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Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Inzidenz wieder über 100 - sieben weitere Todesfälle - Mutation auch in Dortmund

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  • Erwin Kitscha
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    Oliver Prause

Die Zahl der aktuellen Corona-Infektionen im Vest aktualisieren wir für Sie regelmäßig. Wir halten Sie in diesem Newsblog auf dem Laufenden.

  • Im Kreis Recklinghausen gibt es 1537 aktuelle Corona-Infektionen (zuvor: 1446). Insgesamt wurden 20.681 Fälle gemeldet. Davon gelten 18.585 als wieder gesund. Es gibt 559 Todesfälle. (Stand: 4.2., 6 Uhr).
  • Der Kreis Recklinghausen gilt seit dem 10.10.2020 als Risikogebiet, da auf der Seite des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten worden ist. Der aktuelle Inzidenzwert liegt nach Angaben der Kreisverwaltung bei 107,8. (zuvor: 99,7). Ausschlaggebend für weitere Maßnahmen nach der neuen Coronaschutzverordnung ist aber der vom Landeszentrum Gesundheit Nordrhein Westfalen (LZG) herausgegebene Inzidenzwert. Hier liegt der Kreis bei 103,4 (Stand 4.2., 0 Uhr).
  • Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von 4340 auf 4271 (Stand: 4.2., 0 Uhr) gesunken. Die Zahl der insgesamt labordiagnostisch bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus (Covid-19) se t Beginn der Pandemie in den Städten und Kreisen liegt nun bei 68.314.

Über die Entwicklung in Ihrer Stadt halten wir Sie zusätzlich in unseren Lokal-Tickern auf dem Laufenden: 
Das Coronavirus in Recklinghausen
Das Coronavirus in Marl
Das Coronavirus in Herten
Das Coronavirus in Datteln
Das Coronavirus in Oer-Erkenschwick
Das Coronavirus in Waltrop

Wir beenden den Corona-Blog an dieser Stelle. Alle aktuellen Infos ab dem 5. Februar 2021 finden Sie hier in unserem neuen Corona-News-Blog für die Region.

Hier der tägliche Blick auf die aktuellen Corona-Zahlen in unseren zehn Städten (aktuell Infizierte, insgesamt Infizierte, Genesene, Todesfälle, Inzidenz - Stand: 4.2., 6 Uhr)

  • Castrop-Rauxel: 266 / 2199 / 1897 / 36 // 133,6
  • Datteln: 79 / 1322 / 1179 / 64 // 106,9
  • Dorsten: 116 / 1912 / 1756 / 40 // 54,8
  • Gladbeck: 232 / 3322 / 3017 / 73 // 124,3
  • Haltern am See: 26 / 607 / 577 / 4 // 44,9
  • Herten: 136 / 2257 / 2045 / 77 // 92,2
  • Marl: 214 / 2956 / 2676 / 66 // 99,9
  • Oer-Erkenschwick: 47 / 1166 / 1080 / 39 // 57,3
  • Recklinghausen: 337 / 4003 / 3529 / 137 // 155,3
  • Waltrop: 85 / 937 / 829 / 23 // 146,6
  • Kreis RE gesamt: 1537 / 20.681 / 18.585 / 559 // 107,8

Die Inzidenzen der labortechnisch bestätigten SARS-CoV-2-Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen stellen sich für die Kreise und kreisfreien Städte im Regierungsbezirk Münster wie folgt dar (Stand: 4.2., 0 Uhr):

  • Stadt Bottrop: 92,7 (97,8)
  • Kreis Borken: 60,3 (59,5)
  • Kreis Coesfeld: 37,2 (36,3)
  • Stadt Gelsenkirchen: 82,0 (95,5)
  • Stadt Münster: 30,8 (30,8)
  • Kreis Recklinghausen: 103,4 (101,6)
  • Kreis Steinfurt: 56,4 (55,1)
  • Kreis Warendorf: 89,6 (99,7)

Update, 4.2., 16.37 Uhr: Eine mutierte Variante des Coronavirus ist erstmals auch in Dortmund nachgewiesen worden. Die Variante B.1.1.7 stammt wohl aus Großbritannien. Insgesamt sechs Personen aus der Stadt haben sich bereits im Januar angesteckt.

Update, 4.2., 11.20 Uhr: Der Corona-Impfstoff des schwedisch-britischen Herstellers Astrazeneca kann in Nordrhein-Westfalen nach Einschätzung des Gesundheitsministeriums voraussichtlich in der kommenden Woche erstmals eingesetzt werden. Das geht aus einem Schreiben an die Bezirksregierungen hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Nach den Impfstoffen der Hersteller Biontech/Pfizer und Moderna ist der von Astrazeneca der dritte, der in NRW zur Anwendung kommt. „Voraussichtlich am 10. Februar 2021 kann die Verimpfung dieses Impfstoffs starten. In Nordrhein-Westfalen werden voraussichtlich 130 000 Dosen der ersten Lieferung an die nachfolgend genannten Gruppen verimpft werden können“, heißt es in dem Schreiben. Die Kommunen sollen deshalb Vorbereitungen für die Vergabe von Impfterminen an Personal ambulanter Pflegedienste, Personal von Tagespflegeeinrichtungen, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige in Hospizen sowie Rettungsdienstpersonal treffen.

Update, 4.2., 8.20 Uhr: Die Inzidenz im Kreis Recklinghausen ist wieder gestiegen und die Marke von 100 überschritten.

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 295 (276), insgesamt Infizierte 3.658 (3.639), Verstorbene 63 (63) Genesene 3.300 (3.300)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 383 (343), insgesamt Infizierte 8.165 (8.124), Verstorbene 182 (181), Genesene 7.600 (7.600)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 147 (223), insgesamt Infizierte 3.615 (3.591), Verstorbene 68 (68), Genesene 3.400 (3.300)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 713 (782), insgesamt Infizierte 9.503 (9.466), Verstorbene 290 (284) Genesene 8.500 (8.400)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 204 (191), insgesamt Infizierte 5.196 (5.182), Verstorbene 92 (91) Genesene 4.900 (4.900)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 1.389 (1.367), insgesamt Infizierte 20.539 (20.409), Verstorbene 550 (542), Genesene 18.600 (18.500)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 481 (445), insgesamt Infizierte 9.811 (9.771), Verstorbene 230 (226), Genesene 9.100 (9.100)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 659 (713), insgesamt Infizierte 7.827 (7.781), Verstorbene 168 (168), Genesene 7.000 (6.900)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 4.271 (4.340), insgesamt Infizierte 68.314 (67.963), Verstorbene 1.643 (1.623), Genesene 62.400 (62.000)

Update, 3.2., 14.20 Uhr: Der Impfstoff des britischen Pharmakonzerns Astrazeneca und der Universität Oxford soll ersten Erkenntnissen zufolge auch gegen die Übertragung des Coronavirus wirken. PCR-Tests bei einer zufälligen Stichprobe aus entsprechend Geimpften in Großbritannien hätten gezeigt, dass der Impfstoff die Übertragung um rund 67 Prozent verringere, sagte Astrazeneca-Forschungschef Mene Pangalos am Mittwoch in einer Pressekonferenz. Zuvor war nur die Wirkung gegen eine Covid-19-Erkrankung festgestellt worden.

„Selbst 50 Prozent sind eine signifikante Verringerung“

Die genannte Zahl bezieht sich auf jene, die eine erste Impfdosis hinter sich haben. Unter Getesteten, die auch die zweite Dosis schon hinter sich haben, konnte hingegen lediglich eine Verringerung der Wirksamkeit um knapp 50 Prozent festgestellt werden. «Selbst 50 Prozent sind eine signifikante Verringerung», sagte Pangalos. Laut Andrew Pollard von der Universität Oxford könnte die Differenz an der unterschiedlichen Zusammensetzung der relativ kleinen Stichproben liegen. «Dazu müssen wir noch weitere Analysen anstellen», räumte Pollard ein.

Astrazeneca: Zahlen aus neuen Untersuchungen

Astrazeneca belegte mit neuen Untersuchungen zum Schutz vor einer Covid-19-Erkrankung außerdem, dass rund zwölf Wochen Abstand zwischen der ersten und zweiten Impfdosis bei dem eigenen Impfstoff wohl positive Auswirkungen auf dessen Wirksamkeit haben. Zwischen dem 22. und dem 90. Tag nach der ersten Impfdosis soll die Schutzwirkung des Vakzins demnach nicht nachlassen. Die Wirksamkeit gegen eine Erkrankung an Covid-19 wird in dieser Zeit von Astrazeneca mit 76 Prozent angegeben. Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hatte die Wirksamkeit des Vakzins mit rund 60 Prozent angegeben. Grund für diese Differenz ist, dass unterschiedlich viele Daten aus den klinischen Studienphasen in die Berechnung einfließen.

Update 3.2., 12.00 Uhr: Es gibt 16 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen. Verstorben sind in Castrop-Rauxel zwei Frauen im Alter von 79 und 90 Jahren sowie zwei Männer im Alter von 76 und 90 Jahren, in Dorsten eine 91-jährige Frau und ein 64-jähriger Mann, in Gladbeck eine 80-jährige Frau, in Herten eine Frau im Alter von 95 Jahren, in Marl eine Frau mit 83 Jahren und in Recklinghausen drei Frauen im Alter von 71, 72 und 83 Jahren sowie vier Männer im Alter von 72, 80, 83 und 85 Jahren.

