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Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Impfstopp für AstraZeneca - Termine für über 80-Jährige finden aber im Impfzentrum statt

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  • Erwin Kitscha
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    Randolf Leyk
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    Oliver Prause

Die Zahl der aktuellen Corona-Infektionen im Vest aktualisieren wir für Sie regelmäßig. Wir halten Sie in diesem Newsblog auf dem Laufenden.

  • Im Kreis Recklinghausen gibt es 1186 aktuelle Corona-Infektionen (zuvor: 1237). Insgesamt wurden 23.074 Fälle gemeldet. Davon gelten 21.160 als wieder gesund. Es gibt 728 Todesfälle. (Stand: 16.3., 6 Uhr).
  • In ganz Deutschland sind in den vergangenen 24 Stunden 5.480 Neuinfektionen registriert worden. Außerdem gab es laut Robert-Koch-Institut 238 weitere Todesfälle. Die bundesweite Inzidenz liegt bei 83,7 (Stand: 16.3., 0 Uhr).
  • Der Kreis RE gilt seit dem 10.10.2020 als Risikogebiet, da auf der Seite des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten worden ist. Der aktuelle Inzidenzwert liegt nach Angaben der Kreisverwaltung am 16.3. bei 82,2 (zuvor: 83,5). Ausschlaggebend für weitere Maßnahmen nach der neuen Coronaschutzverordnung ist aber der vom Landeszentrum Gesundheit Nordrhein Westfalen (LZG) herausgegebene Inzidenzwert. Hier liegt der Kreis bei 81,9 (Stand 16.3., 0 Uhr).

Über die Entwicklung in Ihrer Stadt halten wir Sie zusätzlich in unseren Lokal-Tickern auf dem Laufenden: 
Das Coronavirus in Recklinghausen
Das Coronavirus in Marl
Das Coronavirus in Herten
Das Coronavirus in Datteln
Das Coronavirus in Oer-Erkenschwick
Das Coronavirus in Waltrop

Wir beenden den Corona-Blog an dieser Stelle. Alle aktuellen Infos ab dem 16. März 2021 finden Sie hier in unserem neuen Corona-News-Blog für die Region.

Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Montag auf Dienstag von 3.110 auf 3.060 (Stand: 16.03.2021, 0 Uhr) gesunken. Die Zahl der insgesamt labordiagnostisch bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) im Regierungsbezirk Münster hat sich von gestern auf heute von 76.621 auf 76.785 erhöht.

Hier der Blick auf die Corona-Statistik in unseren zehn Städten (aktuell Infizierte, insgesamt Infizierte, Genesene, Todesfälle, Inzidenz, Stand: 16.3., 6 Uhr).

  • Castrop-Rauxel: 173 / 2559 / 2327 / 59 // 90,0
  • Datteln: 50 / 1407 / 1286 / 71 // 46,2
  • Dorsten: 111 / 2164 / 2001 / 52 // 64,3
  • Gladbeck: 222 / 3722 / 3401 / 99 // 112,4
  • Haltern am See: 26 / 683 / 648 / 9 // 23,8
  • Herten: 95/ 2512 / 2328 / 89 // 59,9
  • Marl: 196/ 3266 / 2992 / 78 // 95,2
  • Oer-Erkenschwick: 77 / 1329 / 1198 / 54 // 136,9
  • Recklinghausen: 185 / 4418 / 4046 / 187 // 88,9
  • Waltrop: 51 / 1014 / 933 / 30 // 75,0
  • Kreis RE gesamt: 1186 / 23.074 / 21160 / 728 // 82,2

Die Inzidenzen der labortechnisch bestätigten SARS-CoV-2-Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen stellen sich für die Kreise und kreisfreien Städte im Regierungsbezirk Münster wie folgt dar (Stand: 15.3., 0 Uhr):

  • Stadt Bottrop              45,1 (41,7)
  • Kreis Borken                 91,0 (89,4) 
  • Kreis Coesfeld              40,3 (35,8)
  • Stadt Gelsenkirchen    92,4 (91,7) 
  • Stadt Münster             46,6 (45,7)
  • Kreis Recklinghausen  81,9 (82,2) 
  • Kreis Steinfurt            68,3 (67,2) 
  • Kreis Warendorf          66,6 (67,3)

Hier die aktuellen Fallzahlen für die Kreise und kreisfreien Städte im Regierungsbezirk Münster (in Klammern die Zahlen vom Vortag).

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 100 (100), insgesamt Infizierte 4.009 (4.000), Verstorbene 92 (92), Genesene 3.800 (3.800)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 480 (500), insgesamt Infizierte 9.577 (9.568), Verstorbene 206 (206), Genesene 8.900 (8.800)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 160 (160), insgesamt Infizierte 4.006 (3.993), Verstorbene 76 (76), Genesene 3.800 (3.800)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 480 (450), insgesamt Infizierte 10.621 (10.556), Verstorbene 343 (340), Genesene 9.800 (9.800)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 230 (240), insgesamt Infizierte 5.769 (5.762), Verstorbene 101 (101), Genesene 5.400 (5.400)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 890 (920), insgesamt Infizierte 23.003 (22.983), Verstorbene 729 (724), Genesene 21.400 (21.300)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 470 (470), insgesamt Infizierte 11.141 (11.104), Verstorbene 274 (274), Genesene 10.400 (10.400)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 250 (270), insgesamt Infizierte 8.659 (8.655), Verstorbene 205 (205), Genesene 8.200 (8.200)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 3.060 (3.110), insgesamt Infizierte 76.785 (76.621) Verstorbene 2.026 (2.018), Genesene 71.700 (71.600)

Biontech liefert 10 Millionen Dosen früher an die EU

Die Europäische Union kann vom Hersteller Biontech/Pfizer kurzfristig im zweiten Quartal weitere 10 Millionen Dosen Corona-Impfstoff bekommen. Damit seien allein von diesem Hersteller für die Zeit von April bis Juni insgesamt 200 Millionen Impfdosen für die 27 EU-Staaten zu erwarten, teilte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Dienstag in Brüssel mit. «Ich weiß, wie wichtig das zweite Quartal für die Impfstrategien der Mitgliedstaaten ist», erklärte von der Leyen. «Diese vorgezogenen 10 Millionen Dosen werden die Gesamtzahl der Dosen von Biontech/Pfizer auf mehr als 200 Millionen bringen. Das ist eine gute Nachricht. Es gibt den Mitgliedsstaaten Spielraum, um mögliche Lücken bei den Lieferungen zu stopfen.»
Die EU-Kommission hatte zwei Verträge mit Biontech/Pfizer abgeschlossen: einen über bis zu 300 Millionen Dosen im vergangenen Jahr; und einen weiteren über 200 Millionen Dosen mit der Option auf noch einmal 100 Millionen Anfang dieses Jahres. Diese Option auf 100 Millionen solle nun gezogen werden, hieß es aus der EU-Kommission. Das Unternehmen habe sich bereit erklärt, daraus 10 Millionen Dosen vorzuziehen, die sonst erst im dritten oder vierten Quartal bereit gestanden hätten.

Update, 16.3., 10.37 Uhr: Es gibt vier weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen: Verstorben sind in Dorsten zwei Männer im Alter von 73 und 81 Jahren, in Oer-Erkenschwick ein 69-jähriger Mann und in Recklinghausen ein 70 Jahre alter Mann.

Termine für über 80-Jährige finden im Impfzentrum weiter statt

Update, 16.3., 10.13 Uhr: Das Impfzentrum des Kreises Recklinghausen ist auch heute und morgen für alle Personen über 80 Jahren, die einen Termin vereinbart haben, geöffnet. Diese werden wie geplant mit dem Impfstoff des Unternehmens BioNtech geimpft. Stattfinden werden an beiden Tagen jeweils rund 1000 Termine. Abgesagt sind nur die Termine für Personen, die zu den impfpriorisierten Berufsgruppen gehören und mit AstraZeneca geimpft worden wären. Grund dafür ist, dass das Bundesministerium für Gesundheit die Impfungen mit dem Impfstoff AstraZeneca gestern Nachmittag vorerst ausgesetzt hat.

Update 16.3., 8.55 Uhr: Die weiterführenden Schulen sollen ab diesem Dienstag die ersten von 1,8 Millionen Selbsttests erhalten, die bis zu den Osterferien vom Land bereitgestellt werden. Für die Schüler ist bis zum Beginn der Osterferien am 29. März zunächst allerdings nur ein einziger Corona-Selbsttest pro Kopf vorgesehen. Das hatte das Schulministerium in Düsseldorf am Montag mitgeteilt. Das schulische Personal soll demnach die Durchführung der freiwilligen Selbsttests beaufsichtigen.

