Dortbunt-Festival: Programm und Kritik

Das ist los beim bunten Fest in der Innenstadt

DORTMUND - Das Dortbunt-Programm ist umfangreich und erreicht sein Ziel: die Vielfalt Dortmunds in den Vordergrund zu stellen. Auf die Kritik im Vorfeld haben die Veranstalter reagiert - aber wie genau, das verraten sie nicht.

Das dritte Dortbunt-Stadtfest am 5. und 6. Mai (Samstag und Sonntag) wird wieder eine große Sause für Frieden und Vielfalt: Für 17 Orte innerhalb des Wallrings und vor dem U-Turm hat das rund 60-köpfige Organisationskommitee aus Veranstaltern, Institutionen, Vereinen und städtischen Mitarbeitern sehr unterschiedliche Bühnen-, Spiel- und Informationsprogramme zusammengestellt.

Am Freitag im Rathaus stellten rund 30 Beteiligte das Programm vor. Einige Beispiele:

Im vergangenen Jahr hatte es seitens vieler Musiker Kritik an Dortbunt gegeben, weil die Gagen bzw. Aufwandsentschädigungen je nach Bühne stark unterschiedlich und teilweise sehr gering ausfielen, manchmal waren es offenbar nur ein paar Euro Benzingeld. Ein Festival, argumentierten sie, das der Stadt zu weiterem Ansehen verhilft, sollte die Musiker als Hauptakteure auch besser bezahlen.

Auf Anfrage dieser Redaktion, ob das in diesem Jahr anders geregelt sei, sagte Hans-Werner Rixe vom Eventmanagement der beteiligten Dortmund-Agentur bei dem Pressetermin am Freitag, dass es Sache der jeweiligen Bühnenbetreiber sei, Sponsoren für die Gagen der Musiker zu finden.

"Fest ist es ein sehr solidarisches, gemeinsames Format"

Dort, wo keine Sponsoren im Spiel seien, werde den Musikern eine Aufwandsentschädigung gezahlt. Das sei im Beirat des Festivals diskutiert worden. Die Höhe der Aufwandsentschädigung wurde allerdings nicht bekannt gegeben.

Viele vorangehende Gespräche dieser Redaktion mit Beteiligten legen den Schluss nahe, dass es etwa 100 Euro pro Musiker sind - und damit noch lange keine akzeptable Gage. Das müsse es bei diesem Festival aber auch nicht sein, sagte Horst Hanke-Lindemann, der die Bühne hinter der Petrikirche bespielt: "Dieses Festival erfüllt einen wichtigen Sinn."

Schirmherr und Oberbürgermeister Ullrich Sierau ergänzte: "Es gibt eine große Nachfrage, sich an diesem Programm zu beteiligen. Dieses Fest ist es ein sehr solidarisches, gemeinsames Format, mit dem alle einen Ansporn verbinden."

Hier gibt es das komplette Programm zum Download.

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