 liegen. Grund hierfür sei unter anderem die sich rasch ausbreitende Corona-Mutante B.1.1.7, die erstmals in Großbritannien nachgewiesen wurde, heißt es im Lagebericht.

Update, 6.4., 7.22 Uhr:  Unmittelbar nach Ende der Osterfeiertage sind die Niederlande am Dienstag wegen der vielen Corona-Infektionen zum Hochinzidenzgebiet geworden. Seit Mitternacht müssen Einreisende aus dem Nachbarland beim Grenzübertritt einen Testnachweis vorzeigen können, der höchstens 48 Stunden alt sein darf. Die Einhaltung der Testpflicht soll durch Bundes- und Landespolizei überprüft werden. Für Pendler gibt es Ausnahmeregeln. Sogenannte Transporteure - das sind zum Beispiel Lokführer oder Lastwagenfahrer - können testfrei bleiben, wenn sie sich weniger als 72 Stunden in Deutschland aufhalten. Außerdem muss die Ankunft im Internet unter Einreiseanmeldung angezeigt werden. Die Entscheidung, die Niederlande mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen als Hochinzidenzgebiet einzuordnen, war von der Bundesregierung am Sonntag getroffen worden. Nach Ansicht von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) muss der Grenzverkehr nun auf das Notwendige reduziert werden. Eine Sprecherin der Bundespolizei bestätigte, dass stichprobenartige Kontrollen an der Grenze geplant seien. Die Landespolizei wolle keine stationären Kontrollen aufbauen, sagte ein Sprecher des Düsseldorfer Innenministeriums. Die Überprüfung sollen die Polizeistreifen der Kreispolizeibehörden an der Grenze übernehmen.

Update, 5.4., 15.22 Uhr: Feuerwehrleute sollen im Kreis Recklinghausen bei den Corona-Impfungen früher zum Zuge kommen. Das hat die Kreisverwaltung angekündigt. Eine Impfpriorisierung aller Angehörigen im Feuerwehreinsatzdienst sei aufgrund der hohen Einsatzzahlen der Feuerwehren im Kreisgebiet nötig, sagt Landrat Bodo Klimpel: „Gemeinsam mit den Hilfsorganisationen und dem Katastrophenschutz sorgen sie für unser aller Sicherheit. Sie stehen Tag und Nacht bereit, wenn wir Hilfe brauchen, sind unsere Retter in der Not. Sie fragen nicht nach Datum und Uhrzeit. Sie helfen, wenn sie gebraucht werden.“

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hatte in einem Schreiben an die Kreise und Städte betont, dass man zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung individuell abwägen müsse, Retterinnen und Retter bei der Impfpriorisierung in die Prioritätsgruppe 2 hochzustufen. „Aus diesem Grund habe ich unseren Kreisbrandmeister Robert Gurk gebeten, unmittelbar in der kommenden Woche mit dem Impfzentrum und den Feuerwehren in den zehn Städten eine schrittweise Impfstrategie für die Feuerwehrleute zu erarbeiten und schnellstmöglich umzusetzen“, erläutert Klimpel.

Corona-Impfungen für Feuerwehrleute: Es geht zunächst um den aktiven Einsatzdienst

Es würden beim Impfen selbstverständlich klare Regeln eingehalten. Es gehe zunächst um den aktiven Einsatzdienst, also diejenigen, die im Einsatz Mindestabstände nicht immer einhalten könnten und auch aufgrund der hohen körperlichen Belastung nicht immer den Mund-Nasen-Schutz tragen könnten. Die Verwaltungschefs haben sich auch Gedanken darüber gemacht, wie im Ehrenamt wieder mehr Übungszeiten möglich werden könnten. Die Übungsdienste könnten, wenn überhaupt, seit fast einem Jahr nur sehr eingeschränkt stattfinden. Hier wäre ergänzend auch eine Schnellteststrategie eine gute Ergänzung.