Hochansteckende britische Corona-Variante in Recklinghausen, Haltern am See und Gladbeck

Update, 2.2., 16.50 Uhr: Dem Kreisgesundheitsamt wurden heute die ersten drei Fälle gemeldet, in denen die britische Variante des Corona-Virus festgestellt worden ist. Ein Zusammenhang zwischen den Fällen in Recklinghausen, Haltern am See und Gladbeck kann nach den ersten Recherchen des Gesundheitsamts ausgeschlossen werden. Festgestellt wurden die drei Fälle im Rahmen von Sequenzierungen und Typisierungen. Wie es zu der Ansteckung mit der Virus-Mutation kam, ist aktuell noch unklar. Die infizierten Personen befinden sich in Quarantäne. Das Gesundheitsamt hat die Kontaktnachverfolgung aufgenommen und weitere Tests und Typisierungen angeordnet.
Das Gesundheitsamt ordnet darüber hinaus in allen Fällen, bei denen es einen Anfangsverdacht für das Vorliegen einer Virusvariante gibt, so genannte Virus-Typisierungen an. In diesen Fällen untersucht das Labor einen positiven PCR-Test gezielt auf die bereits bekannten britischen, brasilianischen und südafrikanischen Varianten.
Auch bei den Virus-Varianten gelten die gleichen Vorgaben und Empfehlungen wie bei allen anderen Corona-Fällen auch. Wegen der höheren Ansteckungsgefahr sollte noch stärker auf die Einhaltung der Regeln geachtet werden.

Update, 2.2., 15.03 Uhr: Der Richtwert für Corona-Infektionen ist in NRW weiter leicht gefallen. Er sank von 86,3 auf 83,6 pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstag mitteilte. Entspannung gab es vor allem im Münsterland: Dort liegt der Inzidenzwert neben Münster (32,7) und Coesfeld (36,3) nun auch in Steinfurt (48,6) unter der kritischen Marke von 50.

Update, 2.2., 10.58 Uhr: Der Kreis Recklinghausen hat Details zu den neuen Todesfällen in Zusammenhang mit Covid-19 bekannt gegeben. Verstorben sind in Datteln ein 61 Jahre alter Mann, in Dorsten ein 74-jähriger Mann, in Marl drei Männer im Alter von 82, 84 und 90 Jahren sowie eine Frau mit 87 Jahren, in Oer-Erkenschwick eine 92-jährige Frau sowie in Recklinghausen ein 81 Jahre alter Mann und eine 93-jährige Frau.

Update, 2.2., 8.16 Uhr: Der Rückgang bei den Infiziertenzahlen bestätigt sich auch beim Blick auf die Zahlen im gesamten Regierungsbezirk Münster. Die Bezirksregierung vermeldet in ihrem Corona-Update am Dienstag ein Minus von 405 bei den aktuellen Fällen (von 4938 auf 4533). Außerdem gibt es mit dem Kreis Steinfurt (48,6) neben der Stadt Münster (32,4) eine weitere Region, die eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 aufweist.

Hier die aktuellen Zahlen aus dem Regierungsbezirk. Diese basieren auf den Statistiken des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) und weichen daher teilweise von den eigenen der Kreise und Städte ab. Die Zahl der Genesenen basiert auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI.

Corona im Kreis Recklinghausen: 127 aktuelle Fälle weniger als noch am Montag

Update, 2.2., 7.54 Uhr: Eine gute und eine schlechte Nachricht gibt es aus dem Kreishaus in Recklinghausen. Einerseits gibt es mit nunmehr 1422 aktuell Infizierten deutlich weniger als noch vor 24 Stunden (minus 127 Fälle), andererseits vermeldet die Kreisverwaltung an diesem Dienstagvormittag auch neun weitere Todesfälle. Damit hat sich die Zahl der Verstorbenen seit Beginn der Pandemie auf 536 erhöht.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Recklinghausen steigt auch leicht an und liegt jetzt bei 105,0. Nach wie vor sind die Unterschiede zwischen einzelnen Städten riesig: Haltern am See liegt bei 23,8 und der Negativ-Spitzenreiter Recklinghausen noch bei 164,3. Positiv ist aber anzumerken, dass mit Dorsten (48,2) und Oer-Erkenschwick (47,7) nun zwei weitere Städte die kritische Inzidenz-Marke von 50 unterschreiten.

Impfgipfel: Bund und Länder wollen mehr Zuverlässigkeit bei Lieferangaben

Update, 1.2., 20.04 Uhr: Nach dem schleppenden Start der Corona-Impfungen in Deutschland kommt mehr dringend erhoffter Nachschub in Sicht. Bis zum Sommer sollen die Liefermengen aller Hersteller deutlich anziehen, wie aus einer neuen Schätzung des Gesundheitsministeriums hervorgeht, die am Montag zu einem «Impfgipfel» von Bund und Ländern in Berlin bekannt wurde. Länder und Kommunen fordern mehr Zuverlässigkeit bei Lieferangaben, damit die regionalen Impfzentren vor Ort besser planen können.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet mahnte eine realistische Bestandsaufnahme an. Ziel sei dann, das Impfen optimal voranzubringen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte Änderungen bei der Verordnung an.. «Im Grundsatz werden die Priorisierungsgruppen so bleiben, wie sie sind», sagte der Minister. Eingefügt werden sollen aber Altersvorgaben.

Impfstoff von Astrazeneca für Beschäftigte im Pflegebereich

Das betrifft auch die laufenden Impfungen der Gruppe mit höchster Priorität - dazu gehören Über-80-Jährige, Bewohner und Personal in Pflegeheimen sowie Gesundheitspersonal etwa in Intensivstationen. Sind diese Beschäftigten jünger als 65, sollen sie vorrangig mit Astrazeneca geimpft werden. Ab 65 soll man Anspruch auf Impfungen mit einem der beiden anderen Impfstoffe von Biontech und Moderna haben. Zudem sollen Menschen mit Vorerkrankungen voraussichtlich teilweise etwas früher zum Zug kommen können als bisher geplant.

Nach einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Entwurf sollen etwa Diabetiker mit hohen Blutzuckerwerten eine Impfung in der zweiten Gruppe mit «hoher Priorität» erhalten können. Dies gilt etwa auch für Menschen mit chronischen Leber- oder Nierenerkrankungen sowie bestimmten schweren chronischen Lungenerkrankungen. In dieser Gruppe sollen sonst weiter schwerpunktmäßig Menschen ab 70 erfasst werden. Die Bundesregierung bekräftigte das Ziel, bis Ende des Sommers allen Bürgern ein Impfangebot zu machen - aber vorausgesetzt, dass bei Lieferungen und Zulassungen alles wie vorgesehen läuft, wie die stellvertretende Regierungssprecherin Martina Fietz deutlich machte.

Kreis Recklinghausen informiert über den Ablauf im Impfzentrum

Update 1.2., 17.53 Uhr: Das Impfzentrum des Kreises Recklinghausen wird – wie die meisten Impfzentren in NRW – am 8. Februar 2021 erstmals seine Türen öffnen. Das Team vom Impfzentrum hat mit Probeläufen und durch Gespräche mit Fachleuten im Vorfeld alles dafür getan, dass zum Start alles bestmöglich vorbereitet ist. Zu einem möglichst reibungslosen Ablauf können aber auch die Besucher des Impfzentrums selbst ihren Teil beitragen.

Wichtig: Zutritt zum Gebäude haben nur diejenigen, die für den jeweiligen Tag einen Termin zur Impfung im Impfzentrum des Kreises Recklinghausen haben sowie – falls notwendig – eine Begleitperson. Geimpft werden allerdings nur die derzeit impfberechtigten Personen, also Menschen über 80 Jahre.

Wer zur Impfung kommt, sollte für den Aufenthalt im Impfzentrum etwa eine Stunde Zeit einplanen und sich darauf einstellen, dass insgesamt sechs Stationen mit einer Gesamtstrecke von 350 Metern absolviert werden müssen. „Das ist etwa so, als würde man um einen Fußballplatz laufen“, sagt Peter Wernitz, einer der organisatorischen Leiter des Impfzentrums. „Wir bekommen immer wieder Anfragen zu Liegendtransporten. Diese Personengruppe können wir im Impfzentrum allerdings nicht versorgen, das ist bei der vom Land vorgesehenen Struktur für einen Betrieb mit bis zu 2.000 Impfungen pro Tag nicht möglich.“
Grundsätzlich gilt: Die Besucher müssen den Weg zu den einzelnen Stationen selbständig zurücklegen, es gibt dafür kein gesondertes Personal. Diejenigen, die nicht eigenständig zum Impfzentrum kommen können oder für die der Ablauf vor Ort zu anstrengend ist, müssen sich noch in Geduld üben, wie auch Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in seinem Schreiben betonte: „Wir müssen in diesen Fällen leider abwarten bis Impfstoffe zugelassen sind, die auch durch das Hausarztsystem genutzt werden können.“ Weitere Infos zum Impfablauf gibt es hier.

Update, 1.2.,13.38 Uhr: Nach wochenlanger Verzögerung kann die Auszahlung der regulären Dezemberhilfen für Firmen in der Corona-Krise nun starten. Die technischen Voraussetzungen dafür stehen, wie das Wirtschaftsministerium am Montag mitteilte. Damit könnten die Auszahlungen durch die Länder ab sofort beginnen. Seit Anfang Januar waren bereits Abschlagszahlungen geflossen, Unternehmen konnten also einen Vorschuss auf die spätere Zahlung bekommen. Außerdem wurden die sogenannten Novemberhilfen zuletzt an die Firmen ausgezahlt.

