Demonstration für Klimaschutz

Fridays For Future wird an Karfreitag zum Trauermarsch

Stiller Demonstrationszug am stillen Feiertag: Unterstützer von Fridays For Future gehen an Karfreitag (19.4.) gegen den Klimawandel auf die Straße - diesmal mit einem besonderen Thema.

Ab 12 Uhr wollen die Klimaaktivisten von Fridays for Future vom Friedensplatz aus durch die Innenstadt ziehen - zum insgesamt 14. Mal in Folge. Der Veranstalter kündigt einen "stillen Trauermarsch für die Opfer der Klimakrise" an. Das Demonstrationsrecht gilt grundsätzlich auch an Feiertagen. An Karfreitag gelten als "stillem Feiertag" aber besondere Regeln für Lautstärke und ein Musikverbot.

Es gehe darum, klarzumachen, dass Menschen bereits heute an den Folgen der Klimakrise sterben. "Klima retten heißt Menschenleben retten", wird in einer Ankündigung der Demonstration eine 17-Jährige namens Lena zitiert.

Der verheerende Zyklon im März ist für das Klimaschutzbündnis ein Warnsignal

Ein Beispiel sei der Zyklon Idai, der im März Mosambik, Simbabwe und Malawi traf. Schätzungen zufolge kamen über 1000 Menschen ums Leben. "Solche Katastrophen werden durch die Erderwärmung häufiger und verheerender", so das Bündnis Fridays For Future. Viele Menschen im globalen Süden leiden laut der Veranstalter bereits jetzt unter den Folgen der Klimakrise in Form von Dürren, Überschwemmungen und Stürmen.

Zugleich gebe es auch in Deutschland Opfer durch die Erderwärmung. Das Umweltbundesamt prognostiziere bis zur Mitte des Jahrhunderts seien das 5000 zusätzliche Hitzetote in Deutschland.

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