Neben Prioritäten (z. B. Sonderfunktionen wie Atemschutzgeräteträger oder Drehleitermaschinist) müsste bei der Impfreihenfolge auch berücksichtigt werden, dass niemals ein gesamter Löschzug gleichzeitig geimpft werden könne. Wenn es zu den üblichen Impfreaktionen kommen würde, dürfe nicht der gesamte Löschzug für ein oder zwei Tage ausfallen.

NRW-Ministerpräsident Laschet für harten, aber kurzen Lockdown

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet hat sich angesichts der dritten Corona-Welle für einen harten und kurzen Lockdown im April ausgesprochen. Mit einem solchen „Brückenlockdown“ müsse die Zeit überbrückt werden, bis viele Menschen geimpft seien, sagte der CDU-Bundesvorsitzende am Montag nach einem Besuch des Impfzentrums der Städteregion Aachen gemeinsam mit dem Präsidenten der Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx. Vor diesem Hintergrund sprach sich Laschet für ein Vorziehen der für den 12. April geplanten Runde von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder auf die kommenden Tage aus.

Corona-Zahlen im Kreis Recklinghausen: Mehr aktuelle Fälle, aber niedrigere Sieben-Tage-Inzidenz

Update, 5.4., 9.55 Uhr: Eines vorweg - die aktuellen Corona-Zahlen des Kreises Recklinghausen an diesem Ostermontag können trügen. Denn rund um die Osterfeiertage ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen, dadurch werden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz geht erneut leicht zurück - auf nunmehr 145,1. Ebenfalls positiv: Mit Castrop-Rauxel (223,6) liegt nur noch eine Stadt über der 200er-Inzidenz-Marke. Dorsten (89,7) und Haltern am See (79,3) sind sogar schon wieder unter die „100“ gefallen. Dagegen steigt die Zahl der aktuell Infizierten weiter an: Zurzeit gibt es 2410 Covid-19-Fälle in unseren zehn Städten - ein Plus von 48 im Vergleich zum Vortag.

Niederlande bald Hochinzidenzgebiet: NRW plant Kontrolle bei Einreise

Update, 4.4., 15.54 Uhr: Nach der Einstufung der Niederlande als Corona-Hochinzidenzgebiet ab Dienstag nach Ostern soll die Einhaltung der Testpflicht durch Stichprobenkontrollen der Polizei überprüft werden. Ab Dienstag gelte bei der Einreise aus dem Nachbarland die Pflicht zum Mitführen eines aktuellen Testnachweises, teilte die nordrhein-westfälische Staatskanzlei am Sonntag in Düsseldorf mit. Der Test dürfe höchstens 48 Stunden alt sein. Für Pendler, die wegen Beruf, Studium oder Ausbildung regelmäßig die Grenze überqueren, sei ein negativer Test 72 Stunden gültig. Diese Gruppe muss sich bis zu zwei Mal pro Woche testen lassen. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) erklärte, nach der Einstufung der Niederlande müsse der Grenzverkehr auf das Notwendige reduziert werden. Die Grenze zwischen NRW und den Niederlanden ist 400 Kilometer lang. Zehntausende pendeln zur Arbeit über die Grenze. Laschet und der niederländische Regierungschef Mark Rutte hatten bereits am Karfreitag vor grenzüberschreitendem Reiseverkehr an Ostern gewarnt. «Bleiben Sie zu Hause. Verzichten Sie auf Urlaubsreisen und Ausflüge ins Nachbarland», hatten sie in einer gemeinsamen Erklärung an die Bürger appelliert.
Zusätzlich zur Testpflicht gibt es eine Anmeldepflicht für Einreisende aus den Niederlanden. Die Anmeldung muss vor Ankunft auf der Internetseite www.einreiseanmeldung.de erfolgen. Davon ausgenommen sind Durchreisende und Menschen, deren Aufenthalt weniger als 24 Stunden dauert.

