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Dickköpfig, rotzfrech, zutiefst gelassen: So sieht der als „Fix-und-Foxi“-Chefzeichner bekannt gewordene Dattelner Bone Buddrus Katzen.

8. August ist Weltkatzentag

Dickköpfig, rotzfrech, total gelassen: Katzen erlauben sich das, was wir nicht dürfen

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Katzen sind die Helden vieler großartiger Comics. Der Dattelner Profi-Zeichner Bone Buddrus weiß, warum das so ist.

Garfield, Simon’s Cat oder auch Kater Karlo, der Erzfeind von Micky Maus: Katzen sind in Comics allgegenwärtig, sei es als Hauptfigur oder Nebendarsteller. Aber was macht die Samtpfoten für Zeichner eigentlich so interessant?

„Eine Rolle spielt sicherlich, dass Katzen auch in unserem Privatleben so präsent sind“, sagt der Dattelner Bone Buddrus. „Übrigens genauso wie Hunde, die mit Snoopy, Pluto oder Goofy ja gewissermaßen die andere Hälfte der prominenten Comicfiguren darstellen.“

Für den Leser ist es eine "Befreiung"

Hinzu komme der besondere Charakter der Katzen: die Dickköpfigkeit, das Rotzfreche, die Gelassenheit. „Katzen haben diese ‚Leck-mich-am-Arsch‘-Attitüde. Sie verkörpern: ‚Es ist mir vollkommen egal, was du machst. Das ist mein Kopf, mein Leben – und deshalb ziehe ich das jetzt durch‘“, sagt Buddrus schmunzelnd. Eine Katze könne sich das erlauben, der Mensch in seinem Alltag nicht. Ein solches Verhalten in einem Comic zu erleben, sei daher „eine Befreiung“. Und zwar zumeist eine höchst unterhaltsame.

Buddrus wurde durch "Fix und Foxi" bekannt

Bone Buddrus ist Freiberufler, er zeichnet professionell Comics – etwa die „Familie Mausebein“ für das Apothekenmagazin Medizini – und macht Animationsfilme – beispielsweise für die Vestische Kinder- und Jugendklinik Datteln. Bekannt wurde Buddrus im Jahre 2010 als Chefzeichner von „Fix und Foxi“.

Beim Stichwort „Katzen-Comic“ fällt ihm als erstes Garfield ein: „Der ist uralt, aber das bin ich ja auch“, sagt der 50-Jährige. Simon‘s Cat hat er dann später beim Tierarzt entdeckt – und fand ihn großartig. „Katzen können, um es mal auf Deutsch zu sagen, richtige Arschlöcher sein. Und diese Katze ist eines – genau wie Garfield“, sagt der Dattelner lächelnd. Er weiß, dass ein Zeichner auch mal mit gebremstem Schaum agieren muss, gerade wenn die Zielgruppe Kinder sind. „Die Zeichner von Garfield und Simon‘s Cat, Jim Davis und Simon Tofield, haben sich hingegen komplett über Konventionen hinweggesetzt. Die haben gesagt: ‚Das sind Katzen und die stellen wir auch genauso dar.‘ Es ist für einen Comic-Zeichner befreiend, auch mal gewisse Grenzen zu überschreiten.“

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