Update, 16.3., 8.45 Uhr: Der Richtwert für Corona-Neuinfektionen steigt in Nordrhein-Westfalen weiter an. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies am Dienstagmorgen 82,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen 7 Tagen aus. Am Montag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 81,2 gelegen. Zuletzt meldeten die Gesundheitsämter in NRW 1256 Neuinfektionen binnen eines Tages, 50 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Spitzenreiter bei der Wocheninzidenz ist weiter Herne (157,9), gefolgt vom Märkischen Kreis (150,4) und dem Kreis Düren (126,2). Insgesamt überschritten am Dienstag 15 Kreise und kreisfreie Städte in NRW den Inzidenz-Wert von 100. Die niedrigsten Inzidenzen wiesen Höxter (36,4) und Euskirchen (39,2) auf.

Update, 15.3., 17.27 Uhr: Auch der Kreis Recklinghausen reagiert - die Impfungen mit Impfstoff des Herstellers AstraZeneca werden vorerst im Recklinghäuser Impfzentrum ausgesetzt. Rund 50 Personen hätten noch an diesem Montag einen Termin für die Impfung mit AstraZeneca. Diese Termine fänden aber noch statt, teilt die Kreisverwaltung mit. Denn anstelle des AstraZeneca-Präparats werde hierbei der BioNtech-Impfstoff verwendet.

Enttäuschen muss der Kreis RE dagegen alle Personen, die am Dienstag, 16. März, oder Mittwoch, 17. März, einen Termin haben. Diese Menschen „können nicht geimpft werden. Sie bekommen eine E-Mail mit der Absage des Termins.“ Für Dienstag waren nach Angaben der Kreisverwaltung 247, für Mittwoch 250 Termine vergeben. Wie es danach weitergeht, sei noch offen, so der Kreis RE.

Update, 15.3., 17.11 Uhr: Die Aussetzung des Impfstoffs von AstraZeneca in Deutschland geht nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf sieben Krankheitsfälle zurück. „Es ist sehr selten aufgetreten“, sagte Spahn in Berlin. Zuvor hatte sein Ministerium mitgeteilt, dass die Impfungen mit dem Vakzin vorerst aus Vorsicht gestoppt seien, weil es Meldungen von Thrombosen der Hirnvenen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung gegeben habe. Laut dem zuständigen Paul-Ehrlich-Institut solle man sich in ärztliche Behandlung begeben, wenn man sich mehr als vier Tage nach der Impfung unwohl fühlen sollte, etwa mit starken oder anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen, sagte Spahn.

Bis Sonntag waren laut Robert Koch-Institut 1,65 Millionen Dosen AstraZeneca-Impfstoff in Deutschland verabreicht worden. Bis auf wenige hundert Fälle betreffen alle diese Impfungen die erste von zwei für den Impfschutz nötige Impfungen. Die Aussetzung betreffe nun auch alle Folgeimpfungen, sagte Spahn. Nun ist die Europäische Arzneimittelbehörde EMA am Zug, denn dort wird an einer erneuerten Bewertung des Impfstoffs gearbeitet. Der Minister setzt darauf, dass die EMA „idealerweise noch im Laufe dieser Woche zu ihrer Entscheidung“ kommt. Falls der Impfstoff weiter zugelassen wird, sollten auch die Impfungen wieder anlaufen.

AstraZeneca-Impfstopp nicht nur in Deutschland

Auch Frankreich setzt Impfungen mit dem AstraZeneca-Präparat vorerst aus. Frankreich wolle bis zur Einschätzung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA den Impfstoff erstmal nicht mehr einsetzen, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron beim französisch-spanischen Gipfel mit dem spanischen Regierungschef Pedro Sánchez im südwestfranzösischen Montauban.

Update, 15.3., 15.39 Uhr: Auch Deutschland setzt Corona-Impfungen mit dem Präparat des Herstellers AstraZeneca vorsorglich aus. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium am Montag mit und verwies auf eine aktuelle Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts zu notwendigen weiteren Untersuchungen. Zu den Problemen mit dem Impfstoff gibt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) außerdem um 16 Uhr ein Statement ab.

Zuvor hatten auch die Niederlande Impfungen mit dem Präparat des britisch-schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca für zwei Wochen ausgesetzt. Dies geschehe auf der Grundlage „neuer Informationen“, teilte Gesundheitsminister Hugo de Jonge am späten Sonntagabend mit. Dabei bezog er sich auf sechs Fälle möglicher Nebenwirkungen in Dänemark und Norwegen an diesem Wochenende.

Hoher Corona-Wert in Herne: Viele Fälle in Behinderteneinrichtungen

Update, 15.3., 11.48 Uhr: Die Stadt Herne mit dem derzeit landesweit höchsten Corona-Inzidenzwert führt den Anstieg der Neuinfektionen auf einen Ausbruch in Einrichtungen der Behindertenhilfe zurück. Mehr als 100 Personen seien in einer Werkstatt und mehreren Wohnstätten zuletzt positiv auf das Coronavirus getestet worden, sagte ein Sprecher der Stadt am Montag.

Die Menschen hätten sich einerseits in der Werkstatt, aber auch in ihren Wohneinrichtungen sowie beim Transport zur Arbeit angesteckt. «Wenn wir die Fälle in der Wiedereingliederungshilfe nicht hätten, hätten wir eine deutlich geringere Inzidenz», sagte der Sprecher weiter. Die Einrichtungen seien unter Quarantäne gesetzt worden. Zusätzlich laufen großangelegte Tests, deren Ergebnisse Mitte der Woche erwartet werden. Am Montag sollte zudem der Krisenstab der Stadt über das weitere Vorgehen beraten. Die Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche pro 100 000 Einwohner lag in Herne laut Robert Koch-Institut am Montag bei 171,9 - so hoch wie zur Zeit in keinem anderen Kreis oder einer anderen kreisfreien Stadt in Nordrhein-Westfalen.

Anmeldungen fürs Durchfahrtzentrum ab sofort möglich

Update, 15.3., 11.05 Uhr: Ab sofort können sich Bürgerinnen und Bürger online für die kostenlosen Corona-Schnelltests im Durchfahrtzentrum an der Vestlandhalle anmelden. Dazu gibt es ein eigenes Portal, über das die Termine unkompliziert gebucht werden können – auch für mehrere Personen. Wer sich testen lassen möchte, meldet sich mit seinen Daten im Buchungs-System an. Anschließend kann ein als „frei“ gekennzeichneter Termin reserviert werden. Nach der Buchung bekommt jede angemeldete Person eine Mail mit der Aufforderung, den Termin über einen Link zu bestätigen. Dadurch wird die Buchung aktiviert und ein QR-Code für das weitere Verfahren generiert. Dieser QR-Code muss beim Test in der Teststraße vorgezeigt werden, wahlweise auf dem Smartphone oder als ausgedrucktes Dokument.
Der Abstrich selbst wird im Durchfahrtzentrum vorgenommen. Es ist nicht notwendig, aus dem Fahrzeug auszusteigen. Das Ergebnis wird den Getesteten per Mail etwa eine halbe Stunde nach dem Test zugestellt, sie müssen nicht vor Ort auf das Resultat warten.
Wichtig: Wer positiv auf das Corona-Virus getestet wird, muss sich direkt in Quarantäne begeben. Das sieht die Corona-Test-und-Quarantäneverordnung des Landes NRW vor. Das Testergebnis wird auch dem Gesundheitsamt übermittelt. Zur Absicherung bei positiven Schnelltest-Ergebnissen wird ein PCR-Test angeordnet.
Mit Hochdruck hat die data assembling services GmbH in den letzten Tagen daran gearbeitet, dass es ein Anmelde-System gibt, das in die Corona-Datenbank „Tabula Varia“ integriert werden kann. Mit diesem System arbeitet das Kreisgesundheitsamt seit einem Jahr in der Kontaktnachverfolgung. „Diese Verknüpfung hat den Vorteil, dass die Teams im Gesundheitsamt im Falle eines positiven Schnelltest-Ergebnisses mit wenigen Mausklicks den PCR-Test zur Kontrolle veranlassen können“, erklärt Volker Altwasser, Geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens.
Auch für die positiv Getesteten hat es Vorteile: „Sie bekommen schnellstmöglich Klarheit, ob das Schnelltest-Ergebnis tatsächlich stimmt. Gleichzeitig ist dieses beschleunigte Verfahren gut für die Kontaktnachverfolgung. Je schneller wir ein Ergebnis haben, umso schneller können wir alle notwendigen Maßnahmen einleiten“, sagt Raphael Stauf, Leiter des Infektionsschutzes beim Kreis Recklinghausen. „Wir sind froh, dass auch dieser Teil der Pandemiebekämpfung in unser Verfahren integriert werden konnte.“