Spahn: Mehr Freiheiten für Geimpfte bei Reisen und beim Shoppen

Update: 4.4. 11.49 Uhr: Wer vollständig gegen das Coronavirus geimpft ist, kann nach den Worten von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in den nächsten Wochen bestimmte Freiheiten zurückbekommen. «Wer geimpft ist, kann ohne weiteren Test ins Geschäft oder zum Friseur. Zudem müssen nach Einschätzung des RKI vollständig Geimpfte auch nicht mehr in Quarantäne», sagte der CDU-Politiker. In einem RKI-Bericht an Spahns Ministerium heißt es demnach: «Nach gegenwärtigem Kenntnisstand ist das Risiko einer Virusübertragung durch Personen, die vollständig geimpft wurden, spätestens zum Zeitpunkt ab dem 15. Tag nach Gabe der zweiten Impfdosis geringer als bei Vorliegen eines negativen Antigen-Schnelltests bei symptomlosen infizierten Personen.»
Spahn sagte dazu: «Wer vollständig geimpft wurde, kann in Zukunft wie jemand behandelt werden, der negativ getestet wurde.» Wenn die dritte Welle der Corona-Pandemie gebrochen sei und weitere auf Schnelltests beruhende Öffnungsschritte wie beim Einzelhandel gegangen würden, käme diese Grundsatzentscheidung zum Tragen. «Wir werden diese Erkenntnisse nun zeitnah in Gesprächen mit den Ländern in die Praxis bringen», sagte der Minister.

Ansturm auf Astrazenca für die Gruppe «60 plus» - erste schon gepikst

Update, 3.4., 13.11 Uhr: Die Altersbeschränkung für Astrazeneca wird zur Chance für die Impf-Gruppe «60 plus». Am Karsamstag glühen schon am frühen Morgen die frei geschalteten Leitungen für Termin-Buchungen. Die Ersten werden sogar schon am selben Tag geimpft.  Der Ansturm hat schon am frühen Samstagmorgen zu überlasteten Leitungen am Telefon und im Internet geführt. Während viele sich vergeblich die Finger wund wählten, kamen die ersten erfolgreichen Termin-Jäger hingegen schon am selben Tag an ihre Impfung.
Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Westfalen-Lippe teilte mit, innerhalb der ersten Stunde seien bereits rund 40 000 Impftermine an über 60-Jährige vergeben worden. «14 Impfungen wurden bereits durchgeführt.» Die Gruppe ab 60 Jahren kommt außerhalb der üblichen Reihenfolge zum Zuge, nachdem die Ständige Impfkommission empfohlen hatte, das Präparat von Astrazeneca für Jüngere nicht mehr einzusetzen. Hintergrund sind Fälle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen.
Damit wurden allein in NRW kurzfristig 450.000 Impfdosen frei. Laut Gesundheitsministerium kommen in NRW potenziell rund 3,8 Millionen Menschen zwischen 60 und 79 Jahren infrage, die nun versuchen können, sich für diese Astrazeneca-Charge anzumelden.
Allerdings meldete das Ministerium schon kurz nach Öffnung der Leitungen per Twitter, die Buchungssysteme der beiden Kassenärztlichen Vereinigungen seien überlastet: «Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Verständnis». Eine Terminvergabe sei aber weiterhin möglich.
«Die Terminbuchungsplattform der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) läuft stabil», teilte deren Pressestelle am Vormittag mit. «Aktuell kann es jedoch zu leichten Verzögerungen beim Versand der Registrierungs- und Bestätigungsmails kommen.» Die KVWL bitte die Bürger um Geduld. «Eine erneute Registrierung sollte zunächst nicht vorgenommen werden
Termine können online gebucht werden über www.116117.de (Westfalen-Lippe) oder www.coronaimpfung.nrw/patienten (Nordrhein) sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 beziehungsweise über 0800 116 117 02 für Westfalen-Lippe und 0800 116 117 01 für das Rheinland.

Update, 3.4., 9.22 Uhr: Kaum eine Chance haben momentan Anrufer, die bei der Hotline einen Termin für die Alktersdgruppe Ü60 ergattern wollen. Die Rufnummer ist ständig besetzt, ein Durchkommen reine Glückssache.

