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Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Neuer Ärger um Impftermine - Sieben weitere Corona-Tote, Lockdown-Verlängerung bis zum 28. März?

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  • Erwin Kitscha
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    Randolf Leyk
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    Oliver Prause

Die Zahl der aktuellen Corona-Infektionen im Vest aktualisieren wir für Sie regelmäßig. Wir halten Sie in diesem Newsblog auf dem Laufenden.

  • Im Kreis Recklinghausen gibt es 970 aktuelle Corona-Infektionen (zuvor: 1063). Insgesamt wurden 22.234 Fälle gemeldet. Davon gelten 20.580 als wieder gesund. Es gibt 684 Todesfälle. (Stand: 2.3., 6 Uhr).
  • Der Kreis Recklinghausen gilt seit dem 10.10.2020 als Risikogebiet, da auf der Seite des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten worden ist. Der aktuelle Inzidenzwert liegt nach Angaben der Kreisverwaltung bei 60,7 (zuvor: 61,5). Ausschlaggebend für weitere Maßnahmen nach der neuen Coronaschutzverordnung ist aber der vom Landeszentrum Gesundheit Nordrhein Westfalen (LZG) herausgegebene Inzidenzwert. Hier liegt der Kreis bei 64,3 (Stand 2.3., 0 Uhr).

Über die Entwicklung in Ihrer Stadt halten wir Sie zusätzlich in unseren Lokal-Tickern auf dem Laufenden: 
Das Coronavirus in Recklinghausen
Das Coronavirus in Marl
Das Coronavirus in Herten
Das Coronavirus in Datteln
Das Coronavirus in Oer-Erkenschwick
Das Coronavirus in Waltrop

Wir beenden den Corona-Blog an dieser Stelle. Alle aktuellen Infos ab dem 2. März 2021 finden Sie hier in unserem neuen Corona-News-Blog für die Region.

Hier der Blick auf die Corona-Statistik in unseren zehn Städten (aktuell Infizierte, insgesamt Infizierte, Genesene, Todesfälle, Inzidenz, Stand: 2.3., 6 Uhr).

  • Castrop-Rauxel: 161 / 2457 / 2243 / 53 // 64,1
  • Datteln: 37 / 1370 / 1262 / 71 // 43,4
  • Dorsten: 109 / 2073 / 1919 / 45 // 61,6
  • Gladbeck: 184 / 3594 / 3318 / 92 // 78,0
  • Haltern am See: 19 / 656 / 629 / 8 // 21,1
  • Herten: 114 / 2420 / 2232 / 84 // 110,0
  • Marl: 129 / 3140 / 2936 / 75 // 47,6
  • Oer-Erkenschwick: 45 / 1258 / 1164 / 49 // 70,0
  • Recklinghausen: 135 / 4277 / 3962 / 180 // 54,8
  • Waltrop: 39 / 981 / 915 / 27 // 30,7
  • Kreis RE gesamt: 970 / 22.234 / 20.580 / 684 // 60,7

Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Montag auf Dienstag von 2.850 auf 2.710 (Stand: 02.03.2021, 0 Uhr) gesunken. Die Zahl der insgesamt labordiagnostisch bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) im Regierungsbezirk Münster hat sich von gestern auf heute von 73.386 auf 73.498 erhöht. (Stand: 2.3., 0 Uhr):

  • Stadt Bottrop: 46,8 (46,8) 
  • Kreis Borken: 73,8 (73,5)  
  • Kreis Coesfeld: 30,4 (31,3)
  • Stadt Gelsenkirchen: 80,9 (69,7)  
  • Stadt Münster: 32,7 (30,8) 
  • Kreis Recklinghausen: 64,3 (64,2)    
  • Kreis Steinfurt: 42,2 (48,2)  
  • Kreis Warendorf: 41,8 (42,1) 

Hier die aktuellen Fallzahlen für die Kreise und kreisfreien Städte im Regierungsbezirk Münster.

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 130 (140), insgesamt Infizierte 3.914 (3.911), Verstorbene 86 (84), Genesene 3.700 (3.700)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 430 (460), insgesamt Infizierte 8.997 (8.986), Verstorbene 201 (200), Genesene 8.400 (8.300)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 140 (140), insgesamt Infizierte 3.854 (3.853), Verstorbene 75 (75), Genesene 3.600 (3.600)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 420 (390), insgesamt Infizierte 10.154 (10.092), Verstorbene 330 (326), Genesene 9.400 (9.400)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 140 (150), insgesamt Infizierte 5.480 (5.467), Verstorbene 101 (101), Genesene 5.200 (5.200)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 850 (900), insgesamt Infizierte 22.176 (22.157), Verstorbene 682 (677), Genesene 20.600 (20.600)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 340 (380), insgesamt Infizierte 10.565 (10.564), Verstorbene 263 (262), Genesene 10.000 (9.900)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 260 (290), insgesamt Infizierte 8.358 (8.356), Verstorbene 201 (201), Genesene 7.900 (7.900)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 2.710 (2.850), insgesamt Infizierte 73.498 (73.386), Verstorbene 1.939 (1.926), Genesene 68.800 (68.600)

Update, 2.3., 12.59 Uhr: Nach wochenlangem Corona-Lockdown planen Bund und Länder ab kommender Woche weitere Öffnungsschritte, teils regional abgestuft und abhängig von den jeweiligen Sieben-Tage-Inzidenzen. Das geht aus einem vorläufigen Beschlussentwurf für die Bund-Länder-Runde an diesem Mittwoch hervor, der den Stand von Montagabend 19.10 Uhr wiedergibt, der aber dem Vernehmen nach noch nicht mit allen Ländern abgestimmt ist. Demnach soll der Lockdown auch wegen der Gefahr durch die neuen Virusvarianten zwar grundsätzlich bis 28. März verlängert werden. Doch schon ab kommender Woche könnten wieder Treffen des eigenen mit einem weiteren Haushalt möglich sein, beschränkt auf fünf Personen, Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt. Wesentlicher Punkt bei den Öffnungen soll demnach eine umfangreiche Teststrategie sein.
Die Verhandlungen sind allerdings noch nicht abgeschlossen, das Papier verändere sich ständig, hieß es. Endgültige Entscheidungen werden ohnehin erst in den abschließenden Bund-Länder-Gesprächen an diesem Mittwochnachmittag erwartet.
Mehr Kontakte könnten demnach in Regionen erlaubt werden, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz unter einen bestimmten Wert sinkt - welcher Wert, ob 35 oder 50, lässt das Papier offen. Andererseits könnten Kontakte wieder enger beschränkt werden, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz regional wieder deutlich ansteigen sollte. Und: Über Ostern könnten - ähnlich wie an Weihnachten - wieder Verwandtenbesuche in einem etwas größeren Kreis möglich sein.
Dem Beschlussentwurf zufolge könnte es - unterstützt von massenhaften Schnelltests - dann stufenweise weitere Öffnungen geben: als nächstes - nach Schulen und Friseuren - überall und wo noch nicht geschehen etwa Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte. Einen dritten Öffnungsschritt könnte es geben, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Land oder regional stabil unter 35 liegt: Dann könnten der Einzelhandel, Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten geöffnet werden und kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen im Außenbereich erlaubt werden. Eine Zwischenstufe könnte dem Papier zufolge auch bei noch etwas höheren Inzidenzen möglich sein, etwa mit «Click and meet»-Angeboten im Handel. Unter anderem bei diesem Punkt gebe es aber noch erheblichen Verhandlungsbedarf, hieß es.