Corona-Schnelltests: Über 30 Teststellen sind bereits beauftragt

Update, 14.3., 17.05 Uhr: Wer sich mit einem kostenlosen Schnelltest auf das Corona-Virus testen lassen möchte, hat dafür ab Montag die Möglichkeit in vielen Teststellen im gesamten Kreisgebiet. An der Vestlandhalle in Recklinghausen wird Montagnachmittag erstmals in einem Durchfahrtzentrum getestet, das das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Auftrag des Kreises betreiben wird. „Wir wollen sicherstellen, dass alle Bürgerinnen und Bürger dieses Angebot auch wirklich an sieben Tagen in der Woche nutzen können. Das geht an diesem Schnelltest-Zentrum. Es ist gut, dass wir dabei auf unseren bewährten Partner DRK zählen dürfen“, sagt Landrat Bodo Klimpel. Für diese Testmöglichkeit ist eine vorherige Terminvereinbarung notwendig. Dies soll ab Montagvormittag möglich sein. Zusätzlich zu dem Durchfahrtzentrum für alle Bürger des Kreises wird es in allen zehn Städten Schnelltest-Angebote von unterschiedlichen Anbietern geben. Die eingereichten Anträge werden derzeit geprüft und die Beauftragungen erteilt. Die Übersicht über die ersten bereits zugelassenen Schnelltest-Stellen gibt es auf hier. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert, da stetig weitere Teststellen ihre Zulassung bekommen. Hinterlegt sind auch Kontaktmöglichkeiten für die Anmeldung zu den Schnelltests bei den unterschiedlichen Anbietern. Am Sonntag hatten ehrenamtliche Teams des DRK, Technischen Hilfswerks (THW) und der Löschzug Altstadt der Feuerwehr Recklinghausen das Durchfahrtzentrum auf dem Parkplatz der Vestlandhalle aufgebaut. Am Donnerstag kommt ergänzend noch ein Container hinzu.

Lauterbach fordert Schulstopp bis Ostern

Update, 14.3., 16.24 Uhr: Der Gesundheitsexperte der SPD, Karl Lauterbach, hat einen Schulstopp bis Ostern gefordert. «Ich appelliere an die Länder, alle Schulen bis Ostern wieder zu schließen, auch die Grundschulen», sagte Lauterbach. Als Grund für seine Forderung nannte Lauterbach die Virusmutationen, die sich «insbesondere bei den Jüngeren rasant ausbreiten».
Die erneute Schließung von Schulen könne nur abgewendet werden, wenn Schüler zweimal pro Woche mit Schnelltests auf das Coronavirus getestet würden. Schulen, die dies noch nicht vorbereitet haben, sollten wieder geschlossen werden, sagte Lauterbach. «Es war ein Fehler, die Schulen ohne flächendeckend funktionierende Testabläufe zu öffnen. Bis Ostern sollten Lehrer und anderes Schulpersonal darin trainiert werden, die Schüler an allen Schulen an den Schnelltests anzuleiten.»
Neben den Schulschließungen forderte Lauterbach zudem zwei weitere Maßnahmen, «um die Lage beherrschbar zu halten und die Krankenhäuser nicht zu überfordern». Der Gesundheitsexperte forderte die Länderchefs auf, die bei der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossene Notbremse konsequent zu ziehen, wenn in Regionen die Sieben-Tage-Inzidenz über 100 steige. «Es darf keine lokalen Ausnahmen bei der Notbremse geben», sagte Lauterbach. Außerdem müsse man mit dem Impfen konsequent und zügig voranschreiten.

Ostergottesdienste sollen unter Corona-Bedingungen stattfinden

Update, 14.03., 15.35 Uhr: An Weihnachten fielen die meisten Gottesdienste wegen Corona aus - jetzt kommt mit Ostern das höchste Fest der Christen in Sicht. «Wir richten uns darauf ein, dass wir unter den jetzt geltenden Bedingungen und Regeln die Ostergottesdienste in Präsenz feiern können», sagte Antonius Hamers, Leiter des Katholischen Büros NRW in Düsseldorf, der Deutschen Presse-Agentur. Dazu gehören die Einhaltung der Abstände, das Tragen von FFP2-Masken auch am Platz und der Verzicht auf Gemeindegesang. Die Teilnehmerzahl richtet sich nach der Größe der Kirche. Für die Evangelische Kirche im Rheinland sagte Pressesprecher Jens-Peter Iven: «Die Gemeinden werden vor Ort nach Lage entscheiden.» Diese Entscheidungen würden von den jeweiligen Fallzahlen abhängen. Im Dezember habe man gesehen, dass auch sorgfältig vorbereitete coronagerechte Angebote letztlich hätten abgesagt werden müssen, weil die Zahlen plötzlich durch die Decke gegangen seien.

Horror-Prognose des RKI: Inzidenz zu Ostern bei 350?

Update, 13.3., 15.21 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) prognostiziert für die Woche nach Ostern höhere Neuinfektionszahlen als rund um Weihnachten. Die Inzidenz könnte dann bei 350 liegen. Grund hierfür sei unter anderem die sich rasch ausbreitende Corona-Mutante B.1.1.7, die erstmals in Großbritannien nachgewiesen wurde, heißt es im aktuellen Lagebericht.. Unterdessen führte die Ankündigung des Impfstoffherstellers Astrazeneca zu ersten Konsequenzen. Thüringen stoppte deshalb die Terminvergabe für Impfungen und verschob den geplanten Start von Impfungen bei Hausärzten.
Laut RKI zeigt sich bei der Variante B.1.1.7 ein exponentiell ansteigender Trend der Sieben-Tage-Inzidenz seit der zweiten Kalenderwoche. Alle zwölf Tage habe sich diese verdoppelt. Demgegenüber zeige der Verlauf bei allen übrigen Varianten einen Rückgang um etwa 19 Prozent pro Woche. Diese beiden Trends würden sich zurzeit noch überlagern, was insgesamt zu der nur langsam ansteigenden Sieben-Tage-Inzidenz der vergangenen vier Wochen geführt habe.
Einen Rückschlag gibt es bei der Versorgung mit Corona-Impfstoffen: Das Pharmaunternehmen Astrazeneca hatte am Freitagabend mitgeteilt, dass anstatt der zuletzt anvisierten 220 Millionen Dosen nur noch 100 Millionen bis zur Jahresmitte an die EU-Staaten gehen werden. Der deutsche Anteil daran liegt rechnerisch bei etwa 19 Millionen. Der Konzern begründete dies unter anderem mit Exportbeschränkungen, ohne Details zu nennen.

Angesichts der steigenden Infektionszahlen wird auch in Nordrhein-Westfalen über die eigentlich vorgesehene «Notbremse» diskutiert. Zunächst sei zu prüfen, welche Umstände zu der Überschreitung geführt hätten, sagte ein Sprecher von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). «Wenn alleine durch die vielen zusätzlichen Testungen bei einem ansonsten stabilen Infektionsgeschehen die Zahlen steigen, muss man das bei den weiteren Bewertungen mit einbeziehen

Panne: Nicht-Getestete erhielten in Duisburg Corona-Testergebnis

Update, 13.3., 13.29 Uhr: In Duisburg haben Menschen ein Corona-Testergebnis erhalten, obwohl sie noch gar nicht getestet waren. Aufgrund eines Anwenderfehlers sei es zu einer Übermittlung von fehlerhaften Testergebnissen gekommen, teilte die Feuerwehr am Samstag mit. Betroffene wurden gebeten, an ihrem vereinbartem Test-Termin festzuhalten und die Nachricht zu ignorieren. Es werde mit Hochdruck an der Behebung des Problems gearbeitet. Dennoch könne es mitunter zu längeren Wartezeiten an den Teststellen kommen.

Weitere Todesfälle im Kreis Recklinghausen

Update, 13.3., 10.54 Uhr: Es gibt drei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen: Verstorben sind in Dorsten eine 95-jährige Frau und ein Mann im Alter von 77 Jahren sowie in Marl ein 65-jähriger Mann.

NRW-Handel möchte einfachere Einkaufsregeln - „Streicht das Click“

Update, 13.3., 8.02 Uhr: Der Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen wünscht sich weitere Vereinfachungen für die Öffnung seiner Läden. «Es macht sich Ernüchterung breit», sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands NRW, Peter Achten, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. «Die Organisation der Nachverfolgung von Kundenkontakten ist sehr aufwendig.» Deshalb sollte über Änderungen nachgedacht werden.

Seit Montag dürfen die Geschäfte in NRW Kunden nach vorheriger Anmeldung - das sogenannte Click and Meet - und in begrenzter Zahl wieder bedienen, wenn in den jeweiligen Städten und Kreisen die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen 7 Tagen unter der Marke 100 liegt. Dort, wo der Inzidenzwert «nachhaltig und signifikant» unter 50 liegt, ist auch Einkaufen ohne Termin möglich.