Update, 2.4., 11.55 Uhr: Durch zusätzliche Lieferungen des Astrazeneca-Impfstoffs nach Nordrhein-Westfalen gibt es ab dem morgigen Ostersamstag (3.4.) auch im Kreis Recklinghausen für Bürger:innen, die zwischen 60 und 78 Jahre alt sind, die Möglichkeit, kurzfristig Impftermine zu vereinbaren. Wie die Kreisverwaltung berichtet, wurde dafür das Internetportal der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) überarbeitet.

Bis Ostermontag (5.4.) kann man Termine online unter www.116117.de oder telefonisch über die KVWL-Hotline 0800/11611702 für die Impfung mit Astrazeneca buchen. Ein Teil des zusätzlich zur Verfügung stehenden Impfstoffs werde auch über die Praxen der niedergelassenen Ärzte verimpft. Die Ärzte nähmen von sich aus nach Priorität Kontakt zu ihren impfberechtigten Patienten auf, erklärt der Kreis RE.

Für Impfberechtigte ab 79 Jahren (Jahrgang 1941), könne dagegen laut Kreisverwaltung ab Dienstag (6.4.) ein Termin gebucht werden. Möglich ist dies ebenfalls über die KVWL-Hotline oder über das Online-Portal. Anders als in der Vergangenheit solle es möglich sein, einen zeitgleichen Termin für den Lebenspartner zu buchen. Hierfür spiele das Alter des Lebenspartners keine Rolle – für eine gemeinsame Impfung sei es ausreichend, wenn einer der Personen altersbedingt impfberechtigt ist.

Impfzentrum in Recklinghausen mit erweiterten Öffnungszeiten

Das Impfzentrum des Kreises in Recklinghausen erweitert für die Impfungen mit den zusätzlichen Impfdosen für zwei Wochen die Öffnungszeiten: Ab Ostersonntag und bis einschließlich zum 14. April ist das Impfzentrum von 8 bis 22 Uhr geöffnet. Es bleibt aber dabei, dass nur Personen mit Termin geimpft werden können.

Brasilianische Corona-Mutation nun auch im Kreis Recklinghausen aufgetaucht

Update, 2.4., 11.31 Uhr: Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit - nun hat der Kreis Recklinghausen den Umstand offiziell bestätigt. Nach den sogenannten britischen und südafrikanischen Varianten ist auch hierzulande ein erster Infektionsfall der Corona-Mutation B 1.1.28 festgestellt worden, die zuerst in Brasilien aufgetreten ist. An dieser Mutante erkrankt ist eine Person aus Waltrop. Wie es zu der Ansteckung kam, werde aktuell geprüft, erklärt die Kreisverwaltung. Ein Zusammenhang mit einer Auslandsreise sei nicht auszuschließen. Die infizierte Person und die ermittelten Kontaktpersonen befänden sich in Quarantäne, so der Kreis RE.

Zur brasilianische Virusmutation liegen bislang erst wenige Daten vor. Beim Robert-Koch-Institut heißt es, „eine erhöhte Übertragbarkeit wird ebenfalls als denkbar erachtet“. Auch bei den Virus-Varianten gelten die gleichen Vorgaben und Empfehlungen wie bei allen anderen Corona-Fällen auch. Wegen der höheren Ansteckungsgefahr sollte noch stärker auf die Einhaltung der Regeln geachtet werden.

Inzidenz in Datteln steigt binnen 24 Stunden stark an: von 187,9 auf 237,0

Update, 2.4., 10.40 Uhr: Während die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz zurzeit auf hohem Niveau stagniert, steigen die Inzidenzen in unseren Städten auch an Karfreitag weiter deutlich. Kreisweit liegt der Wert nun bereits bei 164,1 (Gründonnerstag: 160,7). Extrem stark ist der Anstieg in Datteln - von 187,9 auf 237,0 binnen 24 Stunden. Damit ist die Ostvest-Stadt aktuell trauriger Spitzenreiter im Kreisgebiet. Aber auch Castrop-Rauxel (235,9) und Oer-Erkenschwick (206,9) liegen bereits über der 200er-Inzidenzmarke.