Update, 2.3., 11.15 Uhr: Es gibt sieben weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen. Verstorben sind in Castrop-Rauxel ein 85-jähriger Mann, in Datteln ein 72 Jahre alter Mann, in Marl eine 83-jährige Frau, in Oer-Erkenschwick ein 77 Jahre alter Mann sowie in Recklinghausen ein 77-jähriger Mann und zwei Frauen im Alter von 87 und 93 Jahren.

Update, 1.3., 19.08 Uhr: Wieder Chaos nach der Impftermin-Vergabe - Beschäftigte von Pflegediensten müssen das Impfzentrum in Recklinghausen unverrichteter Dinge verlassen, weil sie eine Sache nicht beachtet haben. Der Kreis RE klärt über die Fehlbuchungen auf.

Infizierte Arzthelferin: Bis zu 600 Kontakte

Update, 1.3., 16.36 Uhr: Eine mit der ansteckenderen britischen Variante des Coronavirus infizierte Düsseldorfer Arzthelferin hatte zu noch mehr Menschen Kontakt als bislang bekannt. Sie sei mit bis zu 600 Personen in Kontakt gekommen, teilte die Stadt Düsseldorf am Montag auf Anfrage mit. Am Wochenende war von 450 möglichen Kontaktpersonen die Rede. Die Frau soll zeitweise ohne Schutzmaske und trotz Krankheitssymptomen gearbeitet haben. Die Arztpraxis wurde geschlossen. Von den rund 600 möglichen Kontakten seien bis Montag 60 Prozent telefonisch erreicht worden. Jeder Einzelfall werde geprüft und je nach Kontakt wird für die Personen Quarantäne verordnet. Wenn sich der Verdacht bestätigt, dass die Fachangestellte keine Maske getragen hat, habe sie gegen die Coronaschutz-Verordnung verstoßen. Strafrechtliche Konsequenzen würden derzeit geprüft. Die britische Virus-Mutation B.1.1.7 gilt als deutlich ansteckender als das ursprüngliche Virus.

Impfstart für Über-70-Jährigen Ende April/Anfang Mai

Update, 1.3., 15.30 Uhr: Der Impfstart für die nächstfolgende Altersgruppe der Über-70-Jährigen wird nach Einschätzung von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) Ende April/Anfang Mai in Nordrhein-Westfalen erfolgen. Diesen Zeitpunkt nannte er am Montag in Düsseldorf auf der Basis der erwarteten Impfstoffmengen. Die Altersgruppe der Über-70- bis Unter-80-Jährigen umfasse in NRW insgesamt etwa 1,6 Millionen Menschen. Die ältesten Jahrgänge sollen zuerst ein Impfangebot bekommen. Offen sei noch, ob ein Jahrgang nacheinander oder gleich zwei Jahrgänge zusammengenommen eingeladen werden. Die Impfungen hatten bei den Über-80-Jährigen begonnen.

Impfstart für Erzieher und Lehrer und Polizisten in NRW am 8. März

Update, 1.3., 12.50 Uhr: Die Corona-Impfaktion für Kita-Erzieher und Lehrer in Nordrhein-Westfalen beginnt am 8. März. NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) nannte diesen Termin am Montag in Düsseldorf für das Personal in Kitas und Schulen und sprach dabei von einem «Befreiungsschlag» für die Beschäftigten und Familien. Nach dpa-Informationen geht es dabei um landesweit 186.000 Kita-Erzieher sowie um 89.000 Lehrer an den Grund-, Förder- und Sonderschulen. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten sich vor einer Woche darauf geeinigt, Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen und Kita-Erzieher in der Impfreihenfolge von der dritten in die zweite Gruppe hochzustufen. Zur Gruppe zwei zählen außerdem viele chronisch Kranke und über 70-Jährige sowie auch Polizisten.

Update, 1.3., 11.23 Uhr: Über 3,5 Millionen Menschen haben in ganz Deutschland bislang ihre erste Corona-Impfung erhalten. Allein in NRW wurden seit Dezember 2020 mehr als eine Million Impfdosen verabreicht. Bislang wurden Personen über 80 Jahre, Pflegekräfte und Klinikpersonal auf Intensivstationen und in Notaufnahmen geimpft. Wie RUHR24.de* berichtet, dürfen sich nun auch die ersten Personen der zweite Priorisierungsgruppe impfen lassen.

Update, 1.3., 9.48 Uhr: Soll Deutschland weiter lockern? Dies ist in der Coronavirus-Pandemie momentan die wohl umstrittenste Frage. Während sich einige Politiker klar für Öffnungen aussprechen, mahnen andere weiterhin zur Vorsicht – nicht zuletzt wegen der grassierenden Coronavirus-Mutationen, die sich auch in Deutschland immer weiter ausbreiten. Dennoch geht Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen (NRW) mit klaren Erwartungen in das kommende Bund-Länder-Treffen am Mittwoch (3. März).

Update, 1.3., 9.02 Uhr: In der Corona-Pandemie haben sich in Nordrhein-Westfalen etwas mehr Menschen mit dem Virus angesteckt als zuvor. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz stieg leicht um 0,3 auf 64,4 Fälle, wie aus Daten auf der Webseite des Robert Koch-Instituts (RKI) am Montagmorgen hervorgeht. Hierbei geht es um die Zahl der gemeldeten neuen Fälle pro 100 000 Einwohner in einer Woche. Vor einer Woche lag er noch bei 61,7. Damit wächst der Abstand zu dem Wert von 35, ab dem die Politik umfangreiche Lockerungen der Corona-Einschränkungen in Aussicht gestellt hat.

Solingen hat den höchsten Inzidenzwert in NRW

Solingen hat in NRW mit 133,8 den höchsten Inzidenzwert, etwas höher als der Märkische Kreis (127,5). Für die größte NRW-Stadt Köln wurde ein Wert von 72 gemeldet, für die Landeshauptstadt Düsseldorf 51,8 und für Dortmund 63,7. In Münster (30,8), Coesfeld (31,3) und Bielefeld (34,4) sind die Werte hingegen unter dem Zielwert 35.

Zahl der Todesfälle steigt landesweit an

Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter 804 Neuinfektionen in dem Bundesland. Die Zahl der Todesfälle stieg um 15 auf 13 059. Am Montagmorgen sind die vom RKI publizierten Fälle niedriger als an anderen Wochentagen, weil am Wochenende nicht alle untergeordneten Ämter Daten weitergeben.

