DEW21

Nach Strom wird nun auch Erdgas teurer

Ab Januar 2019 verlangt DEW21 mehr Geld für Erdgas. Gründe sind laut DEW21 unter anderem höhere Einkaufspreise und Netznutzungsentgelte.

Die Preise für Erdgas bei DEW21 steigen zum Jahreswechsel. 2019 muss ein Drei-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 8000 Kilowattstunden im Jahr im Tarif "Standard" mit 726,79 Euro rechnen. 2018 kostet der gleiche Verbrauch noch 684,09 Euro. Die Kosten steigen also in diesem Beispiel um 42,70 Euro beziehungsweise 6,24 Prozent.

Jahresgrundpreis und Kilowattstundenpreis steigen

Die Summe setzt sich zusammen aus dem Jahresgrundpreis von 197,27 Euro (2018: 188,74 Euro) und einem "Arbeitspreis" pro Kilowattstunde von 6,619 Cent (2018: 6,192 Cent). Alle Kunden würden per Brief über die Änderungen informiert, teilte Sprecherin Gabi Dobovisek am Donnerstag mit.

Für Neukunden gibt es neben dem "Standard"-Tarif neue Tarife mit Kilowattstundenpreisen von 5,33 bis 6,11 Cent und Grundpreisen von 126,32 bis 191,32 Euro.

Mehrere Kosten für DEW21 steigen

Die Preiserhöhung geht laut Dobovisek nicht nur darauf zurück, dass der Erdgaspreis an den Handelsmärkten gestiegen ist. Denn auch Netzbetreiber Donetz habe den Preis für Netznutzung und das Netznutzungsentgelt für Dortmund und Herdecke erhöht, nicht nur für DEW21, sondern für alle Lieferanten.

Außerdem seien mit der "SLP-Bilanzierungsumlage" und der "Konvertierungsumlage" weitere Abgaben für den Erdgashandel an sich angefallen.

Höhere Strompreise hatte DEW21 bereits angekündigt

Auch einige Strompreis-Tarife werden zu Januar steigen. Im Tarif "Strom Komfort24" beispielsweise: Ein Drei-Personen-Haushalt zahlt für 2500 Kilowattstunden im Jahr 2018 noch 776,86 Euro, 2019 sind es 802,82 Euro, also 25,96 Euro mehr, beziehungsweise 3,34 Prozent.

Der Arbeitspreis für die Kilowattstunden sinkt zwar leicht. Der Jahresgrundpreis aber erhöht sich um 30,23 Euro aufgrund gestiegener Netzentgelte.

Im Tarif "Unser Strom.standard" jedoch wird sich nichts ändern: Dieser Tarif, den jeder Dortmunder Haushalt erhält, der sich nicht für einen der Wahltarife entscheidet, bleiben die Preise laut DEW21 auch im kommenden Jahr gleich.

Beim Wasserpreis rechnet DEW21 nicht mit einer Erhöhung

Die Wasserpreise sind davon wohl nicht betroffen: Eine Erhöhung in diesem Sektor ist laut DEW21 "nicht in Planung".

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