Außerdem ist ein weiterer Todesfall in Recklinghausen zu beklagen. Verstorben ist ein 80-jähriger Mann. In der Stadt gibt es damit nun insgesamt 193 Verstorbene. Kreisweit erhöht sich die Zahl der Todesopfer auf 760. Insgesamt gibt es 2211 aktuell Infizierte - 67 mehr als noch am Vortag.

Sieben-Tage-Inzidenz in NRW sinkt erneut leicht

Dagegen hat sich die Corona-Lage in ganz Nordrhein-Westfalen etwas verbessert. Karfreitag wies die Neuinfektionsrate den dritten Tag in Folge leicht sinkende Werte auf. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) waren innerhalb von sieben Tagen 128,7 Neuinfektionen gerechnet auf 100.000 Einwohner gemeldet worden (Stand: 2.4., 3.08 Uhr) - Donnerstag waren es 129,1. NRW liegt damit weiterhin etwas unter dem Bundesdurchschnitt. Für ganz Deutschland wies das RKI am Karfreitag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 134,0 aus.

Die Gesundheitsämter in NRW meldeten 4670 Neuinfizierte innerhalb eines Tages und 39 weitere Todesfälle. Insgesamt starben in NRW seit Beginn der Pandemie bislang 14.269 von bundesweit 76.775 Menschen an oder im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Die schlechteste Inzidenz in NRW wies auch am Freitag der Märkische Kreis auf mit 233,0 (Donnerstag: 236). Über der 200er-Marke lag hier ansonsten nur der Kreis Siegen-Wittgenstein (210,5). Etliche Städte und Kreise liegen weiterhin über 100 - eine Alarm-Schwelle für besondere Schutzvorkehrungen.

Keine Modellkommunen in NRW nach Tübinger Vorbild

Update, 1.4., 14.00 Uhr: Das Tübinger Modell, für das der Kreis Recklinghausen sein Interesse beim Land bekundet hatte, wird es vorerst nicht geben. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen hat am Montag seine Kriterien für das kommunale Modellprojekt „Digitalisierung hilft bei der Öffnung des gesellschaftlichen Lebens“ an Kreise und Städte übermittelt. Dabei geht es aber nicht um die flächendeckende Öffnung einer Region, sondern um klar abgrenzbare Bereiche wie Einkaufszentren.
„Wir hätten uns als Modellregion ähnlich der Stadt Tübingen eine kreisweite Öffnung unter bestimmten Kriterien gut vorstellen können. Das ist aber nun nicht Ziel des Modellprojektes“, erklärt Landrat Bodo Klimpel. Der Kriterienkatalog des Landes spricht von „herausragenden, abgrenzbaren Einzelobjekten“. Hinzu kommen zwei Punkte, die laut Land die Umsetzung stoppen: Ein diffuses Ausbruchsgeschehen und eine steigende Inzidenz gegenüber dem Landesdurchschnitt. Beides liegt im Kreisgebiet vor.
Der Kreis und seine zehn Städte werden die Entwicklungen weiterhin im Blick behalten. Durch die Test-Option anstelle der Notbremse ist ein kleiner Schritt in Richtung einer sicheren Öffnung bereits geschehen. Und auch für die Nutzung von Kontakt-Apps schafft die Kreisverwaltung aktuell die Voraussetzung. So soll es eine Kooperationsvereinbarung mit der Luca-App geben und auch mit dem lokalen Anbieter der App Chekko aus Herten finden Gespräche statt. Klimpel: „Wir bleiben am Ball und werden weiterhin jede Möglichkeit ergreifen, um das Beste für unsere Bürgerinnen und Bürger in dieser schwierigen Zeit herauszuholen.“

Fünf weitere Todesfälle im Kreis

Update, 1.4., 7.00 Uhr: Es gibt fünf weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen. Verstorben sind in Marl eine 73-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 64 und 94 Jahren sowie in Recklinghausen eine 85-jährige Frau und ein 85 Jahre alter Mann.