Update, 28.02., 14.59 Uhr: Vor den neuen Bund-Länder-Gesprächen zu den Corona-Einschränkungen am Mittwoch hat der Arbeitgeberpräsident von NRW einen Kurswechsel gefordert. Angesichts massiver wirtschaftlicher, sozialer und bildungspolitischer Schäden und nachlassender Akzeptanz in der Bevölkerung sei ein Verharren im Lockdown nicht mehr darstellbar, sagte Arndt Kirchhoff, Präsident von Unternehmer NRW, der «Rheinischen Post» (Montagausgabe).

Zeit für eine Neubewertung der Inzidenzwerte

Mit Fortschritten bei der Impfung besonders gefährdeter Gruppen und einer Entlastung des Gesundheitssystems sei es Zeit für eine Neubewertung der Inzidenzwerte. Mit «einseitigen Schließungen» werde man nicht mehr weiterkommen, sagte Kirchhoff der Zeitung.

Nachverfolgbarkeit von Infektionen verbessern

Es brauche konkrete Schritte und Maßnahmen, um Ansteckungsrisiken zu verringern, die Nachverfolgbarkeit von Infektionen zu verbessern und damit wieder Öffnungen zu ermöglichen.

Update, 28.02., 12.17 Uhr: Das Land Nordrhein-Westfalen ermöglicht vorerkrankten Menschen, denen bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 ein schwerer oder gar tödlicher Verlauf droht, eine vorzeitige Impfberechtigung prüfen zu lassen. Dazu muss die betroffene Person ihren Erstwohnsitz im Kreis Recklinghausen haben und einen Antrag an den Kreis richten.

Prüfung der vorzeitigen Impfberechtigung

Diesem Antrag ist ein fachärztliches Zeugnis des behandelnden Arztes beizufügen, meldet die Kreisverwaltung Recklinghausen. Das Attest darf nicht vor dem 08.02.2021 ausgestellt worden sein. Bei der Einzelfallentscheidung wird zwischen einem sehr hohen, hohen oder erhöhtem Gesundheitsrisiko unterschieden. Bei einem positiven Prüfungsergebnis wird mit der Person ein Impftermin im Impfzentrum vereinbart. Das Vorliegen eines ärztlichen Attests alleine berechtigt nicht zu einem vorzeitigen Impftermin.

Regelung bezieht sich eindeutig auf Einzelfallentscheidungen

„Die jetzt festgelegte Regelung bezieht sich eindeutig auf Einzelfallentscheidungen. Das können beispielsweise diejenigen sein, die aufgrund einer unmittelbar anstehenden Chemotherapie ihre Impfberechtigung prüfen lassen wollen“, betont Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Ausgenommen von diesem Verfahren sind ausdrücklich diejenigen chronisch Kranken, die in der Corona-Impfverordnung des Bundes bereits anderweitig genannt werden, erklärt das Land NRW in einer Meldung. Weiter heißt es: In den nachfolgend aufgeführten Fällen muss kein Antrag auf Einzelfallentscheidung gestellt werden. Diese Personen sollen ein gesondertes Impfangebot ebenfalls im März erhalten.

Dies sind bei Schutzimpfungen mit hoher Priorität zum Beispiel Personen nach Organtransplantation, Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression, Personen mit chronischer Nierenerkrankung und anderes mehr, und bei Personen mit erhöhter Priorität Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen, Personen mit Asthma bronchiale oder chronisch entzündlicher Darmerkrankung und anderes mehr.

Impfbereitschaft in der höchsten Priorität ist im Kreis RE sehr hoch

Erfreulicherweise ist die Impfbereitschaft der in der höchsten Priorität zu impfenden Personen im Kreis Recklinghausen sehr hoch. Daher werden auch in den kommenden Tagen zunächst ausschließlich Personen mit Impfberechtigung der höchsten Priorität geimpft. Erst daran können Personen der Priorität 2 geimpft werden. Dazu gehören auch die Personen, die im Rahmen der oben genannten Einzelfallprüfung berücksichtigt werden.

Wer seinen Antrag übermitteln möchte, kann ihn per Post an die Kreisverwaltung schicken oder digital per Mail an prioimpfung@kreis-re.de. Sobald weitere Informationen zum Verfahren bekannt sind, wird der Kreis die Einzelheiten mitteilen.

Update, 27.2., 10.13 Uhr: Bei den fünf Todesopfern im Kreis Recklinghausen handelt es sich um einen 72-jährigen Mann aus Castrop-Rauxel, eine 84-jährige Frau aus Datteln, einen Mann im Alter von 92 Jahren aus Dorsten, einen 76-jährigen Mann aus Marl und eine Frau im Alter von 92 Jahren aus Oer-Erkenschwick.

Update, 27.2., 8.44 Uhr: Während die Corona-Fallzahlen und die Sieben-Tage-Inzidenz in ganz Deutschland wieder langsam, aber stetig steigen, gibt es im Kreis Recklinghausen in den letzten Tagen einen gegenläufigen Trend. Ob es sich allerdings angesichts der bisher nur leicht sinkenden Bilanzen sowohl bei den aktuell Infizierten (1037) als auch bei der Inzidenz (62,7) um eine echte Wende handelt, bleibt abzuwarten.

Denn während in einigen Städten wie Recklinghausen die Zahl der aktuellen Fälle deutlich sinkt (-15 seit Freitag), geht sie in anderen, wie beispielsweise Herten, wieder nach oben (+7). Die Stadt ist mit einer Inzidenz von 110,0 aktuell auch der Corona-Hotspot im Kreisgebiet. Dagegen weist Haltern am See nur noch eine Inzidenz von 21,1 auf.

Seit Pandemie-Beginn 677 Todesfälle im Kreis Recklinghausen

Leider gibt es auch wieder fünf Todesfälle im Kreis RE. Damit erhöht sich die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie auf 677.

In ganz Deutschland sind in den vergangenen 24 Stunden 9762 Neuinfektionen registriert worden. Außerdem gab es laut Robert-Koch-Institut 369 weitere Todesfälle. Die bundesweite Inzidenz steigt auf 63,8.

Update, 26.2., 10.55 Uhr: Es gibt elf weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen. Verstorben sind in Castrop-Rauxel ein 83-jähriger Mann, in Datteln ein 77-jähriger Mann, in Dorsten eine Frau im Alter von 86 Jahren, in Gladbeck zwei Frauen im Alter von 90 und 98 Jahren und ein 80-jähriger Mann, in Oer-Erkenschwick eine Person im Alter von 86 Jahren in Recklinghausen vier Männer im Alter von 73, 74, 79 und 91 Jahren.