Astrazeneca kürzt Impfstoff-Nachschub für EU erneut drastisch

Update, 12.3., 21.45 Uhr: Herber Rückschlag bei der Versorgung der Europäischen Union mit Corona-Impfstoffen: Der Hersteller Astrazeneca hat am Freitag erneut drastische Lieferkürzungen angekündigt. Statt der zuletzt anvisierten 220 Millionen Dosen sollen nur noch 100 Millionen bis zur Jahresmitte an die EU-Staaten gehen. Der deutsche Anteil daran liegt rechnerisch bei etwa 19 Millionen. Der Konzern begründete dies unter anderem mit Exportbeschränkungen, ohne Details zu nennen. Hinzu kommt: Der neu zugelassene Impfstoff von Johnson & Johnson kommt nach Erwartung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erst Mitte oder Ende April. Hintergrund sind nach Angaben aus EU-Kreisen unter anderem Zweifel an der Exportpolitik der USA. Das Weiße Haus betont zwar, es gebe kein Exportverbot. Priorität sei aber, zuerst die US-Bevölkerung zu impfen.

Kurzarbeit kürzt auch den Urlaub

Update, 12.03., 18:24: Kurzarbeit kürzt nicht nur die Arbeitszeit, sondern auch den Urlaubsanspruch von Betroffenen. Darauf hat das Landesarbeitsgericht Düsseldorf am Freitag hingewiesen. Geklagt hatte eine Teilzeit-Beschäftigte in Drei-Tage-Woche. Sie hatte wegen der pandemiebedingten Kurzarbeit im vergangenen Jahr drei Monate lang nicht gearbeitet, bestand aber auf den vollen Urlaubsanspruch. Kurzarbeit erfolge nicht auf Wunsch des Arbeitnehmers, sondern im Interesse des Arbeitgebers und sei keine Freizeit, argumentierte die Klägerin - und scheiterte (Az.: 6 Sa 824/20). Der Jahresurlaub 2020 stehe ihr nur anteilig im gekürzten Umfang zu, so das Gericht. Der Erholungsurlaub bezwecke, wie der Name sagt, sich zu erholen. Dies setze aber eine Tätigkeit voraus.

Update, 12.3., 17.23 Uhr:  Das bundesweit beachtete «Verweilverbot» in der Düsseldorfer Altstadt und am nahen Rheinufer wegen der Corona-Pandemie wird in der Nacht zum kommenden Montag enden. Die entsprechende Allgemeinverfügung wurde am Freitag nicht verlängert, wie die Stadt mitteilte. Gleichzeitig wurde die verschärfte Maskenpflicht am Rhein mit einer neu veröffentlichten Regelung bis zum 4. April verlängert.

Update, 12.3. 15.46 Uhr: Operationen sollten nach einer Infektion mit dem Corona-Virus erst mindestens sieben Wochen nach dem Nachweis stattfinden. Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie, an dem auch die Universitätsmedizin Halle beteiligt war. Wie die Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am Freitag berichtete konnte darin nachgewiesen werden, dass Operationen innerhalb von sechs Wochen nach dem Nachweis einer Sars-CoV-2-Infektion mit einer erhöhten Sterblichkeit einhergehen. Deshalb sollten planbare Eingriffe, bei denen kein Risiko eines Fortschreitens der Erkrankung oder zwischenzeitlicher Komplikationen besteht, mindestens sieben Wochen aufgeschoben werden, erklärte Jörg Kleeff, einer der Autoren der Studie. Wenn nach den sieben Wochen die Covid-19-Symptomatik noch andauere, solle möglichst noch länger abgewartet werden, bis diese abgeklungen seien.

Update, 12.3., 10.30 Uhr: Fast 1.300 Mitarbeiter in der Gastronomie im Vest haben wegen Corona ihren Job verloren. Diese Bilanz hat die Recklinghäuser Arbeitsagentur knapp ein Jahr nach Beginn der Pandemie gezogen. Aktuell gibt es im Vest fast 4.000 Arbeitslose mehr als im vergangenen Frühjahr. 

Update, 12.3., 9 Uhr: Die Regierung von Mallorca und den Nachbarinseln setzt ihren vorsichtigen Pandemiekurs fort und macht Hoffnung auf baldige Reise-Entspannung. „Wir sehen das Ende der Krise“, sagte Francina Armengol, Ministerpräsidentin der Balearen, auf der Bühne am Hafen von Palma stehend. Bereits zu Ostern könnte Urlaub auf Mallorca möglich sein. Biergärten und Terrassen von Bars sowie Restaurants sind erst seit Kurzem wieder geöffnet. Ein negativer Coronatest muss bei der Einreise auf dem Flughafen in Palma vorgelegt werden. Er darf nicht älter sein als 72 Stunden.

Update, 12.3., 8 Uhr: Die Inzidenz im Kreis Recklinghausen geht wieder weiter nach oben. Leider wurde wieder die 70 geknackt - und das im negativen Sinn. Vor allem im Marl gab es zahlreiche neu festgestellte Infektionen. Außerdem gibt es fünf neue Tote. Verstorben sind in Gladbeck vier Männer im Alter von 73, 80, 86 und 86 Jahren sowie eine 92-jährige Frau.

Update, 11.3. 18 Uhr: Arztpraxen, Apotheken und weitere Interessenten, die ebenfalls Bürgertestungen anbieten wollen, können den dazu notwendigen Antrag auf Zulassung bei der Kreisverwaltung Recklinghausen stellen. Der Kreis Recklinghausen sieht dazu ein dreistufiges Modell vor, das aus Tests von externen Betreibern wie Ärzten, Apotheken oder Hilfsorganisationen, einem kreiseigenen zentralen Angebot und mobilen Teststellen in den Städten besteht. Einige Arztpraxen, Apotheken und Hilfsorganisationen bieten bereits seit dieser Woche kostenlose Corona-Schnelltests an, ab der nächster Woche wird es zusätzlich ein Schnelltest-Durchfahrtzentrum an der Vestlandhalle in Recklinghausen geben. In einem weiteren Schritt werden mobile Teststellen in den kreisangehörigen Städten dieses Angebot ergänzen.

Jetzt höhere Inzidenzen bei Jüngeren als vor zweiter Welle

Update, 11.3., 13.17 Uhr: Zu Beginn der dritten Corona-Welle in Deutschland sieht der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) eine andere Ausgangslage als vor der zweiten Welle. Die Zahl der Ansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche liege aktuell bei der jüngeren, mobilen, berufstätigen Bevölkerung auf einem deutlich höheren Niveau als damals, sagte Lothar Wieler am Donnerstag in einem Online-Vortrag vor Studenten der Hochschule für Politik München. Offensichtlich erschwere dies die Bekämpfung der dritten Welle; diese Gruppen hätten die meisten Kontakte.
Ein Beispiel: Bei den 20-24-Jährigen wurden Anfang August, als die zweite Welle sich aufbaute, 11 Fälle pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche erfasst. Nach neuestem Stand sind es 95 - mehr als in allen anderen Altersgruppen. Laut RKI-Situationsbericht steigen die Inzidenzen in allen Altersgruppen unter 55 Jahren seit der sechsten Meldewoche kontinuierlich an. Bei der ersten und zweiten Welle waren nach Anstiegen in den jüngeren Altersgruppen mit etwas Zeitverzug auch die Fallzahlen bei den Älteren in die Höhe gegangen. Wieler betonte, dank der Maßnahmen seien in Deutschland Zehntausende, nach seiner Schätzung mehr als 100 000 Todesfälle in den vergangenen Monaten vermieden worden. Er rief dazu auf, Kontakte zu reduzieren und am besten immer nur die gleichen Menschen zu treffen. Auch junge Menschen könnten schwere und tödliche Verläufe erleiden und von Langzeitfolgen (Long Covid) betroffen sein.

EMA entscheidet über Johnson-Impfstoff - Grünes Licht für Nummer vier

Update, 11.3., 9.55 Uhr: Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) wird am (heutigen) Donnerstag voraussichtlich den Weg für den vierten Corona-Impfstoff in der EU freimachen. Es wird erwartet, dass die Behörde mit Sitz in Amsterdam die Zulassung des Impfstoffes des US-Herstellers Johnson & Johnson empfehlen wird. Dann muss zwar noch die EU-Kommission zustimmen - doch das gilt als Formsache und könnte noch am selben Tag erfolgen. Die EU-Kommission hat bereits Impfdosen für 200 Millionen Menschen bestellt. Davon würde Deutschland 36,7 Millionen erhalten. Allerdings gibt es Befürchtungen, dass das Unternehmen nicht rechtzeitig liefern könne. Der Hersteller sicherte zu, dass er sich an die Absprachen halten und ab April liefern werde. Der Impfstoff wurde in den Niederlanden von der Johnson-Tochter Janssen entwickelt. Er hat große Vorteile gegenüber den bisher zugelassenen Präparaten von Pfizer/Biontech, Moderna und Astrazeneca. Der wichtigste: Er muss nur einmal gespritzt werden. Das Präparat muss auch nicht tiefgefroren aufbewahrt werden. Kühlschranktemperatur reicht aus.