Abschlagszahlungen für Dezember

Die Abschlagszahlungen für den Dezember, die aus der Bundeskasse fließen, seien stark in Anspruch genommen worden, erklärte das Ministerium. So seien bereits mehr als 1,56 Milliarden Euro überwiesen worden. Im Zuge der November- und Dezemberhilfe zusammen wurden demnach bislang mehr als 4,35 Milliarden Euro gezahlt.

Bund stellt die Mittel zur Verfügung

Die Dezemberhilfe richtet sich an Unternehmen, Selbstständige und auch Vereine, die von den Schließungen im Dezember besonders stark betroffen waren. Sie können Zuschüsse von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus Dezember 2019 erhalten. Bei den Hilfen stellt der Bund die Mittel zur Verfügung. Die Bundesländer sind für Antragsbearbeitung, Prüfung und Auszahlung zuständig. Seit Beginn der Corona-Krise hat der Bund laut Wirtschaftsministerium rund 80 Milliarden Euro an Hilfen für die Wirtschaft bewilligt.

Update, 1.2., 10.55 Uhr: Der Pharmakonzern Bayer will in die Produktion von Covid-19-Impfstoffen einsteigen. Bayer-Vorstand Stefan Oelrich teilte am Montag mit, eine eingehende Prüfung der eigenen Möglichkeiten habe ergebe, «dass wir über die erforderlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten verfügen, den mRNA-basierten Impfstoff von Curevac herstellen zu können». Das Präparat wird vom Tübinger Biotechnologie-Unternehmen Curevac derzeit noch entwickelt. Es basiert wie die Impfstoffe von Biontech und Moderna auf sogenannten «messenger RNA» (Boten-RNA). Bereits Anfang Januar hatten Bayer und Curevac eine Kooperation bekanntgegeben, die zunächst aber nur Zulassungsarbeiten und andere Dienstleistungen des Großkonzerns für das kleine schwäbische Unternehmen umfasste.

Update, 1.2., 9.45 Uhr: Nach den vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar (erste Zahl: aktuell Infizierte, zweite Zahl in Klammern: vorherige Meldung, dritte Zahl: bestätigte Infektionen, vierte Zahl in Klammern: vorherige Meldung, fünfte Zahl: Verstorbene, sechste Zahl in Klammern: vorherige Meldung, siebte Zahl: Genesene, achte Zahl in Klammern: vorherige Meldung)

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 265 (324), insgesamt Infizierte 3.623 (3.580), Verstorbene 58 (56), Genesene 3.300 (3.200)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 392 (396), insgesamt Infizierte 8.070 (7.973), Verstorbene 178 (177), Genesene 7.500 (7.400)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 207 (183), insgesamt Infizierte 3.570 (3.546), Verstorbene 63 (63), Genesene 3.300 (3.300)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 913 (1.073), insgesamt Infizierte 9.378 (9.335), Verstorbene 265 (262), Genesene 8.200 (8.000)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 271 (223), insgesamt Infizierte 5.162 (5.113), Verstorbene 91 (90) Genesene 4.800 (4.800)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 1.556 (1.591), insgesamt Infizierte 20.275 (19.996), Verstorbene 519 (505), Genesene 18.200 (17.900)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 467 (593), insgesamt Infizierte 9.692 (9.615), Verstorbene 225 (222), Genesene 9.000 (8.800)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 867 (858), insgesamt Infizierte 7.733 (7.624), Verstorbene 166 (166), Genesene 6.700 (6.600)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 4.938 (5.241), insgesamt Infizierte 67.503 (66.782), Verstorbene 1.565 (1.541), Genesene 61.000 (60.000)
  • Die Zahl der Genesenen basiert auf Schätzwerten des Algorithmus des RKI.

Update, 1.2., 9.24 Uhr: Im Kreis Recklinghausen ist der Inzidenzwert nach dem Wochenende konstant geblieben. Die Kreisstädte Haltern und Dorsten liegen auch weiterhin unter der 50er-Marke. Die Anzahl der Todesfälle im Kreis Recklinghausen bleibt bei 527.

Update, 1.2., 7.58 Uhr: Der Impfstoffhersteller Biontech kann nach eigenen Angaben im zweiten Quartal möglicherweise bis zu 75 Millionen zusätzliche Dosen seines Vakzins an die Europäische Union ausliefern. Das teilte das Mainzer Unternehmen am Montagmorgen mit - wenige Stunden vor dem Impfgipfel von Bund und Ländern. «Wir arbeiten weiterhin an der Erhöhung der Lieferungen ab der Woche vom 15. Februar, um die vertraglich festgelegte Lieferung der vollen Menge an Impfstoffdosen im ersten Quartal sicherzustellen», wird Biontech-Finanzvorstand Sierk Poetting in der Mitteilung zitiert. «Außerdem könnten wir im zweiten Quartal bis zu 75 Millionen Dosen mehr an die Europäische Union ausliefern.»

Update, 1.2. 7.56 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Montag mit den Ministerpräsidenten der Länder über Verbesserungen bei Corona-Impfungen beraten. An einer Videokonferenz sollen auch mehrere Bundesminister, Vertreter der Impfstoffhersteller sowie der EU-Kommission teilnehmen, die für die gesamte Europäische Union Impfstoff bei verschiedenen Produzenten einkauft. Die Beratungen beginnen voraussichtlich um 14 Uhr.

Update, 31.1., 15.30 Uhr: Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat ein Ampel-Modell für eine zügige Öffnung der Kitas vorgeschlagen. Nach dem 14. Februar müsse es «echte Öffnungsperspektiven bei Kitas und Schulen» geben, sagte die SPD-Politikerin. «Unser Vorschlag ist eine Kita-Ampel, bei der erst mal die Situation in den einzelnen Kitas den Ausschlag gibt.» Somit «könnten wir einen Großteil der Kitas wieder öffnen und gleichzeitig sehr verantwortungsvoll und gezielt anhand des Infektionsgeschehens in den einzelnen Kitas reagieren», betonte die Ministerin.

Update, 31.1., 12.45 Uhr: Nach einem Corona-Ausbruch in einem Seniorenzentrum in Leverkusen sind dort 15 Bewohner gestorben. Insgesamt hätten sich 47 ältere Menschen und 25 Mitarbeiter angesteckt, sagte eine Sprecherin der Stadt Leverkusen am Sonntag. In dem Seniorenheim sei die als besonders ansteckend geltende Mutation B 1.1.7 des Erregers Sars-CoV-2 nachgewiesen worden.

Update, 30.1., 9.50 Uhr: Die Kreisverwaltung informiert wieder darüber, aus welchen Städten die insgesamt 14 weiteren Todesopfer kommen. Verstorben sind in Castrop-Rauxel ein Mann im Alter von 71 Jahren sowie zwei 90-jährige Männer, in Datteln eine 79-jährige Frau, in Dorsten eine 86-jährige Frau, in Herten eine 67-jährige Frau sowie drei Männer im Alter von 71, 76 und 88 Jahren, in Oer-Erkenschwick eine Frau im Alter von 101 Jahren und ein 72-jähriger Mann, in Recklinghausen zwei Frauen im Alter von 82 und 91 Jahren sowie ein Mann im Alter von 95 Jahren.

Update, 30.1., 9.21 Uhr: Jetzt sind aktuellen RKI-Zahlen dann doch aktualisiert worden. In ganz Deutschland sind in den vergangenen 24 Stunden 12.321 Neuinfektionen registriert worden. Außerdem gab es laut Robert-Koch-Institut 794 weitere Todesfälle.

Update, 30.1., 9.06 Uhr: Erneut gibt es an diesem Samstag offenbar wieder technische Probleme bei der Datenanzeige des Robert-Koch-Institutes (RKI). Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, liegen die aktuellen RKI-Zahlen zu neuen Corona-Infektionen und Todesfällen in ganz Deutschland noch nicht vor. Das Dashboard des RKI ist noch nicht aktualisiert. 

Update, 30.1., 7.54 Uhr: Der Kreis Recklinghausen hat 14 weitere Todesopfer seit Freitag registriert. Damit steigt die Gesamtzahl der Verstorbenen in Zusammenhang mit Covid-19 auf 527. Die Zahl der aktuell Infizierten sinkt im Vergleich zum Vortag um 60 auf 1536.

Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt hingegen mit nunmehr 107,6 (-0,2) fast konstant. Nach wie vor gibt es zwar mit Haltern am See nur eine Stadt, die unter der kritischen Inzidenz-Marke von 50 liegt (21,1), aber immerhin schon vier weitere, die unter 100 liegen. Außerdem überschreitet keine Stadt im Kreisgebiet mehr die 200er-Marke.

Erstimpfungen in NRW werden nach Lieferschwierigkeiten wieder aufgenomnmen

Nach eineinhalb Wochen Zwangspause können in nordrhein-westfälischen Alten- und Pflegeheimen von diesem Samstag an wieder Erstimpfungen verabreicht werden. Wegen Lieferschwierigkeiten beim Pharma-Unternehmen Biontech mussten sie seit dem 20. Januar ausgesetzt werden. Zweitimpfungen waren weiter verabreicht worden. Nach Angaben des Landesgesundheitsministeriums hat es in NRW bislang insgesamt fast 490.000 Impfungen gegeben. Über 80 Prozent der rund 2300 Alten- und Pflegeeinrichtungen im Land seien schon durch mobile Impfteams besucht worden.