Update, 26.2., 10.30 Uhr: In der Kölner Innenstadt dürfen ab sofort keine Straßenkünstler mehr auftreten. Damit sollten Menschenansammlungen verhindert werden, bei denen die Abstandsregeln zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus nicht sichergestellt werden könnten, teilte die Stadt Köln mit. Als Straßenkunst gälten Musik, Theater «und andere Darbietungen im öffentlichen Raum». Das Verbot umfasse alle Fußgängerzonen in der City, den Rheingarten, die Hohenzollernbrücke sowie den Rheinboulevard. Auftritte dort seien montags bis donnerstags von 15.00 bis 22.00 Uhr und freitags bis sonntags von 10.00 bis 22.00 Uhr untersagt. 

Update, 26.2., 8.49 Uhr: Seit dem Start der Impfungen in den Altenheimen in NRW ist die Zahl der aktiven Corona-Infektionen unter Bewohnern und Mitarbeitern rapide zurückgegangen. Den jüngsten Angaben aus dem Landesgesundheitsministerium zufolge waren zuletzt knapp 750 Bewohner und 430 Mitarbeiter stationärer Pflegeeinrichtungen mit dem Coronavirus infiziert - ein deutlicher Rückgang, der auf die wachsende Zahl von Geimpften in dieser Gruppe zurückzuführen sei. Auf dem Höhepunkt der Welle an Weihnachten galten noch weit über 5000 Heimbewohner als Corona-Patienten. Die Impfungen in den Pflegeheimen in NRW sind laut Landesregierung nahezu abgeschlossen: 180 000 Bewohner haben laut Robert Koch-Institut eine erste Imfpung erhalten, 130 000 hatten am Donnerstag bereits die zweite Dosis erhalten.

Update, 26.2., 7.39 Uhr: Die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen haben sich nach Überzeugung des Soziologen Simon Teune nicht erst Schritt für Schritt im Laufe des vergangenen Jahres radikalisiert. «Wenn man diese Proteste unter den verschiedenen Namen Hygienedemos, Querdenker und so weiter genauer anguckt, sieht man, dass viele, die da teilnehmen, schon vor den Protesten eine radikale Deutung der Corona-Krise plausibel fanden», sagte Teune der Deutschen Presse-Agentur. «Sie sind überzeugt, dass damit die Gefahr einer Entdemokratisierung verbunden ist und dass sich Deutschland bereits auf dem Weg in die Diktatur befindet», so der Protestforscher, der am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) in Potsdam arbeitet.

Stamp: Noch länger nur eingeschränkter Regelbetrieb in Kitas

Update, 25.2., 11.46 Uhr: Bis zu einem uneingeschränkten Regelbetrieb der Kitas in Nordrhein-Westfalen ist es nach Einschätzung von Familienminister Joachim Stamp noch ein längerer Weg. «Es kann weiter keinen normalen Regelbetrieb geben», sagte der FDP-Politiker am Donnerstag im Familienausschuss des Landtags. Insofern stehe auch der in seinem Phasenmodell anvisierte 8. März für weitere Öffnungsschritte der Kindertageseinrichtungen unter Vorbehalt.

Zunächst gelte im Kita-Betrieb weiter ein um pauschal zehn Wochenstunden gekürztes Betreuungsangebot, sagte Stamp. Bevor die Kinderbetreuungseinrichtungen zumindest lokal wieder uneingeschränkt öffnen könnten, werde er sich mit Verbänden und Gewerkschaften beraten, so der Minister. Stamps Rückkehrmodell sieht vor, dass Kita-Leitungen und Träger voraussichtlich ab dem 8. März selbst entscheiden, ob sie die Kinder wieder im vollen Umfang betreuen, wenn es die Infektionslage zulässt. Seit Montag können in NRW wieder alle Kinder in die Kitas und die Tagespflege kommen. Allerdings bleibt es bei gekürzten Wochenstunden und festen Gruppen.

Deutlich mehr Corona-Neuinfektionen in NRW - Inzidenz nun bei 64,3

Update, 25.2., 8.10 Uhr: Der Wert für Corona-Neuinfektionen innerhalb einer Woche ist in NRW deutlich gestiegen. Nach 60,9 am Mittwoch lag er am Donnerstag bei 64,3, wie das Robert Koch-Institut am Morgen mitteilte. Zuletzt hatte das RKI am Morgen des 10. Februar mit 67,1 eine höhere Sieben-Tage-Inzidenz für Corona-Neuinfektionen gemeldet.

Die Zahl der Neuinfektionen innerhalb eines Tages lag den Angaben zufolge in NRW bei 2673, den Behörden wurden 75 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus bekannt. Damit erhöhte sich die Zahl der Corona-Toten im Bundesland auf 12 875 Menschen. Innerhalb von NRW bleibt weiterhin Solingen besonders belastet. Dort stieg der Inzidenzwert laut Landeszentrum Gesundheit NRW auf 133,1. Über 100 lagen auch der Märkische Kreis (118,0) und der Kreis Düren (100,1). Der niedrigste Wert wurde weiter aus Münster (30,1) gemeldet.

Update, 24.2., 19 Uhr: Schüler in Nordrhein-Westfalen müssen am Ende dieses zweiten Corona-Schuljahres keine „blauen Briefe“ fürchten. Es würden keine Schreiben zu gefährdeten Versetzungen verschickt, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Mittwoch. Anders als im vergangenen Schuljahr können leistungsschwache Schüler aber trotzdem sitzenbleiben.

Es werde am Ende des Schuljahres „Versetzungsentscheidungen“ geben, sagte die Ministerin. Zugleich würden aber erweiterte Nachprüfungsmöglichkeiten geschaffen. Schüler könnten eine Klasse auch freiwillig wiederholen, ohne dass das auf die maximal zugelassene Verweildauer an der Schule angerechnet werde. 

Update, 24.2., 9.59 Uhr: Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für Corona-Neuinfektionen in ganz Nordrhein-Westfalen hat sich kaum verändert. Binnen 24 Stunden stieg er leicht von 60,6 am Vortag auf 60,9, wie das Robert Koch-Institut am Dienstagmorgen mitteilte. Die Zahl der Neuinfektionen innerhalb eines Tages lag in NRW bei 1838, es starben 80 weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöhte sich die Zahl der Corona-Toten im Bundesland auf 12.800 Menschen.

Update, 24.2., 9.17 Uhr: Das ist doch ein nettes Andenken - könnte man auf den ersten Blick meinen. Auf einer Auktionsplattform werden derzeit leere BioNTech-Impfampullen angeboten. Stolze 14 Euro verlangt der Anbieter dafür und öffnet zugleich mit dieser Offerte Betrügern Tür und Tor. Wir haben beim Kreis RE nachgefragt, wie im Impfzentrum in Recklinghausen mit den leeren Ampullen umgegangen wird.

FFP2-Maskenpause am Prosper-Hospital in Recklinghausen? Krankenschwester zieht vors Arbeitsgericht

Unterdessen gibt es Ärger am Prosper-Hospital in Recklinghausen. Eine Krankenschwester hatte dort auf der interdisziplinären Intensivstation mit Corona-Patienten gearbeitet. Nachdem sie intern eine Diskussion um regelmäßige FFP2-Masken- und Trinkpausen angestoßen, das Hospital dieses Szenario auf der Intensivstation aber als organisatorisch nicht realisierbar eingestuft hatte, war die Schwester auf eine andere Station versetzt worden. Die Krankenschwester spricht nun am Arbeitsgericht von Strafversetzung.