Update, 11.3., 9.00 Uhr: Es gibt drei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen. Verstorben sind in Herten zwei Männer im Alter von 77 und 80 Jahren sowie in Marl ein 89-jähriger Mann.

Aldi bietet kostenlose Schnelltests für seine Mitarbeiter an

Update, 10.3., 18.36 Uhr: Der Discounter Aldi will ab der kommenden Woche seinen Mitarbeitern einen kostenlosen Corona-Selbsttest pro Woche zur Verfügung stellen. Das Angebot gelte für alle Mitarbeiter, die nicht im Homeoffice arbeiten könnten - also etwa für das Verkaufspersonal in den Märkten, teilten Aldi Nord und Aldi Süd am Mittwoch mit.

Aldi wolle damit «einen wichtigen Beitrag bei der Bekämpfung der Pandemie leisten». Am Samstag hatte Aldi als erster Anbieter in Deutschland Selbsttests für die Kunden in seinen Märkten verkauft. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Dienstag einen Appell zu mehr Corona-Schnelltests an die Betriebe im Land gerichtet.

Sturmwarnung: Impfzentrum in Recklinghausen am Donnerstag von 11 bis 15 Uhr geschlossen

Update, 10.3., 16.08 Uhr: Wegen einer Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor Sturmböen schließt der Kreis Recklinghausen das Impfzentrum auf dem Konrad-Adenauer-Platz am Donnerstag, 11. März, von 11 bis 15 Uhr. In diesem Zeitfenster ist mit schweren Sturmböen von bis zu 110 Kilometern pro Stunde in Kombination mit Schauern und Gewittern zu rechnen., teilt die Kreisverwaltung Recklinghausen mit.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber die Sicherheit der Besucher und Mitarbeiter des Impfzentrums geht vor“, erklärt Patrick Hundt, Leiter des Impfzentrums. „Alle, die einen Termin in diesem Zeitfenster haben, werden telefonisch von uns informiert und bekommen kurzfristig einen Ersatztermin.“

Die letzten Termine, die am Donnerstag stattfinden, sind für 10.15 Uhr vereinbart. So ist sichergestellt, dass die letzten Impflinge die Leichtbauhalle um 11 Uhr verlassen. Um 15 Uhr geht es dann wie geplant weiter. Donnerstags finden aktuell nur Impfungen von impfberechtigten Berufsgruppen statt, Personen ab 80 Jahren werden an den übrigen sechs Tagen in der Woche geimpft.

Update, 10.3., 8.10 Uhr: Während die Staatshilfen erst einmal gestoppt sind, bereitet man sich im Kreis Recklinghausen auf den Präsenzunterricht für die Sekundarstufe I in der kommenden Woche vor. Und der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, hat den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V gelobt. Das sei ein guter Impfstoff, der vermutlich auch irgendwann in der EU zugelassen werde.

Betrugsverdacht bei Coronahilfen - Abschlagszahlungen gestoppt

Update, 9.3., 19.57 Uhr: Wegen Betrugsverdachts bei den Corona-Staatshilfen für Unternehmen sind die Abschlagszahlungen vorübergehend gestoppt worden. Das sei vor allem als Vorsichtsmaßnahme zu verstehen, «in Kürze» sollten sie wieder aufgenommen werden, sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Zur Höhe des Schadens war zunächst nichts bekannt. Zuerst hatte der «Business Insider» über den Verdacht berichtet und von Millionenbetrug gesprochen.
Auf einer Internetseite zu den Coronahilfen teilten Wirtschafts- und Finanzministerium mit, es bestehe «in einigen Fällen der Verdacht, dass unrechtmäßig staatliche Hilfsgelder erschlichen wurden». Es handele sich um «einige wenige Verdachtsfälle», betonte die Sprecherin. Die Staatsanwaltschaft sei eingeschaltet und habe bereits Ermittlungen aufgenommen. Die Bearbeitung und Auszahlung der Überbrückungshilfe II sowie der November- und Dezemberhilfen im regulären Verfahren durch Bewilligungsstellen der Länder erfolge weiter.
Nach Informationen von «Business Insider» sollen sich Unbekannte mit falschen Identitäten beim Wirtschaftsministerium als prüfende Dritte registriert und dann für echte Unternehmen Hilfen beantragt haben. Das Geld sei jedoch nicht dorthin geflossen, sondern auf Konten der Betrüger.

Schnelltests für die Menschen im Kreis Recklinghausen

Update, 9.3., 16.32: Der Kreis Recklinghausen setzt bei den Corona-Schnelltests für die Bevölkerung auf die bewährte Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz. Auf der Fläche an der Vestlandhalle in Recklinghausen wird ein PoC-Testzentrum eröffnet, in dem sich Bürgerinnen und Bürger kostenlos per Schnelltest testen lassen können. Darüber hinaus wird es mobile Angebote an verschiedenen Stellen in allen Städten des Kreises geben.
Geplant ist, auf dem Saatbruchgelände an der Vestlandhalle ab Montag Schnelltests für alle Bürger des Kreises per Durchfahrtstraße, vergleichbar mit den Durchfahrtzentren für die PCR-Tests (Corona-Standard-Tests), die die Hilfsorganisationen bereits seit einem Jahr im Auftrag des Kreises betreiben. Bei den mobilen Testangeboten soll es verschiedenen Standorte geben, an denen sich Bürgerinnen und Bürger zu bestimmten Zeiten testen lassen können. Wie genau diese Angebote aussehen werden, wird derzeit noch mit allen Beteiligten abgestimmt. Auch die Öffnungszeiten und Anmeldeverfahren sind noch in Klärung. Positive Schnelltestergebnisse erfordern gemäß der Landesvorgaben eine zügige Nachtestung mittels PCR-Test. Darum ist geplant, dass bei Bedarf die Testkapazitäten im Durchfahrtzentrum am Prosper-Hospital erhöht werden können und auch das Durchfahrtzentrum an der Paracelsus-Klinik in Marl wieder in Betrieb genommen werden kann, sollte es zu höheren Zahlen von positiven Schnelltest-Ergebnissen kommen.

OVG bestätigt Maskenpflicht auch für Grundschüler

Update, 9.3., 13.46 Uhr: Grundschüler müssen weiterhin im Unterricht Masken tragen. Das hat das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) am Dienstag mitgeteilt. Geklagt hatten per Eilverfahren ein Zweitklässler aus Bielefeld und ein Erstklässler aus Köln.

Sie sahen ihr Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit verletzt. Dem folgte der 13. Senat des OVG nicht. Die Maskenpflicht stelle beim aktuellen Infektionsgeschehen eine Schutzmaßnahme dar, die verhältnismäßig sei, teilte das Gericht mit. Die Beschlüsse sind nicht anfechtbar (Az.: 13 B 266/21.NE und 13 B 267/21.NE, Beschluss vom 8. März 2021).

Neun weitere Todesfälle im Kreis Recklinghausen

Update, 9.3., 9.49 Uhr: Es gibt neun weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen. Das meldet die Kreisverwaltung Recklinghausen. Verstorben sind in Castrop-Rauxel drei Männer im Alter von 69, 79 und 81 Jahren, in Dorsten eine 90-jährige Frau, in Haltern am See ein 90-jähriger Mann, in Herten eine 71-jährige Frau und ein 77-jähriger Mann sowie in Recklinghausen eine 89-jährige Frau und ein ein 82 Jahre alter Mann.

Corona-Wochenwert nahezu konstant - mehr als 900 Neuinfektionen

Update, 9.3., 9.22 Uhr: Der Sieben-Tages-Wert für Corona-Neuinfektionen ist in Nordrhein-Westfalen nahezu konstant geblieben. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Dienstagmorgen gab es binnen einer Woche landesweit 65,9 Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner. Am Montag lag der Wert bei 65,8. NRW liegt damit knapp unter dem bundesweiten Schnitt (67,5).

Die Zahl der Neuinfektionen binnen 24 Stunden ist gestiegen: Die Gesundheitsämter meldeten 937 neue Fälle - fast 90 Fälle mehr als am Vortag. 66 Menschen starben.