EU-Kommission erteilt Zulassung für Impfstoff von Astrazeneca

Update, 29.1., 19.27 Uhr: Der Corona-Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca darf nun auch in der Europäischen Union genutzt werden. Die EU-Kommission erteilte eine Zulassung, wie Kommissionschefin Ursula von der Leyen mitteilte.

Update, 29.1., 18.54 Uhr: Für den Einsatz des Corona-Impfstoffes von Astrazeneca in Deutschland sollte aus Sicht der Ständigen Impfkommission (Stiko) eine Altersvorgabe gelten. Das Präparat werde «aktuell aufgrund der derzeit verfügbaren Daten nur für Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren empfohlen», heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Beschluss des am Robert Koch-Institut (RKI) angesiedelten Gremiums. Zur Beurteilung der Impfeffektivität ab 65 Jahren lägen bisher keine ausreichenden Daten vor.

Update, 29.1., 17.56 Uhr: Für Länder, in denen sich besonders ansteckende Varianten des Coronavirus stark ausgebreitet haben, gilt in Deutschland ab Samstag eine weitreichende Einreisesperre. Das Kabinett beschloss am Freitag ein Beförderungsverbot für Fluggesellschaften, Bahn-, Bus- und Schiffsunternehmen bis zum 17. Februar, das aber zahlreiche Ausnahmen unter anderem für alle Deutschen und in Deutschland lebenden Ausländer sowie für Transitpassagiere und den Warenverkehr vorsieht, wie das Bundesinnenministerium der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage bestätigte. Betroffen sind zunächst Großbritannien, Irland, Portugal, Südafrika und Brasilien, ab Sonntag auch die kleinen afrikanischen Staaten Lesotho und Eswatini.

Update, 29.1., 16.18 Uhr: Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat die bedingte Marktzulassung für den Corona-Impfstoff des britisch-schwedischen Konzerns Astrazeneca in der EU empfohlen. Die Zulassung soll für Personen ab 18 Jahren gelten. Das teilte die EMA am Freitag in Amsterdam mit. Die endgültige Entscheidung über die Zulassung muss nun die EU-Kommission treffen - das gilt als Formsache und könnte noch am Freitag erfolgen. Damit ist der Weg frei für den dritten Impfstoff gegen Covid-19 in der EU. In Großbritannien wird das Präparat, das Astrazeneca gemeinsam mit der Universität Oxford entwickelt hat, bereits seit Anfang Januar großflächig eingesetzt. In der EU sind bisher nur die Impfstoffe der Hersteller Pfizer/Biontech sowie Moderna zugelassen. Der Impfstoff von Astrazeneca gilt als besonders preiswert und handlich für Massen-Impfungen.
Trotz zuvor von anderen Experten geäußerten Bedenken empfehlen die EMA-Experten die Zulassung für Menschen aller Altersstufen ab 18 Jahren. Auch wenn nur es nur vergleichsweise wenige Testpersonen über 55 Jahre gegeben habe, sei dies zu vertreten. Die EMA begründet diese Entscheidung mit den guten Test-Resultaten bei den übrigen Altersgruppen sowie Erfahrungswerten mit anderen Impfstoffen. Der Hersteller hatte zuvor Berichte als falsch zurück gewiesen, dass der Impfstoff bei über 65-Jährigen nur zu acht Prozent wirksam sei.
Die große Frage ist jedoch: Wann wird der Impfstoff geliefert? Die EU-Kommission ist in einen offenen Streit mit dem Hersteller verstrickt. Wegen angeblicher Produktionsprobleme sollen große Mengen des Impfstoffes für Deutschland und andere EU-Länder erst Wochen oder Monate später geliefert werden. Die EU hatte insgesamt 400 Millionen Impfdosen geordert.
Bei einer bedingten Zulassung ist der Hersteller verpflichtet, auch danach noch Daten etwa zur Langzeitwirkung an die EMA zu übermitteln. Auch Angaben zu möglichen Nebenwirkungen werden weiterhin geprüft.

Update, 29.1., 15.53 Uhr: Nordrhein-Westfalen nimmt, wie angekündigt, an diesem Samstag wieder Erstimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen des Landes auf. Das bekräftigte am Freitag das Gesundheitsministerium in Düsseldorf. Wegen Lieferschwierigkeiten beim Pharma-Unternehmen Biontech waren Erstimpfungen seit dem 20. Januar ausgesetzt worden. Auch die Impfungen in Krankenhäusern und Unikliniken könnten in der nächsten Woche wieder aufgenommen werden.

Update, 29.1., 13.50 Uhr: Eine Petition setzt sich für die Öffnung der Friseursalons ein - auch Betriebe in Recklinghausen machen mit. Gemeinsam mit seinem Kollegen Manfred Wilms, der einen Salon in Hochlar betreibt, beteiligt sich auch Andreas Reetz an der Aktion, die inzwischen hat sie schon mehr als 15.000 Unterstützer gefunden hat.

Beschwerden über den Distanzunterricht in der Corona-Krise - Gerichtsentscheidung noch am Freitag

Update, 29.1., 11.04 Uhr: Im Streit um Präsenzunterricht an den Schulen in Nordrhein-Westfalen in der Corona-Pandemie sind vier Beschwerden am NRW-Verfassungsgerichtshof in Münster eingegangen.

Nach Auskunft einer Sprecherin sei beabsichtigt, noch am Freitag in der Sache zu entscheiden. Die Kläger, darunter auch eine Grundschülerin aus Köln, waren zuvor mit Eileinträgen gegen die Corona-Betreuungsverordnung am Oberverwaltungsgericht (OVG) gescheitert. Die obersten NRW-Verwaltungsrichter hatten die Schulschließungen in der derzeitigen Lage als verhältnismäßig eingestuft. Der Gesetzgeber dürfte angesichts der hohen Zahlen bei den Neuinfektionen dem Gesundheitsschutz der Bevölkerung Vorrang einräumen.

Mehrere Eltern wollen jetzt mit insgesamt vier Beschwerden (Stand Freitag 10 Uhr) beim NRW-Verfassungsgerichtshof erzwingen, dass ihre Kinder wieder ganz normal in die Grundschule gehen dürfen. Die betroffenen Schüler kommen aus Köln, Düsseldorf und Ostwestfalen.

Update, 29.1., 9.13 Uhr: Es gibt drei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus im Kreis Recklinghausen. Verstorben sind in Herten ein 87-jähriger Mann und eine 91 Jahre alte Frau sowie in Waltrop ein 91-jähriger Mann.

Corona-Pandemie: Inzidenz in Deutschland aktuell bei 94,4 - 839 weitere Todesfälle

In ganz Deutschland sind in den vergangenen 24 Stunden 14.022 Neuinfektionen registriert worden. Außerdem gab es laut Robert-Koch-Institut (RKI) 839 weitere Todesfälle (Stand: 29.1., 0 Uhr). Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Freitagmorgen bei 94,4. Im Bereich des Regierungsbezirks Münster stiegen die Zahlen im Vergleich zum Donnerstag: Die Bezirksregierung registrierte am Morgen 5241 aktuell Infizierte - ein Plus von 148.

Hier die aktuellen Zahlen aus dem Regierungsbezirk. Diese basieren auf den Statistiken des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) und weichen daher teilweise von den eigenen der Kreise und Städte ab.

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 324 (300), insgesamt Infizierte 3.580 (3.555), Verstorbene 56 (55), Genesene 3.200 (3.200)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 396 (364), insgesamt Infizierte 7.973 (7.940), Verstorbene 177 (176), Genesene 7.400 (7.400)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 183 (170), insgesamt Infizierte 3.546 (3.531), Verstorbene 63 (61), Genesene 3.300 (3.300)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 1.073 (1.121), insgesamt Infizierte 9.335 (9.281), Verstorbene 262 (260), Genesene 8.000 (7.900)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 223 (206), insgesamt Infizierte 5.113 (5.095), Verstorbene 90 (89) Genesene 4.800 (4.800)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 1.591 (1.589), insgesamt Infizierte 19.996 (19.891), Verstorbene 505 (502), Genesene 17.900 (17.800)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 593 (527), insgesamt Infizierte 9.615 (9.547), Verstorbene 222 (220), Genesene 8.800 (8.800)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 858 (816), insgesamt Infizierte 7.624 (7.578), Verstorbene 166 (162), Genesene 6.600 (6.600)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 5.241 (5.093), insgesamt Infizierte 66.782 (66.418), Verstorbene 1.541 (1.525), Genesene 60.000 (59.800)

Update, 28.1., 8 Uhr: Es gibt sechs weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen. Verstorben sind in Gladbeck eine 79-jährige Frau, in Marl ein 76-jähriger Mann und eine 90 Jahre alte Frau, in Oer-Erkenschwick ein 72-jähriger Mann sowie in Recklinghausen ein Mann mit 80 und eine Frau im Alter von 90 Jahren. In ganz Deutschland meldet das Robert-Koch-Institut  17.553 Neu-Infizierte und 941 Todesfälle.