Update, 24.2., 7.07 Uhr: Der Kreis Recklinghausen hat drei weitere Todesopfer registriert. Verstorben sind in Gladbeck ein 81-jähriger Mann, in Herten eine 90 Jahre alte Frau sowie in Recklinghausen eine 79-jährige Frau. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben sind, erhöht sich damit auf 653.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist seit Dienstag minimal auf 68,6 angestiegen, ebenso steigt die Zahl der aktuellen Fälle leicht auf 1051. Positiv ist, dass es keine Stadt im Kreisgebiet mehr mit einer Inzidenz über 100 gibt. Hotspot ist Castrop-Rauxel mit 95,4, dagegen gibt es nach wie vor in Waltrop mit 30,7 den geringsten Inzidenz-Wert.

Über 8000 Corona-Neuinfektionen und 422 weitere Tote in Deutschland

Update, 24.2., 6.53 Uhr: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 8007 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 422 weitere Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 7556 Neuinfektionen und 560 neue Todesfälle verzeichnet.

Update, 23.2., 17.53 Uhr: In Nordrhein-Westfalen sollen schon im März Lehrkräfte und Kita-Personal gegen das Coronavirus geimpft werden. Das kündigten Ministerpräsident Armin Laschet und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) an. Um die vorgezogene Impfung gibt es schon jetzt Streit. Die Polizei befürchtet, in der Impfreihenfolge nun nach hinten zu rutschen.

Bei den Impfungen von Lehrkräften und Erzieherinnen werde es keine Konkurrenz mit den Impfungen der Polizisten gegeben, betonte dagegen Laschet. NRW werde in wenigen Monaten so viel Impfstoffe haben, „dass es zu keinen Kollisionen kommt“ und sich eher die Frage stelle, ob überhaupt alles verbraucht werden könne.

Auch Zahnärzte sollen in NRW impfen

Updaten, 23.2., 13.40 Uhr: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, auch Zahnärzte zu Corona-Schutzimpfungen der Bürger heranzuziehen. «Das wird noch kritisch betrachtet», sagte er am Dienstag in Düsseldorf. Wenn irgendwann viel Impfstoff da sei, werde aber die gesamte Breite des ärztlichen Sachverstands im Land gebraucht, unterstrich Laschet. Wegen der begrenzten Verfügbarkeit der Vakzine sei es derzeit allerdings noch nötig, bei den Impfzentren zu bleiben.

Update, 23.2., 12.30 Uhr: Fast 90 Prozent der Menschen ab 80 Jahren in Nordrhein-Westfalen haben bereits Termine für die Corona-Impfung. Das sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Dienstag vor Journalisten in Düsseldorf. Konkret hätten 800 000 Menschen insgesamt rund 1,6 Millionen Termine bekommen. Außerdem werden nach Laschets Worten fast alle Bewohner von Pflegeheimen bis Anfang März vollständig geimpft sein.

Update, 23.2., 11.45 Uhr:  Zwei Schüler aus Lüdinghausen im Münsterland fordern mit Klagen am nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgericht (OVG) eine Rückkehr zum Präsenzunterricht auch für ihre Jahrgangsstufen. Nach Angaben des Gerichts von Dienstag sind die Kläger ein Schüler einer 5. Klasse und ein Mädchen einer 7. Klasse. Sie sehen in der aktuellen Coronabetreuungsverordnung des Landes eine fehlende Gleichbehandlung und einen Verstoß gegen die Menschenwürde, weil sie nicht in die Schule, ein Gymnasium, dürfen. Ein zweiter Antrag des jüngeren Schülers richtet sich gegen den laut Coronaschutzverordnung verbotenen Einzelunterricht in Musikschulen. Wann das OVG über die Anträge entscheidet, ist derzeit offen.

Update, 23.2.,8.53 Uhr: Die vorgezogenen Corona-Impfungen für Lehrkräfte und Kita-Personal sollen in Nordrhein-Westfalen im März beginnen. Das kündigte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Dienstagmorgen in einem WDR-Interview an. «Ich denke, dass wir damit in der ersten Märzhälfte beginnen», sagte Laumann in dem Interview. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten vereinbart, Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen und Kita-Erzieher in der Impfreihenfolge von der Gruppe drei (erhöhte Priorität) in die Gruppe zwei (hohe Priorität) hochzustufen. Zur Gruppe zwei zählen außerdem viele chronisch Kranke und Menschen über 70. Laumann räumte ein, dass die Hochstufung der Lehr- und Kitakräfte wegen der begrenzten Impfstoffmengen Auswirkungen auf das Impftempo für andere Gruppen haben werde.

Update, 23.2., 8.28 Uhr: Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen bleibt weiter auf hohem Niveau. Binnen 24 Stunden sank er nur leicht von 61,7 am Vortag auf 60,6, wie das Robert Koch-Institut am Dienstagmorgen mitteilte. NRW liegt damit fast genau auf Bundesniveau (60,5).

Angestrebt wird ein Wert von unter 35

Der Wert gibt Auskunft über die Anzahl der gemeldeten Neuinfektionen mit dem Virus binnen einer Woche bezogen auf 100 000 Einwohner. Angestrebt wird ein Wert von unter 35. Dann will die Politik bisherige Corona-Einschränkungen lockern.

Die Zahl der Neuinfektionen innerhalb eines Tages lag in NRW bei 628, es starben 87 weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöhte sich die Zahl der Corona-Toten im Bundesland auf 12 720 Menschen.

Niedrige Werte in Münster und im Kreis Coesfeld

An der Verteilung innerhalb des Bundeslandes änderte sich wenig: Solingen und Hagen bleiben besonders belastet, für Solingen wurde dabei auch am Dienstag ein Inzidenzwert deutlich über 100 verzeichnet (114,3). Die niedrigsten Werte wurden aus Münster (25,4) und dem Kreis Coesfeld (33,1) gemeldet.

Update,22.2., 18.10 Uhr: Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes wird künftig auch auf kürzere Risikobegegnungen anschlagen. Bislang informiert die App ihre Anwender, wenn sie sich zehn Minuten oder länger in der Nähe einer Person aufgehalten haben, bei der später eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt wurde. Dieser Zeitraum werde nun auf fünf Minuten verkürzt, verlautete am Montag aus der Bundesregierung. Durch die Anpassung des epidemiologischen Modells der Berechnung des Risikos werde ein leichter Anstieg der als tatsächlich risikoreich eingeschätzten Begegnungen, die in der App rot markiert werden, erwartet, hieß es. Außerdem werde auch die Zahl der erfassten Begegnungen mit niedrigem Risiko, die in der App grün markiert werden «moderat steigen». Die Formel sei auch wegen der neuen Coronavirus-Varianten mit einem höheren Infektionsrisiko angepasst worden.