Laumann: Bisher fünf Todesfälle in NRW nach Astrazeneca-Impfungen

Update, 31.3., 14.55 Uhr: In Nordrhein-Westfalen hat es nach Angaben von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) bisher acht «schwere Ereignisse» nach Impfungen mit dem Astrazeneca-Wirkstoff gegeben. Fünf Personen seien gestorben, sagte Laumann am Mittwoch in Düsseldorf. Alle seien unter 60 Jahre alt gewesen. Laut Ministerium handelt es sich um vier Frauen und einen Mann.

Bund und Länder waren am Dienstagabend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) gefolgt, das Präparat von Astrazeneca in der Regel nur noch für Menschen ab 60 Jahren einzusetzen.

Jüngere können sich nach Rücksprache mit dem Arzt und auf eigenes Risiko weiterhin damit impfen lassen. Hintergrund sind Fälle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen, die zuletzt im zeitlichen Zusammenhang mit dem Impfstoff aufgetreten waren, vorwiegend bei Frauen unter 55 Jahren.

Laut Ministerium waren nicht bei allen fünf Todesfällen in NRW Thrombosen in Hirnvenen die Ursache, aber ähnliche «thrombo-embolische Ereignisse».

Laumann sagte, die Impfungen mit Astrazeneca würden in NRW fortgesetzt. Der Wirkstoff sei «weiter hoch wirksam».

Menschen ab 60 Jahre können Termine für Impfungen mit Astrazeneca buchen

Update, 31.3., 13.22 Uhr: Ab Karsamstag können Menschen ab 60 Jahren Termine für Impfungen mit Astrazeneca buchen. Das kündigte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in Düsseldorf an. Über Ostern werde in den 53 Impfzentren mit zusätzlichem Personal und zusätzlichen Öffnungszeiten geimpft, sagte Laumann. Wer sich anmelde, müsse aber wissen, dass mit Astrazeneca geimpft werde. Wer das nicht wolle, müsse sich gar nicht erst melden. Zum Samstag erwarte NRW eine große Lieferung mit 380.000 Impfdosen, sagte Laumann.

Jeder, der schon eine erste Impfung mit Astrazeneca bekommen habe, müsse sich keine Sorgen um die Zweitimpfung machen. Bis die in der zweiten Mai-Woche anstehe, sei geklärt, wie das Immunisierungsverfahren fortgesetzt werde.

Nur noch zehn Kreise und kreisfreie Städte in NRW unter der Inzidenz von 100

Update, 31.3., 10.24 Uhr: In Nordrhein-Westfalen haben sich binnen 24 Stunden 3418 Menschen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Die landesweite Inzidenz lag am Mittwochmorgen bei 130,7 Infektionen in sieben Tagen auf 100.000 Einwohner - und damit leicht niedriger als am Vortag (132,3), wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. 43 neue Todesfälle wurden gemeldet (Dienstag 38).

Von den 53 Kreisen und kreisfreien Städte im Bundesland lagen nur zehn unter dem Inzidenzwert von 100 - darunter die Landeshauptstadt Düsseldorf, die Städteregion Aachen sowie Münster. Die größte NRW-Stadt Köln verzeichnete dagegen eine Inzidenz von 126,6, Dortmund 137,5 und Essen 133. Spitzenreiter bei der Wocheninzidenz bleibt der Märkische Kreis mit aktuell 229,6. Am Ende der Liste stehen weiterhin Münster und Höxter.

2014 aktuell Infizierte im Kreis Recklinghausen - Inzidenz steigt auf 153,2

Update, 31.3., 8.12 Uhr: Die Corona-Zahlen im Kreisgebiet steigen auch am Mittwoch deutlich an. Bei den aktuellen Infektionsfällen wird mit nunmehr 2014 erstmals seit Januar wieder die 2000er-Grenze überschritten - ein Plus von 72 Infizierten im Vergleich zum Dienstag.