Den höchsten Inzidenzwert in NRW hat weiter Düren mit jetzt 128,9. Sieben Kommunen in NRW (Düren, Märkischer Kreis, Remscheid, Oberbergischer Kreis, Hamm, Kreis Kleve, Hagen) verzeichnen mittlerweile Werte jenseits der Schwelle von 100. Die Millionenstadt Köln weist einen leicht gesunkenen Wert von 65,4 auf und die Landeshauptstadt Düsseldorf eine Inzidenz von 51,8.

Die niedrigsten Werte gibt es weiter in Coesfeld (27,7), Bielefeld (30,2) und Bottrop (34,9). Insgesamt 12 der 53 Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen lagen unter der 50er-Marke, ab der regionale Lockerungen möglich wären.

Drogerien und Supermärkte wollen bald Corona-Tests verkaufen

Update, 9.3., 8.33 Uhr: Die Drogeriemarktketten dm und Rossmann wollen bald Corona-Selbsttests verkaufen. Sofern die Lieferungen wie geplant kämen, könne man voraussichtlich im Laufe der Woche damit beginnen, teilte Rossmann mit. dm plant den Verkaufsstart am 12. März. Ursprünglich hatten beide Ketten den Verkaufsbeginn bereits für diesen Dienstag in Aussicht gestellt, die notwendigen Lieferungen kamen aber offenbar nicht so schnell wie erhofft. Edeka will die Tests «in Kürze» anbieten, Rewe will Anfang kommender Woche einsteigen. Auch Netto und Penny wollen bald Selbsttests verkaufen.

Übergangsregelung für Schnelltests - Ärzte, Zahnärzte und Apotheken dürfen bis zum 15.3. testen

Update, 8.3., 11.30 Uhr: Die neue Coronaschutzverordnung sieht einige Lockerungen für die Menschen in NRW vor. In manchen Fällen ist jedoch ein negatives Schnelltest-Ergebnis erforderlich, um ein Angebot wahrnehmen zu dürfen, so zum Beispiel für Kosmetikbehandlungen. Derzeit liegt noch keine neue Bundestestverordnung vor, die festlegt, wer in welchem Umfang Anspruch auf einen Test hat und wer die Testleistung erbringen darf. Darum gilt zunächst eine Übergangslösung, die das Land NRW am späten Sonntagabend per Allgemeinverfügung geregelt hat.

Demnach werden „Ärzte, Zahnärzte, ärztlich oder zahnärztlich geführte Einrichtungen, medizinische Labore und auch Apotheken vorläufig mit der Leistungserbringung zur Vornahme von Bürgertestungen nach § 4a der Coronavirus-Testverordnung einschließlich der nachfolgenden PCR-Testungen nach der Coronavirus-Testverordnung beauftragt, wenn sie bereits vor dem 8. März 2021 eine Diagnostik durch Antigen-Tests zur patientennahen Anwendung (PoC-Antigen-Tests) angeboten haben“, zur Durchführung der Testungen bereit und in der Lage sind sowie die Mindestanforderungen gemäß der Anlage zu dieser Allgemeinverfügung erfüllen.
Diese Regelung gilt ab heute bis einschließlich zum 15. März 2021. Wie die längerfristige Vorgehensweise sein wird, steht derzeit noch nicht fest. „Wir haben um 15 Uhr eine Videokonferenz mit dem Land, in der hoffentlich die offenen Fragen beantwortet werden“, sagt Landrat Bodo Klimpel.
Fest steht: Die Hilfsorganisationen im Kreis Recklinghausen werden in dieser Woche wie gewohnt die PCR-Tests auf Anordnung des Gesundheitsamts durchführen. Schnelltests hingegen sind nicht vorgesehen. „Wir haben bereits einige Vorbereitungen getroffen, aber so lange die grundlegenden Strukturen nicht durch Bund und Land geregelt sind, werden wir keine Schnelltests anbieten“, sagt Christoph Behrenspöhler, Sprecher der Hilfsorganisationen und hauptamtlicher Vorstand des DRK im Kreis Recklinghausen. Sobald die Verfahrensweise geregelt ist, wird die Kreisverwaltung über das weitere Vorgehen im Kreis Recklinghausen informieren.

Update, 8.3., 8.24 Uhr:  Die Menschen in Nordrhein-Westfalen können von Montag an unter strengen Auflagen wieder in Geschäften einkaufen, Zoos besuchen und Ausstellungen besichtigen. Nach wochenlangen Schließungen öffnen etwa die Einzelhändler ihre Läden - herein kommen die Kunden aber nur mit Termin und für eine begrenzte Zeit. Schreibwarengeschäfte, Buchhandlungen, Blumenläden und Gartenmärkte dürfen auch ohne Termin Kunden hereinlassen - wie in allen Läden müssen diese aber eine medizinische Maske tragen. Auch die Zoos dürfen wieder Besucher auf ihr Gelände lassen. So wollen der Allwetterzoo Münster sowie die Tierparks in Wuppertal und Krefeld bereits am Montag öffnen. «Wir sind am 8. März wieder für Euch da», schrieb der Krefelder Zoo auf seiner Facebook-Seite. Besucher müssen vorher einen Termin ausmachen und an gekennzeichneten Orten eine medizinische Maske tragen. Snacks gibt es nur zum Mitnehmen. Sogenannte körpernahe Dienstleistungen sind in NRW ab Montag ebenfalls grundsätzlich wieder zulässig. Wenn die Kundin oder der Kunde dabei keine medizinische Maske tragen kann - zum Beispiel bei Gesichtskosmetik - ist ein negatives Corona-Testergebnis notwendig.

Update, 7.3., 16.45 Uhr: Ab Montag, 8. März gelten auch in Nordrhein-Westfalen die neuen Corona-Verordnungen. Unter anderem bedeutet dies, dass „Click & Meet“ möglich ist. Mit Termin kann dann also das Modegeschäft der Wahl besucht werden. Vor allem für Kunden, die Beratung wünschen, ist dies ein willkommenes Angebot. Allerdings gelten natürlich die Hygienebestimmungen (Abstand, Maske). Zudem muss die Adresse angegeben werden, um eine Nachverfolgung sicherzustellen, und der Einkauf muss zeitlich begrenzt werden. Die Formal lautet eine Kunde je 40 Quadratmeter. Außerdem dürfen sich endlich wieder fünf Personen aus zwei Haushalten treffen.

Als Grundregel gilt: In geschlossenen Rahmen mit Publikumsverkehr sind höherwertige Masken zu tragen. Im Außenbereich reichen Alltagsmasken. Der Betrieb von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen ist mit vorheriger Terminbuchung und bei sichergestellter Rückverfolgbarkeit zulässig. Die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besuchern in geschlossenen Räumen darf eine Person pro 20 Quadratmeter nicht übersteigen. Gleiches gilt für den Betrieb von Zoologischen Gärten und Tierparks. Im Außenbereich gibt es keine Vorgabe zu den zulässigen Personen je Quadratmeter. Der Unterricht in Musik- und Kunstschulen in Präsenzform ist für Gruppen von höchstens fünf Schülerinnen und Schülern wieder zulässig. Gruppen von höchstens 20 Kindern im Alter bis einschließlich 14 Jahren mit bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen dürfen gemeinsam unter freiem Himmel Sport treiben.

Update, 7.3. 11 Uhr: Die Inzidenz im Kreis Recklinghausen näher sich der 50,0 - auch bei der von der Bezirksregierung veröffentlichten Zahlen. Aktuell sind im Kreis 34.691 Menschen geimpft worden. Die Impfquote liegt damit bei 5,6 Prozent, ist also noch weit von der 70 entfernt, die notwendig wäre, um die Pandemie einzudämmen. Diesen Sonntag gibt es weniger gemeldete Neuinfektionen als noch vor einer Woche.

Update, 6.3., 14.30 Uhr: Der Discounter Aldi ist vom Ansturm auf die ersten Corona-Selbsttests im Einzelhandel am Samstag selbst überrascht gewesen. «Die Artikel, die wir stationär in den Filialen vorrätig hatten, waren am Vormittag in den meisten unserer Filialen erwartungsgemäß ausverkauft», teilten Aldi Süd und Aldi Nord mit. Das Interesse an den Tests habe den Discounter «in dieser Intensität doch überrascht». Aldi bat Kunden, die leer ausgingen, um Verständnis. In der neuen Woche werde bereits mit den nächsten Lieferungen gerechnet. Schon vorab hatte der Discounter darauf hingewiesen, dass die Aktionsware bereits am ersten Aktionstag vergriffen sein könnte.
Beim Konkurrenten Lidl, der die Schnelltests zunächst nur online anbot, brach zeitweise die Internetseite zusammen. «Unsere Webseite ist derzeit nicht erreichbar. Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt erneut», war über Stunden auf der Website zu lesen. Der Konzern aus Neckarsulm teilte auf Anfrage mit: «Aufgrund des aktuell hohen Besucheraufkommens in unserem Onlineshop sind die Zugriffe teilweise kurzzeitig eingeschränkt.»
Lidl bat seine Kunden um Entschuldigung. Man arbeite dran, «den gewohnten Service schnellstmöglich und vollumfänglich wieder herzustellen». Lidl kündigte an, «in Kürze» Corona-Schnelltests nicht mehr nur online, sondern auch in allen Filialen verkaufen zu wollen. Auch die Supermärkte von Rewe und Edeka wollen bald mit dem Verkauf beginnen. Die Drogeriemarkt-Ketten Rossmann und dm planen den Start für Dienstag. Apotheken wollen die Produkte ebenfalls anbieten.