Update, 22.2., 16.30 Uhr: Lehrkräfte an Grundschulen sowie Erzieherinnen und Erzieher in Kitas sollen sich früher gegen das Coronavirus impfen lassen können. Das sieht ein Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums vor, der am Montag auch den Ländern zugeleitet wurde. Konkret sollen «Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und an Grundschulen tätig sind», von der dritten in die zweite Gruppe der Impf-Reihenfolge vorgezogen werden.

Update, 22.2., 16.20 Uhr: - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angesichts der Sorgen vor einer dritten Corona-Welle erneut für eine vorsichtige Strategie bei möglichen Öffnungen plädiert. Öffnungsschritte müssten gekoppelt mit vermehrten Tests klug eingeführt werden, sagte Merkel am Montag nach Angaben von Teilnehmern in Online-Beratungen des CDU-Präsidiums. Die Sehnsucht der Bürger nach einer Öffnungsstrategie sei groß, das verstehe sie. Merkel machte demnach deutlich, dass sie drei Bereiche sehe, für die man Pakete einer Öffnungsstrategie schnüren müsse. So gehe es zum einen um den Bereich der persönlichen Kontakte, zum zweiten um das Thema Schulen und Berufsschulen sowie um ein drittes Paket mit Sportgruppen, Restaurants und Kultur. Ziel sei es, Pakete zu schnüren, um Öffnung möglich zu machen und dann anzupassen, wurde sie zitiert.I

Update, 22.2., 11.12 Uhr: Nordrhein-Westfalen kann die Corona-Impfungen mit dem Vakzin von Biontech und Pfizer schon bald deutlich steigern. Statt wie bisher geplant 70.000 Dosen stünden ab März pro Woche 100.000 zur Verfügung, sagte ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Montag). Die Verabreichung betrifft vorerst Menschen ab 80 Jahren. Der Grund für das Plus von 30.000 pro Woche sei, dass das Unternehmen seine Lieferungen erhöht.

Kurioses am Rande: Wer nun einen Termin bei einem Impfzentrum ausmacht, der könnte früher an der Reihe sein als jemand, der seinen Termin vor der Liefererhöhung vereinbart hat. Die alten Termine bleiben bestehen und werden nicht nach vorne gezogen.

Oer-Erkenschwick bleibt Corona-Hotspot im Kreis Recklinghausen

Update, 22.2., 7.24 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Recklinghausen liegt auch am Montagmorgen über der des Vortages (79,1) und ist weit entfernt von der 35er-Marke, ab der weitere Lockerungen in der Corona-Krise möglich wären.

Nach wie vor ist die Inzidenz in Oer-Erkenschwick mit 127,3 am höchsten, dagegen gibt es mit Waltrop nur noch eine Stadt im Kreisgebiet, die unterhalb der 35er-Marke liegt (34,1).

Update, 22.2., 6.56 Uhr: In ganz Deutschland sind in den vergangenen 24 Stunden 4369 Neuinfektionen registriert worden. Außerdem gab es laut Robert-Koch-Institut 62 weitere Todesfälle. Die bundesweite Inzidenz liegt bei 61,0.

NRW: Schärfere Regeln im Klassenraum zum Start des Präsenzunterrichts

Update, 21.2., 14.55 Uhr: Die Schutzmasken-Regelung wird zum Schul-Neustart am Montag (22.2.) in Nordrhein-Westfalen verschärft. Denn alle Schülerinnen und Schüler müssen dann beim Schulbesuch eine OP- oder eine FFP2-Maske tragen. Am Sonntagmittag erhielt auch Sonja Leukefeld, Schulleiterin des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Waltrop, die entsprechende Mitteilung: Die herkömmlichen Alltagsmasken sind nicht mehr erlaubt. So steht es in der neuen Fassung der Corona-Schutzverordnung für NRW. Doch es gibt ab Montag auch einige Lockerungen. Alle Änderungen finden Sie hier.

Update, 21.2. 13.13 Uhr: Trotz eines Anstiegs der Corona-Zahlen und der Angst vor der Ausbreitung von Virusmutationen lockert Nordrhein-Westfalen die Corona-Auflagen. Ab Montag werden im bevölkerungsreichsten Bundesland Schulen, Kitas und der Freizeitsport zumindest teilweise wieder geöffnet. Nach sechs Wochen Distanzunterricht kehren mehr als 800.000 Schüler unter verschärften Schutzvorkehrungen in die Klassen zurück. Auch in die NRW-Kitas können wieder mehr Kinder kommen. Und im Freizeitsport darf draußen unter Auflagen zum Beispiel wieder Tennis gespielt werden.

Sieben-Tage-Inzidenz in ganz NRW steigt am Sonntag auf 61

Besorgniserregend ist der Blick auf die Corona-Zahlen: Die wichtige Sieben-Tage-Kennziffer für Corona-Neuinfektionen stieg in NRW wieder stärker an. Das Robert Koch-Institut (RKI) verzeichnete am Sonntagmorgen 61 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Am Samstag hatte dieser Wert noch bei 58 gelegen.

Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in NRW bis Sonntag 1880 Neuinfektionen (Vortag 1722). Die Zahl der Todesfälle stieg um 26 auf 12.621. Angesichts der auch bundesweit ähnlichen Entwicklung steigt vor der Wiederaufnahme des Schulbetriebs in zehn Bundesländern am Montag die Befürchtung, dass Deutschland eine dritte Corona-Welle bevorstehen könnte.

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Schon drei Städte wieder mit einer Inzidenz von über 100

Update, 21.2., 10.01 Uhr: Von Entspannung bei den Corona-Zahlen ist auch an diesem Sonntagmorgen nichts zu spüren - im Gegenteil. Denn die Sieben-Tage-Inzidenz macht binnen der letzten 24 Stunden sogar einen deutlichen Sprung nach oben - von 69,0 auf nunmehr 77,5. Von der 35er-Marke, bei der eventuell weitere Lockerungen möglich wären, ist der Kreis Recklinghausen damit wieder weit entfernt. Zur Erinnerung: Vor genau einer Woche lag die Inzidenz noch bei 52,4.

Trauriger Spitzenreiter ist weiterhin Oer-Erkenschwick mit einer Inzidenz von 124,1. Weitere Corona-Hotspots im Kreis RE sind Castrop-Rauxel (114,5) und Gladbeck (100,5). Dagegen sind die beiden Ostvest-Städte Waltrop (30,7) und Datteln (34,7) immer noch die einzigen im Kreisgebiet, die unterhalb der 35 liegen.

Auch die Zahl der aktuellen Corona-Fälle ist am Sonntag leicht angestiegen von 1078 auf 1105.

