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Einsatzkräfte der Feuerwehr tragen ein Schaf über eine überflutete Wiese. Starke Regenfälle haben eine Weide mit rund 300 Schafen in Dortmund geflutet.

Tief "Mortimer"

Weide mit 300 Schafen in Dortmund geflutet - Feuerwehr setzt Rettungsboot ein

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Das Tief "Mortimer" hat in der Nacht zu Montag den Kreis Recklinghausen verschont. Das Wetter beruhigt sich etwas, aber es sind weiterhin Regenfälle möglich.

Update, 1. Oktober, 14 Uhr:

Nach Sturmtief "Mortimer" kommt Tief "Nils": In NRW bleibt es nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auch in den nächsten Tagen regnerisch und teils stürmisch. 

Zum Nachmittag klart es zwar zwischenzeitig stellenweise auf, immer wieder kann es aber starke Schauer und teils auch Gewitter geben. Bei milden Temperaturen bis zu 20 Grad ist es vielerorts nur mäßig windig. In der Nacht ist weiterhin mit Schauern und Gewittern zu rechnen, die Temperaturen fallen auf 7 bis 10 Grad.

Tief "Nils" bringt Regen und Böen

Am Mittwoch ist es den DWD-Experten zufolge weiterhin stark bewölkt, von Nordwesten ziehen Schauer und Gewitter heran. Bei Höchsttemperaturen um nur noch 15 Grad wird es deutlich kühler und teils erneut böig. 

Die Nacht ist meist trocken, bei 2 bis 7 Grad wird es kalt. Am Tag der Deutschen Einheit können sich die Menschen in NRW dann zumindest stellenweise über etwas Herbstsonne freuen: Zwar gibt es erneut vielerorts noch kurze Schauer, bei bis zu 15 Grad zeigt sich aber immer wieder kurz die Sonne.

Update, 1. Oktober, 11 Uhr:

Ein Tief über Großbritannien sorgt für wechselhaftes und teils windiges Wetter in der Westhälfte Deutschlands. Am Mittwoch wird es etwas ruhiger, teilt der Deutsche Wetterdienst auf seiner Seite mit.

Demnach muss im Laufe des Dienstags noch mit stürmischen Böen gerechnet werden. Besonders in der Nacht sind noch einmal einzelne Gewitter und starke Regenfälle möglich.

Update, 30. September, 11 Uhr:

Nach Abzug des Sturmtiefs "Mortimer" beruhigt sich die Lage laut Wetterexperten wieder etwas. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind aber weiterhin Windböen um 55 km/h möglich. Am Mittwoch muss zusätzlich mit weiteren Gewittern und Sturmböen gerechnet werden. Alle Infos im Wetter-Ticker

Update, 30. September, 5.45 Uhr:

Der Kreis Recklinghausen scheint von dem Unwetter größtenteils verschont worden zu sein. Nach Angaben der Feuerwehrleitstelle gab es in der Nacht keine größeren Einsätze. "Bis jetzt ist es ruhig", so die Leitstelle am Morgen.

Einige Tiere ertranken in den Wassermassen

In Dortmund dagegen waren etwa 120 Feuerwehrleute im Einsatz: Denn starke Regenfälle haben eine Weide mit rund 300 Schafen geflutet. Die Feuerwehr habe ein Rettungsboot eingesetzt und Stege gebaut, um die Tiere vor dem Ertrinken zu retten, sagte ein Sprecher der Einsatzkräfte am frühen Montagmorgen.

Bis 2 Uhr waren den Angaben zufolge 200 Tiere von der Weide geholt worden. Die Wiese stand nach Angaben eines dpa-Fotografen anderthalb bis zwei Meter unter Wasser. Für 20 Tiere kam leider jede Hilfe zu spät, wie die Feuerwehr am Montagmorgen mitteilte.

Ein gerettetes Tier wurde kurzzeitig in einem Feuerwehrfahrzeug betreut.

Erstmeldung (29. September, 17 Uhr):

Ein Tief zieht von den Britischen Inseln über die Nordsee in Richtung Dänemark und sorgt auch in NRW für Unwetter.

Der Deutsche Wetterdienst rechnet in der Nacht zu Montag mit örtlich starken Gewittern und teils schweren Sturmböen zwischen 80 und 100 km/h.

Die Experten geben den Hinweis: "Da die Bäume noch stark belaubt sind, bieten sie dem Wind eine relativ große Angriffsfläche." Auch durch Windgeschwindigkeiten, die nicht unwetterartig seien, könnten Äste umknicken und Bäume entwurzeln.

Das Wetter zum Wochenstart wird nicht besser. Nur vereinzelt kann sich die Sonne durch die Wolkendecke kämpfen. Die Temperaturen liegen zwischen 13 und 18 Grad. Auch in der Nacht zu Dienstag sind laut wetter.com anhaltende Regenschauer zu erwarten.

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