Außerdem sind fünf weitere Todesopfer in Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Verstorben sind in Dorsten eine 70-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 75 und 81 Jahren, in Gladbeck eine 91-jährige Frau sowie in Recklinghausen ein 79 Jahre alter Mann.

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter - auf 153,2 (Vortag: 151,1). Mit Castrop-Rauxel (211,3) und Oer-Erkenschwick (206,9) gibt es nun schon zwei Städte im Kreis RE, die sogar über der 200er-Inzidenzmarke liegen. Noch die geringste Inzidenz weist Marl mit 111,8 auf.

NRW-Ministerpräsident Laschet droht mit Corona-Testpflicht für Schüler

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat eine Corona-Testpflicht für Schüler in Nordrhein-Westfalen angedroht. In der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ verwies Laschet am Dienstagabend darauf, dass ein Teil der Eltern einen Test für ihre Kinder in der Schule verweigerten. Die SPD im Düsseldorfer Landtag spricht sich dafür aus, dass ein negatives Testergebnis nach den Osterferien Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht ist.

Diesen Test sollten die Schüler aber zu Hause machen können, so SPD-Bildungsexperte Jochen Ott. In der Schule könnten sie das Test-Set dann gegen ein frisches und vom Land bezahltes eintauschen. „Schülerinnen und Schüler, die keinen Test durchführen wollen, bleibt die Teilnahme am Distanzunterricht“, so Ott.

Update, 30.3., 20.50 Uhr: Bei den Corona-Impfungen in Deutschland kommt eine neue vorsorgliche Altersbeschränkung für das Mittel von Astrazeneca. Das Präparat solle ab diesem Mittwoch in der Regel nur noch für Menschen ab 60 Jahren eingesetzt werden, beschlossen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Dienstagabend. Unter 60-Jährige sollen sich „nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung“ weiterhin damit impfen lassen können, wie es in dem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Beschluss heißt. Hintergrund sind Fälle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen. Erst Mitte März waren Astrazeneca-Impfungen nach einer einige Tage langen Impfpause und neuen Überprüfungen wieder angelaufen.

Im Kreis Recklinghausen waren die Impfungen mit Astrazeneca am Dienstagnachmittag komplett ausgesetzt worden. Der Kreis reagierte damit auf den aktuellen Erlass der Landesregierung, der vorschreibt, dass Männer und Frauen unter 60 Jahren vorerst nicht mehr mit dem Vakzin geimpft werden sollen.

Kreis Recklinghausen: Genug Impfstoff von Biontech oder Moderna für Menschen unter 60

Ab sofort werde ersatzweise nur noch mit Impfstoffen der Hersteller Biontech oder Moderna geimpft, erklärte Kreis-Sprecherin Svenja Küchmeister. Die gute Nachricht für alle, die in diesen Tagen einen Termin im Impfzentrum Recklinghausen haben: Es ist genug von diesen Impfstoffen vorhanden, sodass kein geplanter Termin ausfallen muss.

Das Land NRW hat dem Kreis in dieser Woche 4446 Dosen des Biontech-Vakzins zusätzlich zur Verfügung gestellt. Weitere Reserven stünden zur Verfügung, sodass auch die Impfungen der über 80-Jährigen und der Menschen mit chronischen Erkrankungen gesichert seien.

Im Kreis RE sind nach Angaben der Kreisverwaltung bislang 23.000 Personen mit dem Vakzin von Astrazeneca geimpft worden. Vereinzelt hätten Betroffene am Dienstag ihren Impftermin mit Astrazeneca abgesagt, erklärte die Kreis-Sprecherin.

Neuer Wirbel um Astrazeneca: Bund und Länder tagen am Dienstagabend

Update, 30.3., 17.42 Uhr: Während Bund und Länder weiter um ihren Corona-Kurs ringen, drohen erneut deutliche Verzögerungen beim Impfen. Mehrere Bundesländer setzten am Dienstag wieder Impfungen mit dem Wirkstoff von Astrazeneca aus - diesmal für die Jüngeren. Am Abend wollten Kanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder über den weiteren Umgang mit dem Astrazeneca-Impfstoff beraten. Zuvor bereits deutete sich eine geänderte Altersempfehlung der Ständigen Impfkommission an.