Kreis Recklinghausen vermeldet am Samstag acht weitere Todesfälle

Update, 20.2., 9.23 Uhr: Es gibt acht weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen. Verstorben sind in Datteln eine 86-jährige Frau und ein 92-jähriger Mann, in Gladbeck zwei Frauen im Alter von 93 und 85 Jahren sowie ein 64-jähriger Mann, in Oer-Erkenschwick eine 94-jährige Frau und in Waltrop ein 85-jähriger Mann sowie eine 95-jährige Frau.

Update, 19.2., 15.27 Uhr: Trotz der Sorge vor den ansteckenderen Varianten des Coronavirus gibt das Land NRW seinen Bürgern in der ab Montag bis vorerst zum 7. März geltenden neuen Corona-Schutzverordnung wieder mehr Freiheiten.

Dann sind Aktivitäten auf Sportanlagen im Freien wieder erlaubt, wenn höchstens zwei Personen zusammen trainieren - wie etwa beim Tennis. Sind nur Personen aus einem Hausstand gemeinsam aktiv, dürfen auch mehr als zwei Menschen gemeinsam Sport treiben. Sporthallen und Schwimmbäder bleiben hingegen geschlossen.

Musik- und Hundeschulen dürfen eingeschränkte Angebote machen

In Musikschulen darf wieder Einzelunterricht erteilt werden - allerdings nur für Kinder bis zum Grundschulalter. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) warnte am Freitag aber zugleich vor übereilten Schritten.

Auch Hundeschulen dürfen unter besonders scharfen Abstands-Regeln ab Montag wieder einzelne Veranstaltungen im Freien anbieten. Diese Regelung gilt insgesamt für Bildungsangebote im Freien.

Neben Haarschnitten sind auch Fußpflegedienstleistungen ab 1. März wieder möglich

Für Hobbygärtner gilt: Bau- und Gartenmärkte dürfen dann wieder Gemüsepflanzen und Saatgut (etwa Samen, Zwiebeln, Pflanzkartoffeln) sowie nötiges Zubehör verkaufen. Das übrige Sortiment der Märkte darf für die Kunden aber nicht angeboten werden. Bislang war lediglich der Verkauf von Schnittblumen und verderblichen Topfpflanzen erlaubt.

Auf den nächsten Haarschnitt - das war bereits bekannt - müssen die Menschen noch ein paar Tage länger warten. Ab dem 1. März dürfen Fußpflege- und Friseurdienstleistungen wieder angeboten werden. Kosmetik-, Nagel- und Tattoostudios müssen hingegen weiter geschlossen bleiben.

Karl-Josef Laumann (CDU) warnte aber zugleich vor übereilten Schritten. „Die aktuelle Tendenz zur Stagnation der Infektionszahlen und die sich offenbar weiter ausbreitenden Virus-Mutationen machen mir Sorgen“, sagte der NRW-Gesundheitsminister . Die wichtige Sieben-Tage-Kennziffer für Corona-Neuinfektionen war am Freitag nach einem längeren Abwärtstrend in NRW erneut leicht gestiegen. Bundesweit warnen Experten vor den Auswirkungen der ansteckenderen Varianten des Coronavirus.

Wendepunkt erreicht? - RKI rechnet mit mehr Corona-Ausbrüchen

Update, 19.2., 13.07 Uhr: Die Bundesregierung hat erneut ein vorsichtiges Vorgehen bei weiteren Rücknahmen von Corona-Beschränkungen angemahnt. Alle wünschten sich Lockerungen, sagte Regierungssprecher Steffen Seiber am Freitag in Berlin. Es gehe aber um eine sichere Strategie, über die auch eine dazu eingesetzte Bund-Länder-Arbeitsgruppe weiter berate. Öffnungen dürften nicht unmittelbar dazu führen, dass die Neuinfektionen wieder hochschnellten und es einen «Jojo-Effekt» gebe - und dann Öffnungsschritte wieder rückgängig gemacht werden müssten. Seibert machte deutlich, dass bis zu anstehenden Entscheidungen zunächst das weitere Infektionsgeschehens zu beobachten sei - auch mit Blick auf die Ausbreitung ansteckenderer Virusvarianten. Es sei heute nicht genau zu kalkulieren, wo man bei den für 3. März geplanten nächsten Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder stehen werde.

Update: 19.2., 10.40 Uhr: Das Robert Koch-Institut rechnet in den kommenden Wochen mit mehr Corona-Ausbrüchen. «Wir stehen möglicherweise erneut an einem Wendepunkt. Der rückläufige Trend der letzten Wochen setzt sich offenbar nicht mehr fort», sagte Präsident Lothar Wieler am Freitag. Die Fallzahlen stagnierten, in vielen Bundesländern sei ein Plateau entstanden. Doch das sei zu hoch. «Wir wissen noch nicht genau, ob die besorgniserregenden Varianten dabei eine Rolle spielen», sagte Wieler. Der Anteil der Variante B 1.1.7. steige jedoch rasant an. Deshalb erwarte er in den kommenden Wochen mehr Ausbrüche. «Auch unter jüngeren Menschen. Es werden auch mehr junge Erwachsene, Jugendliche und auch Kinder erkranken.» «Wir müssen uns darauf einstellen, dass die Bekämpfung der Pandemie dadurch auch schwieriger wird», sagte Wieler. Es werde schwieriger, das Ziel eines niedrigen Inzidenz-Niveaus zu erreichen. «Jede unbedachte Lockerung beschleunigt das Virus und wirft uns zurück. Dann stehen wir in ein paar Wochen genau wieder an dem Punkt, wo wir Weihnachten waren.»

Update, 19.2., 10.38 Uhr:  Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Europa geht nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weiter zurück. Sie sei in der fünften Woche in Serie rückläufig gewesen, teilte der Direktor des WHO-Regionalbüros Europa, Hans Kluge, mit. Erstmals seit September 2020 habe die Zahl der gemeldeten Fälle in einer Woche unter einer Million gelegen. Auch wenn die Todeszahlen in Verbindung mit Corona-Infektionen weiterhin hoch seien, sei dieser Wert ebenfalls zurückgegangen, und zwar in drei Wochen nacheinander. Trotz der positiven Trends sei es nicht der richtige Zeitpunkt, um nachlässig zu werden, mahnte Kluge an.

Vize-Regierungschef in NRW: Derzeit keine weiteren Öffnungsschritte

Update, 19.2., 9.46 Uhr: Nordrhein-Westfalens Vize-Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) hat weitere Öffnungsschritte in der Corona-Pandemie für sein Land in der gegenwärtigen Lage ausgeschlossen. «Wir haben jetzt im Moment stagnierende Zahlen, und deswegen werden wir bei den Öffnungsschritten sehr, sehr vorsichtig sein. Deswegen wird die Landesregierung im Moment jetzt noch keine weiteren Öffnungsschritte vornehmen», sagte er am Freitag in einem Interview von WDR2. In anderen Bereichen werde es nur minimale Anpassungen geben im Vergleich zu anderen Ländern.