Update, 27.1., 9.03 Uhr: Insgesamt sinkende Zahlen vermeldet auch die Bezirksregierung in ihrem neuesten Corona-Update für die Kreise und kreisfreien Städte unserer Region. 5519 Menschen sind aktuell infiziert - das ist ein Minus von 156 Fällen. Allerdings registrierte die Behörde leider auch 23 weitere Todesfälle im Einzugsgebiet.

Nach den vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar :

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 375 (339), insgesamt Infizierte 3.530 (3.493), Verstorbene 55 (54), Genesene 3.100 (3.100)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 428 (397), insgesamt Infizierte 7.902 (7.865), Verstorbene 174 (168), Genesene 7.300 (7.300)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 252 (241), insgesamt Infizierte 3.510 (3.495), Verstorbene 58 (54), Genesene 3.200 (3.200)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 1.060 (1.119), insgesamt Infizierte 9.217 (9.172), Verstorbene 257 (253), Genesene 7.900 (7.800)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 281 (272), insgesamt Infizierte 5.070 (5.061), Verstorbene 89 (89) Genesene 4.700 (4.700)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 1.682 (1.664), insgesamt Infizierte 19.777 (19.656), Verstorbene 495 (492), Genesene 17.600 (17.500)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 597 (645), insgesamt Infizierte 9.516 (9.464), Verstorbene 219 (219), Genesene 8.700 (8.600)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 844 (998), insgesamt Infizierte 7.504 (7.453), Verstorbene 160 (155), Genesene 6.500 (6.300)
  • Gesamtzahl Regierungsbezirk Münster: aktuell Infizierte 5.519 (5.675), insgesamt Infizierte 66.026 (65.659), Verstorbene 1.507 (1.484), Genesene 59.000 (58.500)
Diese Grafik zeigt die Inzidenzen der Kreise und Städte im Regierungsbezirk Münster.

Sieben-Tage-Inzidenz in NRW erstmals seit Oktober wieder unter 100er-Schwelle

Update, 28.01., 20.34 Uhr: Schüler aller Klassen von Stufe 1 bis 13 können ab Montag (1. Februar) auch in den Schulen am Distanzunterricht teilnehmen, wenn sie zu Hause nicht das Umfeld dafür haben. Das kündigte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Donnerstag im Landtag ein. Eine entsprechende Schulmail ging an die Schulen in Nordrhein-Westfalen. Bisher standen im Corona-Lockdown die Schulen nur für Notbetreuungen von Schülern der Klasse 1 bis 6 offen. Die Teilnahme an dem erweiterten Angebot wird den Eltern oder volljährigen Schülern durch die Schulleitung unterbreitet. Die Teilnahme ist freiwillig. Das Unterstützungsangebot könne aber nicht von den Eltern selbst initiiert werden, heißt es in der Mail. Den Schülern werde die Möglichkeit gegeben, am Distanzunterricht in Räumen der Schule «unter Aufsicht des nicht am Distanzunterricht beteiligten schulischen Personals teilzunehmen». Ein zusätzlicher Präsenzunterricht finde für sie in der Schule nicht statt. «Die Schülerinnen und Schüler nehmen also – auch wenn sie sich in der Schule befinden – an ihrem Distanzunterricht teil.» Der Distanzunterricht in NRW wird zunächst bis 12. Februar fortgesetzt. Das hatte Gebauer bereits angekündigt. In dieser Zeit sollten grundsätzlich keine Klassenarbeiten und Klausuren geschrieben werden, heißt es weiter in der Schulmail.

Update, 28.01., 20.20 Uhr:  In vier Kölner Kitas sind Fälle der britischen Coronavirus-Variante aufgetreten. Wie die Stadt Köln am Donnerstagabend mitteilte, sei das mutierte Virus nachträglich bei insgesamt vier Erzieherinnen und Erziehern sowie bei zwei Kindern nachgewiesen worden. Bei einem weiteren positiv getesteten Kind und bei einer Erzieherin ist noch offen, ob es sich um das mutierte Virus handelt. Außerdem steht noch das Testergebnis für zwei Kinder aus, in deren Familien die britische Variante festgestellt worden war.

Update, 27.1., 16.45 Uhr:  Über 13.000 Menschen im Kreis Recklinghausen haben ihre erste Impfung gegen das Corona-Virus bereits bekommen, 2.400 auch die zweite Dosis. Trotzdem gelten auch für die Geimpften weiterhin die gleichen Corona-Schutzregeln wie für alle anderen auch. Dafür gibt es mehrere Gründe: „Den vollen Wirkungsgrad erreicht der aktuell eingesetzte Impfstoff von Biontech/Pfizer ab dem siebten Tag nach der zweiten Impfung, vorher liegt der Wirkungsgrad deutlich darunter. Mit einer Wirksamkeit von 95% erreicht der Impfstoff eine sehr gute Quote. Es gibt aber bislang keine Erkenntnisse darüber, ob die Impfung auch die Übertragung des Virus verhindert“, erklärt Raphael Stauf, Leiter des Infektionsschutzes beim Kreis Recklinghausen, „deshalb ist es wichtig, die Schutzauflagen auch nach der Impfung einzuhalten, um nicht Überträger zu sein und andere anzustecken.“

Update, 27.1., 15.54 Uhr:  Corona-Schutzimpfungen in den Hausarzt-Praxen sind nach Worten des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministers Karl-Josef Laumann (CDU) aus Kapazitätsgründen vorerst nicht möglich. Mit nur 80 000 Dosen eines sehr schwer zu transportierenden Impfstoffs, die derzeit pro Woche in NRW zur Verfügung stünden, sei es nicht möglich, in die Hausarztpraxen zu gehen, bekräftigte Laumann am Mittwoch in einer Aktuellen Stunde des Düsseldorfer Landtags. Im Prinzip sei er natürlich auch für dezentrale Impfungen, sagte er zu entsprechenden Forderungen der Opposition. In den nächsten Tagen werde überlegt, ob das mit Impf-Bussen oder in «Schwerpunkt-Praxen» möglich wäre.

Update, 27.1., 15.30 Uhr: Das mit der aktuellen Coronaschutzverordnung in Nordrhein-Westfalen gestrichene Alkoholverbot in der Öffentlichkeit war wohl rechtswidrig. Darauf weist das Oberlandesgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in einem Einstellungsbeschluss hin. Ein Rechtsanwalt aus Düsseldorf hatte am OVG in Münster Klage per Eilverfahren gegen das Verbot zum Infektionsschutz in der Öffentlichkeit eingelegt. Die Landesregierung hatte das Verbot dann aber vor dem Hintergrund der eingereichten Klage von sich aus in der ab dem 25. Januar gültigen Verordnung gestrichen. Damit hatte sich das Eilverfahren erledigt (Az.: 13 B 81/21.NE).

Update, 27.1., 15.03 Uhr: Mit einer eindringlichen Warnung vor einer dritten Corona-Welle hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Laschet rasche Lockerungen der Corona-Maßnahmen ausgeschlossen. «Vorschnelle Öffnungen, die das Erreichte gefährden könnten, wird es nicht geben», sagte Laschet am Mittwoch im Landtag in Düsseldorf. Es war seine erste Plenarrede seit seiner Wahl zum CDU-Bundesvorsitzenden. 

Update, 27.1., 8.51 Uhr: Zwar steigen die Corona-Zahlen im Kreis Recklinghausen wieder leicht an - für ganz Nordrhein-Westfalen ist der Trend aber rückläufig. Die Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche pro 100.000 Einwohner ist in NRW erstmals seit rund drei Monaten nämlich unter den Wert von 100 gesunken. Am Mittwochmorgen lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei 97,2, wie aus Zahlen des Robert Koch-Institutes (RKI) hervorging. Zuvor lag dieser Wert zuletzt am 25. Oktober landesweit mit 96,0 unter der 100er-Schwelle. 

Update, 27.1., 8.39 Uhr: Bei den drei neuen Todesopfern im Kreis Recklinghausen handelt es sich nach Angaben der Kreisverwaltung um einen 73-jährigen Mann und eine 86 Jahre alte Frau aus Marl sowie eine 77-jährige Frau aus Recklinghausen .

Update, 27.1., 7.11 Uhr: Die aktuelle Corona-Statistik der Kreisverwaltung ist da. Und diese folgt erneut einem wöchentlichen Trend - denn ab Mittwoch steigen die Zahlen bekanntermaßen meist wieder an. Das ist auch diesmal der Fall - sowohl bei der Sieben-Tage-Inzidenz (127,7 / +0,4) als auch bei der Zahl der aktuell Infizierten (1635 / +75). Leider sind auch drei weitere Todesfälle im Kreisgebiet zu beklagen - zwei in Marl und einer in Recklinghausen.

Die Unterschiede zwischen den Corona-Hotspots im Süden des Kreises Recklinghausen und der nördlichsten Stadt sind weiterhin extrem. Denn während es in Castrop-Rauxel eine Inzidenz von 249,5 gibt, liegt der Wert in Haltern am See zurzeit nur noch bei 15,9.

Verunsicherung nach Corona-Ausbrüchen in Marl und Recklinghausen

Update, 27.1., 6.52 Uhr: Auch im Julie-Kolb-Seniorenzentrum in Marl sind 15 Bewohnerinnen und Bewohner sowie fünf Kräfte aus dem Betreuungsteam sind mit dem Coronavirus infiziert. Alle befinden sich in Quarantäne. Das teilte Katrin Mormann, Sprecherin der Awo im Bezirk Westliches Westfalen, auf Nachfrage unserer Redaktion mit.