Update, 6.3., 9.00 Uhr: Es gibt sieben weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen. Verstorben sind in Castrop-Rauxel ein 76-jähriger Mann und eine 79-jährige Frau, in Gladbeck zwei Frauen im Alter von 87 und 95 Jahren, in Herten ein 93 Jahre alter Mann sowie in Oer-Erkenschwick ein 77-jähriger Mann und eine 86 Jahre alte Frau.

Eilantrag erfolglos - Keine sofortige Corona-Impfung für Krebskranken

Update, 5.3., 10.40 Uhr: Das Bundesverfassungsgericht hat den Eilantrag eines älteren krebskranken Mannes aus Bayern abgewiesen, der vor seiner Chemotherapie sofort gegen das Coronavirus geimpft werden wollte. Der Mann, der eigentlich erst in der zweiten Impfgruppe an der Reihe ist, habe «nicht hinreichend nachvollziehbar vorgetragen», warum ihm durch das Abwarten ein schwerer Nachteil entstehe, heißt es in der Entscheidung. Der Beschluss vom 22. Februar wurde am Freitag in Karlsruhe veröffentlicht. (Az. 1 BvQ 15/21)

NRW holt vor den Osterferien alle Schüler in die Klassen zurück

Update, 5.3., 10.31 Uhr: Nordrhein-Westfalen holt ab 15. März auch alle Schüler der weiterführenden Schulen zumindest tageweise in die Klassen zurück. Geplant sei vorerst bis zu den Osterferien ein Unterricht bei halbierter Klassenstärke im Wechselmodus, schrieb das NRW-Schulministerium am Freitag in einer Mail an die Schulen. Kein Schüler solle dabei länger als eine Woche ohne Präsenzunterricht zu Hause lernen müssen.

Update, 5.3., 7.55 Uhr: Es gibt zehn weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen. Verstorben sind in Dorsten ein 70-jähriger Mann und eine 87 Jahre alte Frau, in Oer-Erkenschwick eine 75-jährige Frau und ein 80 Jahre alter Mann, in Recklinghausen ein 51-jähriger Mann und drei Frauen im Alter von 82, 84 und 90 Jahren sowie in Waltrop ein 76-jähriger Mann und eine 97 Jahre alte Frau.

Update, 4.3., 16.47 Uhr: In den vergangenen Tagen wurden Vorwürfe und Gerüchte laut, dass im Impfzentrum des Kreises Recklinghausen nicht genug Impfstoff an die Bürgerinnen und Bürger verimpft würde – obwohl dieser zur Verfügung stünde. Der Kreis als Betreiber des Impfzentrums und auch die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe, die das medizinische Personal im Impfzentrum stellt, distanzieren sich von diesen Behauptungen. So steht es in einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung Recklinghausen.

So viele Personen wie möglich impfen

„Täglich tun im Impfzentrum Verwaltungsmitarbeiter, medizinisches Personal, Rettungsdienstbeschäftigte und Pharmazeuten ihr Möglichstes, um so viele Personen wie möglich mit dem vom Land zur Verfügung gestellten Impfstoff zu versorgen“, sagt Landrat Bodo Klimpel.

„Wir können diese Vorwürfe nicht nachvollziehen“

Dr. med. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), ergänzt: „Wir können diese Vorwürfe nicht nachvollziehen. Es gibt Vorgaben des Landes, an die wir uns halten, und tun alle unser Bestes, damit die Impfungen reibungslos laufen. Unterstellungen und subjektive Meinungsäußerungen helfen dabei nicht.“

Update, 4.3., 12.56 Uhr: Der Corona-Lockdown ist bis zum 28. März verlängert worden. Ein bisschen mehr Spielraum räumt das Land NRW seinen Städten und Kreisen aber ein. Das könnte nächste Woche im Kreis Recklinghausen möglich sein.

Lockdown wird verlängert - es gibt aber Öffnungsmöglichkeiten

Update, 4.3., 7.16 Uhr: Die Zahl der aktuellen Infektionen ist auch am Donnerstag weiter angestiegen. Der Kreis Recklinghausen registrierte bis 6 Uhr morgens 1014 - das ist ein Plus von 28 gegenüber dem Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt dagegen leicht von 57,0 auf 55,2. Glücklicherweise vermeldete die Kreisverwaltung an diesem Morgen keine weiteren Todesfälle aus unseren zehn Städten.

Überblick der Inzidenzen der Städte und Kreise im Regierungsbezirk Münster am Donnerstag, 4. März 2021.

In ganz Deutschland sind in den vergangenen 24 Stunden 11.912 Neuinfektionen registriert worden. Außerdem gab es laut Robert-Koch-Institut 359 weitere Todesfälle. Die bundesweite Inzidenz liegt bei 64,7.

Corona-Lockdown bis 28. März verlängert aber mit Ausnahmen

Update, 3.3., 23.50 Uhr:  Der Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Deutschland wird angesichts weiter hoher Infektionszahlen grundsätzlich bis zum 28. März verlängert. Allerdings soll es je nach Infektionslage viele Öffnungsmöglichkeiten geben. Das haben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länder-Ministerpräsidenten am Mittwoch in Berlin in stundenlangen Verhandlungen beschlossen.

Vereinbart wurde eine stufenweise Öffnungsstrategie mit eingebauter Notbremse: Führen einzelne Lockerungen zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen in einer Region, werden automatisch alle schon erfolgten Erleichterungen wieder gestrichen. Schon vom kommenden Montag an sollen demnach die stark beschränkten privaten Kontaktmöglichkeiten gelockert werden. Dann werden wieder private Zusammenkünfte des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt möglich sein, jedoch beschränkt auf maximal fünf Personen.

Kontaktbeschränkungen können ab 35er-Inzidenz weiter gelockert werden

In Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 35 neuen Infektionen pro Woche können es auch Treffen des eigenen Haushalts mit zwei weiteren Haushalten mit zusammen maximal zehn Personen sein.
Kinder bis 14 Jahre sind hiervon jeweils ausgenommen. Bisher darf sich ein Hausstand mit maximal einer Person eines anderen Hausstandes treffen.

Nach den schon vorgenommenen ersten Öffnungen bei Schulen und Friseuren sollen nun in einem zweiten Schritt Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte folgen. In einzelnen Ländern sind diese bereits offen, jetzt sollen sie nach dem Beschluss der Bund-Länder-Runde bundesweit einheitlich dem Einzelhandel des täglichen Bedarfs zugerechnet werden. Voraussetzung ist, dass Hygienekonzepte und eine Kundenbegrenzung eingehalten werden. Auch Fahr- und Flugschulen können den Betrieb unter Auflagen wieder aufnehmen.

Kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen ab stabiler Inzidenz von unter 50 möglich

Weitere eingeschränkte Öffnungen kann es schon in Regionen geben, in denen lediglich die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner unterschritten wird. Neben Terminshopping-Angeboten im Einzelhandel können dann Museen, Galerien, Zoos, botanische Gärten und Gedenkstätten für Besucher mit Terminbuchung öffnen. Erlaubt sein soll dann auch Individualsport alleine oder zu zweit sowie Sport in Gruppen von bis zu zehn Kindern bis 14 Jahren im Außenbereich. Bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 fallen die Auflagen weg oder werden abgeschwächt. Dann soll auch kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen im Freien wieder möglich sein.

Die nächsten Öffnungsschritte werden dem Beschluss zufolge davon abhängig gemacht, dass die vorherige Stufe 14 Tage lang nicht zu einer Verschlechterung der Sieben-Tage-Inzidenz geführt hat. Dann geht es zunächst um die Öffnung der Außengastronomie, von Kinos, Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie um kontaktfreien Sport im Innenbereich und um Kontaktsport im Außenbereich. Im nächsten Schritt sind weitere Sportmöglichkeiten und Freizeitveranstaltungen dran. Auch hier gilt: Bis zu einer 100er Inzidenz soll es höhere Auflagen wie tagesaktuelle Tests oder einen Buchungszwang geben, die bei einer Sieben-Tage-Inzidenz bis 50 Neuinfektionen wegfallen.