Update, 19.2., 9.13 Uhr: Die Corona-Krise hat Hoteliers und Wirte im vergangenen Jahr ein gutes Drittel ihres Umsatzes gekostet. Das Statistische Bundesamt bezifferte den Rückgang im Vergleich zu 2019 am Freitag auf 36,6 Prozent. Preisbereinigt (real) hätte der Rückgang sogar 39 Prozent betragen. Die Statistiker verschärften damit noch einmal ihre erste Schätzung aus dem Januar leicht um einen Prozentpunkt. Besonders heftig hat der sogenannte harte Lockdown im Dezember die Betriebe getroffen. Im Vergleich zum November fiel der Umsatz noch einmal um mehr als 14 Prozent

Update, 19.2., 8.15 Uhr: Es gibt zehn weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen. Verstorben sind in Castrop-Rauxel zwei Männer im Alter von 83 und 85 Jahren sowie drei Frauen im Alter von 59, 70 und 81 Jahren, in Gladbeck eine 85-jährige Frau, in Herten ein 79 Jahre alter Mann, in Marl eine 83-jährige Fau, in Oer-Erkenschwick eine 91 Jahre alte Frau und in Recklinghausen ein 80 jähriger Mann.

Update, 18.2., 16.03 Uhr: Bei den geplanten Corona-Schutzimpfungen in den Praxen niedergelassener Ärzte hält der Hausärzteverband Westfalen-Lippe Schwerpunktpraxen für sinnvoll. «Das Impfen sollte außerhalb der Sprechstundenzeiten laufen, damit die übrige Patientenversorgung davon nicht beeinträchtigt wird», teilte der Verband am Donnerstag in Unna mit.

Verband fordert Abbau der Bürokratie

Impfpraxen sollten vor allem hausärztliche sowie kinder- und jugendmedizinischen Praxen werden, «da hier die primäre Patientenversorgung stattfindet und man die Patienten am besten kennt». Erst- und Zweitimpfung sollten in einer Praxis durchgeführt werden, um die Dokumentation zu erleichtern. Der Verband forderte in diesem Zusammenhang einen Bürokratieabbau. «Die Dokumentation muss weniger werden.»

Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe geht davon aus, dass Hausarztpraxen spätestens Anfang April in den Impfprozess einsteigen können.

Impfstoff über kurz oder lang auch in den Hausarztpraxen

Nach Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums hat Minister Karl-Josef Laumann (CDU) bereits mehrfach betont, dass der Impfstoff auf kurz oder lang auch in den Hausarztpraxen zum Einsatz kommen soll. Das könne aber erst dann erfolgen, wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung stehe, sagte eine Sprecherin. Ein Konzept zur Impfung in den Hausarztpraxen werde derzeit erarbeitet.

Update, 18.2., 7.28 Uhr: Machen wir uns nichts vor - die aktuelle Corona-Statistik für den Kreis Recklinghausen beweist, dass es bis zur Inzidenz-Grenze von 35, ab der erste Lockerungen in der Krise wieder möglich sein könnten, noch ein beschwerlicher Weg ist. Denn die Sieben-Tage-Inzidenz ist auch am Donnerstag wieder leicht gestiegen - auf nunmehr 66,4 (Mittwoch: 64,2).

Immerhin unterschreiten mit Datteln (26,0), Waltrop (30,7) und Haltern am See (29,1) drei Städte die 35er-Marke. Allerdings stiegen die Inzidenzen in den beiden Ostvest-Kommunen binnen 24 Stunden jeweils wieder deutlich an (Mittwoch: 11,6 bzw. 17,0). Derzeit größter Corona-Hotspot im Kreis RE bleibt die dritte Ostvest-Stadt Oer-Erkenschwick mit einer Inzidenz von 114,6.

Außerdem gibt es laut Kreisverwaltung vier weitere Todesopfer zu beklagen. Verstorben sind in Castrop-Rauxel zwei Männer im Alter von 63 und 90 Jahren sowie in Recklinghausen zwei Männer im Alter von 73 und 85 Jahren. Damit hat sich die Gesamtzahl der Verstorbenen seit Pandemie-Beginn auf 632 erhöht.

Für Nordrhein-Westfalen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 57,1 (Mittwoch: 56,0). In ganz Deutschland sind in den vergangenen 24 Stunden 10.207 Neuinfektionen registriert worden. Außerdem gab es laut Robert-Koch-Institut 534 weitere Todesfälle (Stand: 18.2., 0 Uhr)

11.484 Menschen haben die Corona-Impfungen im Kreis Recklinghausen abgeschlossen

Geimpft wurden im Kreis Recklinghausen seit dem 27. Dezember 2020 bisher 21.588 Menschen. Davon haben 10.104 die erste und 11.484 bereits die zweite Dosis erhalten.

Die Impfquote bezogen auf die Gesamtbevölkerung im Kreisgebiet liegt aktuell bei 3,5 Prozent. Nach heutigem Stand sollten 70% der Bevölkerung eine Immunität entwickelt haben, um die Pandemie einzudämmen.

Corona-Dashboard gibt Auskunft über die Impfungen im Kreis Recklinghausen

Update, 18.2., 7 Uhr: Wie die Kreisverwaltung berichtet, sind im Corona-Dashboard der Kreisverwaltung ab sofort auch Auskunft über die Zahl der durchgeführten Impfungen im Kreis Recklinghausen zu sehen. Aufgeführt werden dort tagesaktuell die Zahlen der geimpften Personen insgesamt sowie unterteilt in Erstimpfung und Zweitimpfung. Darüber hinaus veröffentlicht die Kreisverwaltung die Zahl der verabreichten Impfungen pro Woche in der Aufschlüsselung Impfzentrum, Kliniken und mobile Impfungen.

Neu ist auch ein Barometer, das die Impfquote im Kreis RE bezogen auf die Gesamtbevölkerung abbildet. Datenquelle für die Informationen ist der tägliche Impfbericht der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe.

Mit dpa-Material

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Weiterführende Informationen und Links

Wenn Sie mehr über die Entwicklung im Kreis Recklinghausen lesen möchten, finden Sie in unseren ersten, bereits abgeschlossenen Blogs zum Coronavirus im Kreis Recklinghausen, viele Informationen und weiterführende Links.

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 5. bis 17. Februar 2021

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 21. Januar bis 4. Februar 2021

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 12. bis 20. Januar 2021

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 1. bis 11. Januar 2021

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 21. bis 31. Dezember 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 5. bis 20. Dezember 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 27. November bis 4. Dezember 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 14. bis 26. November 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 5. bis 14. November 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 21. Oktober bis 5. November 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 12. bis 21. Oktober 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 30. September bis 12. Oktober 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 11. bis 30. September 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 18. August bis 11. September 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 1. bis 18. August 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 22. Juni bis 31. Juli 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 8. Mai bis 21. Juni 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 25. März bis 7. Mai 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 28. Februar bis 24. März 2020

Rubriklistenbild: © Andreas Arnold/dpa

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