Update, 26.1., 19.11 Uhr: Die erste Corona-Welle überstand das Elisabeth-Krankenhaus in Recklinghausen-Süd noch ohne größere Virus-Ausbrüche. Eine ausgeklügelte Test-Strategie sorgte für rechtzeitige Warnungen. Nun aber schlug das Virus innerhalb von zehn Tagen gleich zweimal zu. So viele Mitarbeiter in der Einrichtung sind bereits infiziert.

Update, 26.1., 18.19 Uhr: Nach den Startschwierigkeiten bei der Impftermin-Vergabe in NRW hat es auch am Dienstag den Organisatoren zufolge viele Anrufer gegeben, so dass zum Teil die Leitungen belegt waren. „Das Interesse und die Inanspruchnahme sind groß“, sagte eine Sprecherin der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Es könne sein, dass man nicht sofort durchkomme. Einige Probleme vom Starttag seien behoben worden, an anderen arbeite man noch. „Die Terminvergabe läuft“, versicherte sie jedoch. In den ersten 24 Stunden seien im Bereich Westfalen-Lippe rund 200.000 Termine vereinbart worden.

Für die Organisation der Termin-Vergabe sind die Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe zuständig. Einem Sprecher der KV Nordrhein zufolge sei dort der zweite Tag der Terminbuchungen „in Summe reibungslos gelaufen“. Bis zum Dienstagnachmittag seien rund 240.000 Impfungen vermittelt worden. Zudem seien neue Termine ab März in das System gestellt worden. Pro Woche könne es 37.500 Termine geben.

Distanzunterricht in NRW noch bis mindestens 12. Februar

Update, 26.1., 14.22 Uhr: In Nordrhein-Westfalen wird bis zum 12. Februar in allen Schulen und Schulformen coronabedingt weiter Distanzunterricht erteilt. Das bekräftigte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Dienstag (26.1.) in Düsseldorf. NRW setze damit den jüngsten Bund-Länder-Beschluss konsequent um. Die Entscheidung sei nach Gesprächen mit allen Bildungsverbänden getroffen worden, sagte Gebauer. Die Ministerin sprach von einem „Schulterschluss“. Grundsätzlich bleibe Präsenzunterricht die erste Wahl. Jetzt sei aber eine weitere «Zeit der Vorsicht» nötig. Zwar entwickelten sich die Infektionszahlen in NRW positiv, allerdings sei nicht abzuschätzen, wie schnell sich die Coronavirus-Mutationen ausbreiteten und wie gefährlich sie seien.

Update, 26.1., 9.19 Uhr: Der britische Pharmahersteller Astrazeneca wehrt sich gegen Berichte zu einer geringen Schutzwirkung seines Corona-Impfstoffs bei Senioren. Berichte, dass das Mittel bei Menschen über 65 nur eine Wirksamkeit von 8 Prozent habe, seien «komplett falsch», teilte ein Sprecher am Dienstagmorgen mit. Zuvor hatte das «Handelsblatt» über den geringen Schutz bei älteren Menschen berichtet und bezog sich dabei auf deutsche Koalitionskreise. Astrazeneca verwies unter anderem darauf, dass die Notfallzulassung der britischen Aufsichtsbehörde für Arzneimittel (MHRA) ältere Menschen mit einschließe.

Update, 26.1., 9.10 Uhr: Es gibt zwölf weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen. Verstorben sind in Dorsten ein 84-jähriger Mann, in Gladbeck ein Mann mit 77 Jahren, in Herten ein 80 Jahre alter Mann, in Oer-Erkenschwick ein 80-jähriger Mann und in Recklinghausen drei Männer im Alter von 82, 83 und 94 Jahren sowie fünf Frauen mit 81, 85, 86, 86 und 90 Jahren. In Datteln, Gladbeck und Haltern am See gibt es heute jeweils einen positiven Fall weniger. In Gladbeck hat sich im Nachgang herausgestellt, dass eine Person verzogen ist; in Datteln und Haltern am See waren fälschlicherweise positive Ergebnisse von Schnelltests in die Statistik eingeflossen, die durch anschließende PCR-Testung entkräftet wurden. 

Update, 25.1., 11.47 Uhr: Der Start der Impftermin-Vergabe in NRW wird zum Desaster. Technische Probleme und eine überlastete Hotline lassen die Menschen verzweifeln. Das sagen die Nutzer im Netz über den Fehlstart.

Update, 25.1., 10.41 Uhr: Das Land NRW entschuldigt sich auf seiner Facebook-Seite für die Probleme zum Start der Impftermin-Vergabe. Die Facebook-Redaktion schreibt dazu: „Aktuell gibt es offenbar technische Schwierigkeiten bei der Erreichbarkeit der Internetseite www.116117.de. Wir verstehen selbstverständlich Ihren Unmut darüber. Die zuständigen Stellen arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung, damit die Seite wieder erreichbar ist. Wir bitten herzlich um ein wenig Geduld!“

Update, 25.1., 10.34 Uhr: Auch in der Kreisverwaltung rufen aktuell viele Bürgerinnen und Bürger an, um Termine für die Impfung gegen das Coronavirus zu vereinbaren oder sich zu beschweren, dass die Nummer für die Terminvergabe nicht erreichbar ist. Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass sie keinen Einfluss auf die Terminvergabe hat. Diese liegt in der Hand der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe und ist ausschließlich über die Telefonnummer 0800/11611702 sowie über das Online-Portal www.116117.de möglich. Die Kreisverwaltung und auch das Corona-Infotelefon des Kreises Recklinghausen können dazu keine Auskünfte geben und auch keine Termine vermitteln.

Covid-19-Impfungen für Menschen ab 80: Online-Terminvergabe derzeit nicht möglich

Update, 25.1., 9.44 Uhr: Immer noch ist die zentrale Webseite zur Terminvergabe der Covid-19-Impfungen für Personen ab 80 Jahren nicht erreichbar. Jetzt melden auch Störungsseiten im Internet, wie die von Netzwelt.de, dass es dort technische Probleme gibt. Auf der Facebook-Seite des Landes NRW und auf Twitter (der Hashtag #Impftermin trendet dort gerade) häufen sich die Kommentare von verärgerten Nutzern, die einfach nicht weiterkommen. In ihren Antworten beschwichtigen die Seitenbetreiber und versprechen: „Jeder, der eine Impfberechtigung hat, wird einen Termin erhalten.“

Zwar funktioniert der Direktlink für die Terminvergabe weiterhin (www.impfterminservice.de/impftermine), jedoch soll es nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) beim Anmeldeprozess ebenfalls zu technischen Problemen kommen. Eine Online-Terminvergabe sei derzeit wohl nicht möglich.

Außerdem kennen viele Menschen den Direktlink wohl schlichtweg einfach nicht. Auch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hatte am Sonntag in der Ankündigung zum Start der Terminvergabe auf die Seite www.116117.de verwiesen.

Update, 25.1., 8.11 Uhr: Der Ansturm auf die Anmeldungen zu Covid-19-impfungen für Menschen ab 80 Jahren in NRW scheint erwartungsgemäß riesig zu sein. Denn um Punkt 8 Uhr und auch kurz danach zeigte die dafür vorgesehene Internetseite (www.116117.de) nur eine Fehlermeldung an. Wie unsere Onlineredaktion soeben festgestellt hat, funktioniert aber der Direktlink auf die Anmeldeseite für die Impfzentren: www.impfterminservice.de/impftermine. Hier muss man noch das Bundesland (NRW) und das zuständige Impfzentrum auswählen, danach wird man durch den Anmeldeprozess geleitet.

Update, 25.1., 7.38 Uhr: Nach dem Wochenende gibt es etwas Entspannung bei der Sieben-Tage-Inzidenz und den aktuellen Corona-Fällen im Kreis Recklinghausen. Nachdem beide Werte am Sonntag leicht gestiegen waren, vermeldet die Kreisverwaltung am Morgen wieder leicht sinkende Zahlen. Mit Datteln gibt es neben Haltern am See und Dorsten nun schon eine dritte Stadt, die unter der 100er-Inzidenz-Marke liegt (98,3).

Deutlich weniger aktuelle Corona-Fälle im Regierungsbezirk Münster

Und hier die aktuellen Corona-Zahlen der Bezirksregierung Münster (Stand: 26.1., 0 Uhr). Diese basieren auf den Statistiken des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) und weichen daher teilweise von den eigenen der Kreise und Städte ab

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 339 (336), insgesamt Infizierte 3.493 (3.489), Verstorbene 54 (53), Genesene 3.100 (3.100)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 397 (398), insgesamt Infizierte 7.865 (7.864), Verstorbene 168 (166), Genesene 7.300 (7.300)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 241 (236), insgesamt Infizierte 3.495 (3.490), Verstorbene 54 (54), Genesene 3.200 (3.200)

    Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 1.119 (1.154), insgesamt Infizierte 9.172 (9.105), Verstorbene 253 (251), Genesene 7.800 (7.700)

    Stadt Münster: aktuell Infizierte 272 (271), insgesamt Infizierte 5.061 (5.059), Verstorbene 89 (88) Genesene 4.700 (4.700)

    Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 1.664 (1.850), insgesamt Infizierte 19.656 (19.630), Verstorbene 492 (480), Genesene 17.500 (17.300)

    Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 645 (597), insgesamt Infizierte 9.464 (9.412), Verstorbene 219 (215), Genesene 8.600 (8.600)

    Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 998 (985), insgesamt Infizierte 7.453 (7.435), Verstorbene 155 (150), Genesene 6.300 (6.300)

    Gesamtzahl: aktuell Infizierte 5.675 (5.827), insgesamt Infizierte 65.659 (65.484), Verstorbene 1.484 (1.457), Genesene 58.500 (58.200)

Seit Montag können ältere Mitbürger in NRW Termine für Covid-19-Impfungen vereinbaren

Update, 24.1., 15.55 Uhr: Für eine Corona-Schutzimpfung können die zu Hause lebenden über 80-Jährigen in Nordrhein-Westfalen ab Montag einen Termin in einem Impfzentrum vereinbaren. In den 53 Zentren soll dann ab dem 8. Februar geimpft werden. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat die rund 1,2 Millionen Menschen umfassende Bevölkerungsgruppe aufgerufen, sich impfen zu lassen. Die Impfung ist freiwillig und für die Bürger kostenlos. Telefonisch kann man sich dafür unter (0800/11611702) oder auf einer Internetseite anmelden.