Wichtige Elemente für weitere Öffnungen sollen Impfen und Testen sein. Vereinbart wurde, dass Ende März/Anfang April die haus- und fachärztlichen Praxen umfassend in die Impfkampagne eingebunden werden, um diese zu beschleunigen. Kostenlose Corona-Schnelltests für alle Bürger sollen voraussichtlich von nächster Woche an möglich werden. Der Bund will ab dann die Kosten dafür übernehmen. Pro Woche soll mindestens ein Schnelltest möglich sein, den geschultes Personal etwa in Testzentren oder Praxen abnimmt.

Bundestag kommt am Donnerstag wegen Corona-Krise zusammen

Update, 3.3., 18.55 Uhr: Der Bundestag soll am Donnerstag (9.00) über eine weiter bestehende «epidemische Lage von nationaler Tragweite» wegen der Corona-Pandemie entscheiden. Ein Antrag von Union und SPD sieht vor, dies erneut festzustellen. Die Koalitionsfraktionen verweisen auch auf das Auftreten neuer, ansteckenderer Virus-Varianten. Diese Ausnahmelage gibt dem Bund besondere Befugnisse, direkt und ohne Zustimmung des Bundesrates Verordnungen zu erlassen, etwa zu Tests und Impfungen.

Der Bundestag hatte die «epidemische Lage» erstmals am 25. März 2020 festgestellt und dies im November erneut bestätigt. Das Parlament soll zugleich ein Gesetz der Koalition verabschieden, das hierfür einen neuen Drei-Monats-Mechanismus vorsehen: Beschließt der Bundestag nicht spätestens drei Monate nach der Feststellung einer solchen Lage, dass sie fortbesteht, soll sie als aufgehoben gelten. Laut Infektionsschutzgesetz liegt die «epidemische Lage» vor, «wenn eine ernsthafte Gefahr für die öffentliche Gesundheit in der gesamten Bundesrepublik Deutschland besteht».

Update, 3.3., 10.56 Uhr: Am Dienstag sah es noch so aus, als ob Lockerungen, zum Beispiel im Einzelhandel, erst Ende März möglich wären. Doch jetzt gibt es vor dem Bund-Länder-Treffen eine neue Beschlussvorlage. Demnach könnten Läden, die Termine für ihre Kunden anbieten, schon ab einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 öffnen. Damit würde die bisher existierende Grenze von 35 deutlich aufgeweicht werden.

Neben Terminshopping-Angeboten könnten dann etwa auch Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten „für Besucher mit vorheriger Terminbuchung“ geöffnet werden. Die Initiative könnte außerdem eine Öffnungs-Perspektive für die Gastronomie-Branche bieten.

Mit Spannung erwartete Videokonferenz: Bund-Länder-Treffen beginnt um 14 Uhr

Allerdings beginnen die Gespräche zwischen der Bundesregierung und den Ministerpräsident:innen der Bundesländer offiziell erst um 14 Uhr, sodass es während der Videokonferenz noch zu deutlichen Änderungen an dem Plan kommen kann.

Die geplanten Regelungen für Unternehmen in der Teststrategie wurden in der neuen Fassung entschärft. So ist nun nicht mehr von einer Verpflichtung für Firmen die Rede, den in Präsenz Beschäftigten kostenlosen Schnelltests anzubieten. Vielmehr werde die Bundesregierung mit der Wirtschaft noch diese Woche abschließend beraten. Am Vorabend hatte es unter anderem zu dieser Frage noch Beratungen Merkels mit Spitzenverbänden der Wirtschaft gegeben.

Update, 3.3., 8.58 Uhr: Es gibt drei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen. Verstorben sind in Castrop-Rauxel ein 88-jähriger Mann, in Marl eine 69 Jahre alte Frau und in Waltrop ein 85-jähriger Mann.

Update, 2.3., 16.18 Uhr: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat unmittelbar vor der Bund-Länder-Konferenz für eine gemeinsame Linie für weitere vorsichtige Öffnungsschritte geworben. „Nach vier Monaten des Lockdowns brauchen die Menschen, brauchen die Unternehmen Perspektiven“, schrieb der CDU-Bundeschef im Blog der Vereinigung der Unternehmensverbände NRW. Gesunkene Infektionszahlen, die täglichen zehntausendfachen Impfungen, steigende Impfstoffmengen, die zunehmende Verfügbarkeit von Schnelltests sowie die Aussicht auf mildere Temperaturen schafften Möglichkeiten, „Schritt für Schritt zu einer verantwortungsvollen Normalität zurückzukehren“.

Laschet für weitere Öffnungsschritte - aber auch ein gewisses Maß an Vorsicht

Laschet verwies auf erste vorsichtige Öffnungsschritte bei den Kitas und Schulen sowie die jüngst erfolgte Öffnung der Friseurbetriebe. „Unser gemeinsames Ziel ist es, dass zeitnah weitere Schritte folgen können. Darüber werden wir am Mittwoch (3. März) in der Konferenz der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin beraten“, erklärte der Düsseldorfer Regierungschef, der auch CDU-Vorsitzender ist. „Und ich bin sicher, dass es uns gelingen wird, trotz der weiterhin sehr angespannten und fragilen Lage einen Pfad zu vereinbaren, der auch und gerade den so besonders von den Einschränkungen betroffenen Branchen wieder eine Perspektive aufzeigt.“

Zugleich warnt Laschet aber auch zur Vorsicht angesichts der wieder steigenden Zahl an Neuinfektionen und den neuen Virus-Varianten: „Niemandem wäre geholfen, wenn wir vorschnell Öffnungen zuließen und in wenigen Wochen wieder exponentiell steigende Infektionszahlen verzeichnen würden und dadurch gezwungen wären, erneut weitreichende Beschränkungen umzusetzen“, betonte er und fügte hinzu: „Die Entwicklungen in vielen europäischen Ländern, in denen gerade wieder deutliche Verschärfungen beschlossen worden sind, sollten uns Mahnung sein.“

Lockdown bis 28. März - aber Lockerungen bei Kontaktbeschränkungen?

Nach wochenlangem Corona-Lockdown planen Bund und Länder ab kommender Woche weitere Öffnungsschritte, teils regional abgestuft und abhängig von den jeweiligen Sieben-Tage-Inzidenzen. Das geht aus einem vorläufigen Beschlussentwurf für die Bund-Länder-Runde an diesem Mittwoch hervor, der den Stand von Montagabend 19.10 Uhr wiedergibt, der aber dem Vernehmen nach noch nicht mit allen Ländern abgestimmt ist.

Demnach soll der Lockdown auch wegen der Gefahr durch die neuen Virusvarianten zwar grundsätzlich bis 28. März verlängert werden. Doch schon ab kommender Woche könnten wieder Treffen des eigenen mit einem weiteren Haushalt möglich sein, beschränkt auf fünf Personen, Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt. Wesentlicher Punkt bei den Öffnungen soll demnach eine umfangreiche

Update, 2.3., 11.15 Uhr: Es gibt sieben weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus im Kreis Recklinghausen. Verstorben sind in Castrop-Rauxel ein 85-jähriger Mann, in Datteln ein 72 Jahre alter Mann, in Marl eine 83-jährige Frau, in Oer-Erkenschwick ein 77 Jahre alter Mann sowie in Recklinghausen ein 77-jähriger Mann und zwei Frauen im Alter von 87 und 93 Jahren.

Mit dpa-Material

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Weiterführende Informationen und Links

Wenn Sie mehr über die Entwicklung im Kreis Recklinghausen lesen möchten, finden Sie in unseren ersten, bereits abgeschlossenen Blogs zum Coronavirus im Kreis Recklinghausen, viele Informationen und weiterführende Links.

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 18. Februar bis 1. März 2021

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 5. bis 17. Februar 2021

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 21. Januar bis 4. Februar 2021

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 12. bis 20. Januar 2021

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 1. bis 11. Januar 2021

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 21. bis 31. Dezember 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 5. bis 20. Dezember 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 27. November bis 4. Dezember 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 14. bis 26. November 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 5. bis 14. November 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 21. Oktober bis 5. November 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 12. bis 21. Oktober 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 30. September bis 12. Oktober 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 11. bis 30. September 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 18. August bis 11. September 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 1. bis 18. August 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 22. Juni bis 31. Juli 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 8. Mai bis 21. Juni 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 25. März bis 7. Mai 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 28. Februar bis 24. März 2020

Rubriklistenbild: © Chaiwat Subprasom/dpa/picture alliance (Archiv)

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Nervenkrieg um Unions-Kanzlerkandidatur - Schalke vor dem Abstieg - Polizei sprengt Glücksspiel-Treff in Herten - Böse Panne in Schnelltestzentrum in Castrop-Rauxel
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