Debatte

Lehrer fordern Reform des Islam-Unterrichts in NRW

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der islamische Religionsunterricht in NRW muss neu organisiert werden. Eine Übergangsregelung läuft in wenigen Wochen aus. Der Islamlehrer-Verband mahnt Reformen an - bisher sei vieles falsch gelaufen.

In der Debatte um eine Neuordnung des Islamischen Religionsunterrichts (IRU) an Schulen in NRW haben Islamlehrer weitgehende Reformen verlangt.

Bei Erteilung der Lehrerlaubnis für die islamischen Religionslehrer und bei der Genehmigung von Lehrbüchern habe es Fehler und Missstände geben, die nun korrigiert werden müssten. Das schreibt der Verband der Islamlehrer/innen (VdI) in einer Stellungnahme für eine Expertenanhörung am Dienstag im Düsseldorfer Landtag. Beim Fachverband VdI seien zahlreiche Beschwerden von Lehrern eingegangen. Der Qualität des Islamischen Religionsunterrichts drohe Schaden.

Das 2012 in NRW eingeführte reguläre Schulfach IRU muss neu gestaltet werden, weil eine Übergangslösung Ende Juli ausläuft. Das Schulministerium hatte klargestellt, dass der bekenntnisorientierte Unterricht fortgesetzt werden soll. Sachverständige legen nun dem Landesparlament ihre Empfehlungen vor.

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