Das Ministerium hat empfohlen, den Termin im Internet unter der Adresse www.116117.de zu buchen. Erst ab 8 Uhr soll dies am Starttag möglich sein. Es ist auch eine telefonische Terminvereinbarung möglich. Die Leitungen sind von 8 Uhr bis 22 Uhr besetzt. Alle Anrufe werden in einem virtuellen Call-Center bearbeitet. Mehr als 1200 Mitarbeiter stehen für die Terminvereinbarungen bereit. Menschen in Westfalen sollen dafür die kostenfreie Rufnummer 0800/11611702 wählen.

Coronavirus in NRW: Bewohner und Mitarbeiter in rund 300 Heimen noch ungeimpft

Update, 24.1., 13.25 Uhr: Im Zuge der vor vier Wochen gestarteten ersten Impfwelle konnten sich in NRW bislang Bewohner und Mitarbeiter von rund 2000 Pflegeeinrichtungen gegen Corona impfen lassen. In etwa 300 Heimen wurde noch nicht geimpft, wie das NRW-Gesundheitsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Dies stehe aber bevor, erklärte ein Sprecher. In der ersten Februarwoche sollen die Erstimpfungen in allen Heimen erfolgt sein.

Bis einschließlich Freitag zählte das Ministerium in NRW knapp 341.000 Erstimpfungen, darunter 40.000 von Beschäftigten in Kliniken. Außerdem erhielten gut 72.000 Menschen bereits die für den Komplettschutz nötige Zweitimpfung. Wegen eines Lieferengpasses beim Biontech/Pfizer-Impfstoff finden in der kommenden Woche in NRW keine neuen Erstimpfungen statt. Zweitimpfungen sollen aber wie geplant durchgeführt werden.

43 aktuelle Coronafälle mehr im Kreis Recklinghausen als noch am Samstag

Update, 24.1., 10.29 Uhr: Die Kreisverwaltung verzeichnet am Sonntagmorgen einen leichten Anstieg (+43, auf insgesamt 1804) bei der Zahl der aktuellen Corona-Fälle im Kreis Recklinghausen. Außerdem steigt die Sieben-Tage-Inzidenz leicht auf 130,9 an. Ob dies nur eine vorübergehende Entwicklung wegen der an Wochenende bekanntermaßen unvollständigen Meldezahlen oder ein neuer Negativtrend ist, wird man erst in der neuen Woche sehen.

Update, 23.1., 09.30 Uhr: 19.582 bestätigte Corona-Fälle im Kreis Recklinghausen - 17.330 Genesene - 489 Todes­fälle - 1763 Aktuell Infizierte - 7-Tage-Inzidenz 129 - das sind die Fakten an diesem Samstag. Es gibt sechs weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen. Verstorben sind in Castrop-Rauxel zwei Männer im Alter von 63 und 87 Jahren, in Gladbeck ein 72-jähriger Mann und eine 86 Jahre alte Frau, in Herten ein 76-jähriger Mann und in Waltrop eine Frau mit 91 Jahren.

Neue Corona-Vorschriften gelten ab der kommenden Woche

Update, 22.1., 07.30 Uhr: Ab Montag müssen in NRW medizinische oder FFP2-Masken in Bussen und Bahnen, Supermärkten und Gottesdiensten getragen werden. Das geht aus der neuen Coronaschutz-Verordnung des Landes hervor, die am Donnerstagabend veröffentlicht wurde.  Die Zahl der aktuell Infizierten im Regierungsbezirk Münster ist von Donnerstag auf Freitag von 6.369 auf 6.532 (Stand: 22.01.2021, 0 Uhr) gestiegen. Die Zahl der insgesamt labordiagnostisch bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) im Regierungsbezirk Münster hat sich von gestern auf heute von 64.077 auf 64.572 erhöht.

Hier der tägliche Blick auf die aktuellen Corona-Zahlen in unseren zehn Städten (aktuell Infizierte, insgesamt Infizierte, Genesene, Todesfälle, Inzidenz - Stand: 21.1., 6 Uhr)

  • Castrop-Rauxel: 269 / 1980 / 1684 / 27 // 226,3
  • Datteln: 91 / 1262 / 1109 / 62 // 141,6
  • Dorsten: 132 / 1824 / 1658 / 34 // 85,7
  • Gladbeck: 302 / 3144 / 2774 / 68 // 165,3
  • Haltern am See: 31 / 585 / 550 / 4 // 15,9
  • Herten: 217 / 2164 / 1879 / 68 // 161,8
  • Marl: 243 / 2795 / 2498 / 54 // 101,1
  • Oer-Erkenschwick: 69 / 1127 / 1024 / 34 // 98,7
  • Recklinghausen: 379 / 3718 / 3228 / 111 // 146,3
  • Waltrop: 92 / 859 / 746 / 21 // 129,6
  • Kreis RE gesamt: 1825 / 19.458 / 17.150 / 483 // 134,7

Die Inzidenzen der labortechnisch bestätigten SARS-CoV-2-Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen stellen sich für die Kreise und kreisfreien Städte im Regierungsbezirk Münster wie folgt dar:

  • Stadt Bottrop                  171,0
  • Kreis Borken                     71,1
  • Kreis Coesfeld                  53,5
  • Stadt Gelsenkirchen      160,2
  • Stadt Münster                  39,3
  • Kreis Recklinghausen     136,9
  • Kreis Steinfurt                  87,9
  • Kreis Warendorf             129,6

Nach den vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) vorliegenden Zahlen und den Meldungen aus den Kreisen und kreisfreien Städten stellt sich die Lage für den Regierungsbezirk Münster aktuell wie folgt dar :

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 389 (430), insgesamt Infizierte 3.441 (3.382), Verstorbene 52 (52), Genesene 3.000 (2.900)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 511 (459), insgesamt Infizierte 7.776 (7.723), Verstorbene 165 (164), Genesene 7.100 (7.100)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 305 (278), insgesamt Infizierte 3.459 (3.432), Verstorbene 54 (54), Genesene 3.100 (3.100)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 1.311 (1.261), insgesamt Infizierte 9.056 (8.996), Verstorbene 245 (235), Genesene 7.500 (7.500)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 316 (282), insgesamt Infizierte 5.003 (4.963), Verstorbene 87 (81) Genesene 4.600 (4.600)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 1.852 (1.897), insgesamt Infizierte 19.328 (19.160), Verstorbene 476 (463), Genesene 17.000 (16.800)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 764 (723), insgesamt Infizierte 9.177 (9.136), Verstorbene 213 (213), Genesene 8.200 (8.200)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 1.084 (1.039), insgesamt Infizierte 7.332 (7.285), Verstorbene 148 (146), Genesene 6.100 (6.100)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 6.532 (6.369), insgesamt Infizierte 64.572 (64.077), Verstorbene 1.440 (1.408), Genesene 56.600 (56.300)

Update, 21.1., 21.10 Uhr: Nordrhein-Westfalen hält trotz der Corona-Krise auch in diesem Schuljahr an Abschlussprüfungen fest. Das stellte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Donnerstag nach einer entsprechenden Vereinbarung der Kultusministerkonferenz (KMK) fest. Es bleibe das Ziel der Landesregierung und aller Bundesländer, den Schülern am Ende ihrer Schulzeit „vollwertige Abschlüsse auf der Basis von Prüfungen zu ermöglichen, die ohne Abstriche in ganz Deutschland anerkannt werden“, unterstrich die FDP-Politikerin. „Das gilt sowohl für das Abitur als auch die mittleren Schulabschlüsse.“ 

Hier der tägliche Blick auf die aktuellen Corona-Zahlen in unseren zehn Städten (aktuell Infizierte, insgesamt Infizierte, Genesene, Todesfälle, Inzidenz - Stand: 21.1., 6 Uhr)

  • Castrop-Rauxel: 251 / 1940 / 1664 / 25 // 195,0
  • Datteln: 94 / 1255 / 1103 / 58 // 133,0
  • Dorsten: 134 / 1811 / 1643 / 34 // 79,0
  • Gladbeck: 332 / 3130 / 2730 / 68 // 185,2
  • Haltern am See: 28 / 586 / 554 / 4 // 21,1
  • Herten: 219 / 2145 / 1858 / 68 // 160,1
  • Marl: 242 / 2774 / 2478 / 54 // 94,0
  • Oer-Erkenschwick: 76 / 1125 / 1016 / 33 // 98,7
  • Recklinghausen: 382 / 3691 / 3198 / 111 // 166,1
  • Waltrop: 95 / 853 / 741 / 17 // 115,9
  • Kreis RE gesamt: 1853 / 19.310 / 16.985 / 472 // 134,2

Und hier wieder die Inzidenzen der labortechnisch bestätigten SARS-CoV-2-Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen:

  • Stadt Bottrop      166,7
  • Kreis Borken        66,5
  • Kreis Coesfeld       52,1
  • Stadt Gelsenkirchen   172,2
  • Stadt Münster       38,1
  • Kreis Recklinghausen   135,5
  • Kreis Steinfurt       95
  • Kreis Warendorf 155,5

Update, 21.1., 9.00 Uhr: Im gesamten Regierungsbezirk Münster ist die Zahl der aktuellen Corona-Fälle leicht gestiegen - auf aktuell 6369. Das ist ein Anstieg von 45 Fällen.