Das Präparat soll voraussichtlich nur noch für Menschen über 60 Jahre empfohlen werden. Das geht aus einem Beschlussentwurf der Ständigen Impfkommission (Stiko) hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Auch die „Augsburger Allgemeine“ berichtete darüber. Allerdings könnte der Einsatz auch bei Jüngeren „nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoakzeptanz nach sorgfältiger Aufklärung möglich“ bleiben.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) schlug vor, die Impfreihenfolge für dieses Vakzin komplett aufzulösen. „Irgendwann wird man bei Astrazeneca speziell mit sehr viel Freiheit operieren müssen und sagen müssen: Wer will, und wer es sich traut quasi, der soll auch die Möglichkeit haben“, sagte er. Hintergrund der Diskussionen sind Hirnvenenthrombosen, die zuletzt im zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen aufgetreten waren, vorwiegend bei Frauen unter 55. 

Update, 30.3., 13.51 Uhr: Die Leiter von fünf der sechs Uni-Kliniken in Nordrhein-Westfalen sprechen sich in einem gemeinsamen Brief an den Bundes- und Landesgesundheitsminister für den vorläufigen Stopp von Impfungen jüngerer Frauen mit dem Wirkstoff von Astrazeneca aus. Das Risiko von weiteren Todesfällen sei zu hoch, heißt es in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

In dem zweiseitigen Schreiben, das von den Ärztlichen Direktoren der fünf Kliniken unterzeichnet wurde, wird Bezug auf die bislang bekannten Verdachtsfälle von Thrombosen nach Astrazeneca-Impfungen genommen. Die Experten stellen dann die Todesfälle durch Covid-19 bei 20- bis 29-jährigen Frauen den potenziellen lebensbedrohlichen Impfkomplikationen in der gleichen Altersgruppe gegenüber.

Uni-Kliniken in NRW: „Dringender Bedarf“ für neue Impfempfehlung

„Zusammenfassend muss man feststellen, dass am Beispiel der Gruppe der 20- bis 29-jährigen Frauen nach jetzigem Erkenntnisstand ein äußerst ungünstiges Nutzen/Risiko-Profil für den Einsatz des Astrazeneca-Impfstoffes vorliegt“, so die Uniklinik-Chefs in ihrem Brief. „Im Lichte dieser Überlegungen erscheint uns der Einsatz des Astrazeneca-Impfstoffs bei jüngeren Frauen gegenwärtig nicht gerechtfertigt“, schreiben die Experten. Es bestehe daher „dringender Bedarf“, eine neue Impfempfehlung abzuleiten. Bis zum Nachmittag wollen die Uni-Kliniken nach dpa-Informationen dem Landes-Gesundheitsministerium eine entsprechende Empfehlung vorlegen.

Zuvor hatte bereits Berlin die Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff des Herstellers Astrazeneca für Menschen unter 60 Jahren vorsorglich ausgesetzt. Das gab Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Dienstag bekannt und verwies auf neue Daten über Nebenwirkungen. Sie bezeichnete dies als „Vorsichtsmaßnahme“. Entsprechende Termine in Impfzentren werden Kalayci zufolge erst einmal abgesagt. Das Land wolle nun die Beratungen auf Bundesebene und Stellungnahmen der Fachleute wie des Paul-Ehrlich-Instituts abwarten.

Mit dpa-Material

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Weiterführende Informationen und Links

Wenn Sie mehr über die Entwicklung im Kreis Recklinghausen lesen möchten, finden Sie in unseren ersten, bereits abgeschlossenen Blogs zum Coronavirus im Kreis Recklinghausen, viele Informationen und weiterführende Links.

Rubriklistenbild: © Jörg Carstensen/dpa/picture alliance

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