  • Stadt Bottrop: aktuell Infizierte 430 (412), insgesamt Infizierte 3.382 (3.361), Verstorbene 52 (49), Genesene 2.900 (2.900)
  • Kreis Borken: aktuell Infizierte 459 (403), insgesamt Infizierte 7.723 (7.662), Verstorbene 164 (159), Genesene 7.100 (7.100)
  • Kreis Coesfeld: aktuell Infizierte 278 (250), insgesamt Infizierte 3.432 (3.404), Verstorbene 54 (54), Genesene 3.100 (3.100)
  • Stadt Gelsenkirchen: aktuell Infizierte 1.261 (1.277), insgesamt Infizierte 8.996 (8.900), Verstorbene 235 (223), Genesene 7.500 (7.400)
  • Stadt Münster: aktuell Infizierte 282 (371), insgesamt Infizierte 4.963 (4.948), Verstorbene 81 (77), Genesene 4.600 (4.500)
  • Kreis Recklinghausen: aktuell Infizierte 1.897 (1.821), insgesamt Infizierte 19.160 (18.972), Verstorbene 463 (451), Genesene 16.800 (16.700)
  • Kreis Steinfurt: aktuell Infizierte 723 (757), insgesamt Infizierte 9.136 (9.069), Verstorbene 213 (212), Genesene 8.200 (8.100)
  • Kreis Warendorf: aktuell Infizierte 1.039 (1.033), insgesamt Infizierte 7.285 (7.178), Verstorbene 146 (145), Genesene 6.100 (6.000)
  • Gesamtzahl: aktuell Infizierte 6.369 (6.324), insgesamt Infizierte 64.077 (63.494), Verstorbene 1.408 (1.370), Genesene 56.300 (55.800)

Update 21.1., 9.21 Uhr: Es gibt zwölf weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen. Verstorben sind in Dorsten drei Frauen im Alter von 79, 91 und 99 Jahren, in Marl ein 83-jähriger Mann und drei Frauen mit 56, 90 und 94 Jahren, in Recklinghausen drei Männer im Alter von 72, 72 und 93 Jahren sowie zwei Frauen im Alter von 72 und 83 Jahren.

Update 21.1., 9.00 Uhr: Die Corona-Pandemie hat mit anhaltend hohen Todeszahlen im Dezember und Januar Bestatter und Krematorien in Nordrhein-Westfalen unter Druck gesetzt. Einzelne Krematorien in NRW arbeiteten an der Grenze, teilte die Bundesarbeitsgemeinschaft Deutscher Krematorien mit. Aber bisher reichten die Kapazitäten, obwohl sich von Dezember bis Januar die Zahl der mit Covid-19 infizierten Toten in etwa verdoppelt habe, teilte der Bundesverband mit. Das habe eine Umfrage unter Mitgliedern ergeben. Krematorien seien landesweit im Austausch und unterstützten sich gegenseitig, um Belastungsspitzen auszugleichen.

Update, 20.1., 20.15 Uhr:  Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat die Gesundheitsämter angewiesen, positive Corona-Tests auf der deutschen Seite der Grenze zu den Niederlanden auch auf das mutierte Virus zu untersuchen. Das teilte Laumann am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Landtages mit. Nach Angaben der Landesregierung ist im Nachbarland Holland bei 10 Prozent der Corona-Infizierten das mutierte Coronavirus nachgewiesen worden.

Update, 20.1., 12.45 Uhr: Auf der Homepage der Kreisverwaltung heißt es in einer Pressemitteilung über den Impfstopp des Landes NRW, dass Erstimpfungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen bis zum morgigen Donnerstag (21.1.) noch vereinzelt stattfinden würden. Alle Impfstoffbestellungen ab dem 22. Januar seien aufgrund von Impfstoffmangel seitens des Landes storniert worden. Bis zum 31. Januar sind dann nur Zweitimpfungen in Einrichtungen möglich - diese seien aber sichergestellt, so die Information aus dem Ministerium. Voraussichtlich ab dem 1. Februar könnten wieder Erstimpfungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen stattfinden, heißt es weiter.

Auch Bodo Klimpel, Landrat des Kreises Recklinghausen, ist enttäuscht über die Nachricht eines sofortigen Impfstopps in den Krankenhäusern. „Bislang liefen die Planungen und auch die Impfungen im Kreisgebiet reibungslos. Umso enttäuschender, dass schon vereinbarte Termine nicht stattfinden werden“, erklärt Klimpel. „Die Wut und auch die Enttäuschung in den Krankenhäusern und Einrichtungen ist groß und auch wir sind unglücklich über diese Entwicklung. Leider war es aber auch für das Land nicht abzusehen, dass nun rund 100.000 Dosen weniger als vom Hersteller angekündigt Nordrhein-Westfalen erreichen.“

Start der Impfzentren wird ebenfalls verschoben - erst am 8. Februar geht es los

Ebenfalls verschoben wird laut Landesregierung der Start der Impfzentren., wie der Kreis RE im Internet berichtet. Die ersten Impftermine sollen dort nicht mehr am 1. Februar, sondern erst eine Woche später am 8. Februar stattfinden. Die Terminvergabe für die Über-80-Jährigen wird nach Auskunft des Landes wie geplant am 25. Januar starten und wird von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) koordiniert. Die Schreiben an die Bürger mit weiteren Informationen zur Terminvereinbarung und zu den Abläufen im Impfzentrum sind unterwegs und sollten die entsprechenden Bürgerinnen und Bürger in den nächsten Tagen erreichen.  

Land NRW: Sofortiger Impfstopp wegen Lieferproblemen bei Biontech

Update, 20.1., 11.24 Uhr: Das Land NRW hat einen sofortigen Impfstopp in Krankenhäusern verhängt, die mit Biontech-Impfstoff versorgt werden. Davon sind auch die Kliniken im Kreis Recklinghausen, zum Beispiel in Herten, betroffen. Grund seien Lieferprobleme, heißt es in einer E-Mail des Gesundheitsministeriums, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Wegen der verzögerten Lieferung verschiebt Nordrhein-Westfalen auch den Start der Impfungen für über 80-Jährige, die zu Hause leben. Die 53 Impfzentren im Land nähmen ihren Betrieb nun erst am 8. Februar auf - eine Woche später als bislang geplant, sagte ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums auf Anfrage der Deutschen Presseagentur (dpa).

Update, 20.1., 9.28 Uhr: Bei den sieben weiteren Verstorbenen im Kreis Recklinghausen handelt es sich nach Angaben der Kreisverwaltung um einen 56 Jahre alten Mann aus Dorsten, einen 91-Jährigen aus Gladbeck, zwei Männer im Alter von 78 und 88 Jahren sowie eine 89-jährige Frau aus Marl und zwei Männer im Alter von 56 und 76 Jahren aus Recklinghausen.

Update, 20.1., 8.33 Uhr: Weiterhin sinkende aktuelle Infektionszahlen (von 6535 auf 6324) vermeldet die Bezirksregierung Münster in ihrem neuesten Corona-Update. Allerdings sind leider auch wieder 32 neue Verstorbene im Regierungsbezirk (insgesamt nun 1370) zu beklagen.

Diese Grafik zeigt die Entwicklung der Fallzahlen und Todesopfer im Regierungsbezirk Münster seit dem 4. Januar 2021.

Mit dpa-Material

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Weiterführende Informationen und Links

Wenn Sie mehr über die Entwicklung im Kreis Recklinghausen lesen möchten, finden Sie in unseren ersten, bereits abgeschlossenen Blogs zum Coronavirus im Kreis Recklinghausen, viele Informationen und weiterführende Links.

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 12. bis 20. Januar 2021

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 1. bis 11. Januar 2021

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 21. bis 31. Dezember 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 5. bis 20. Dezember 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 27. November bis 4. Dezember 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 14. bis 26. November 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 5. bis 14. November 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 21. Oktober bis 5. November 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 12. bis 21. Oktober 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 30. September bis 12. Oktober 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 11. bis 30. September 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 18. August bis 11. September 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 1. bis 18. August 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 22. Juni bis 31. Juli 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 8. Mai bis 21. Juni 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 25. März bis 7. Mai 2020

Coronavirus im Kreis Recklinghausen: Die Entwicklungen vom 28. Februar bis 24. März 2020

Rubriklistenbild: © Robert Michael/picture alliance

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