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Hans Joachim Schellnhuber, Klimaforscher, hält beim 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag. Foto: Caroline Seidel

Dortmund

Kirchentag rückt Klimaschutz in den Fokus

Dortmund (dpa) - Am Tag drei des Evangelischen Kirchentags rückt der Klimaschutz in den Mittelpunkt. Und viele Menschen wird die Frage umtreiben: Geht es gerecht zu in Deutschland?

Beim Evangelischen Kirchentag in Dortmund geht es heute um die Energiewende und den Klimaschutz. Am dritten Tag des Glaubensfests mit politischem Anspruch wollen sich Politiker und Wissenschaftler mit dem Thema "Weichenstellungen in der Energie- und Klimapolitik" befassen. Auf einem Podium sollen am Nachmittag (15.00 Uhr) unter anderem Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und der frühere Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans Joachim Schellnhuber, debattieren. Eine Gruppe von pilgernden Klimaaktivisten will der Ministerin mit einer Resolution Dampf machen. Auf größeres Interesse dürfte auch eine Diskussion darüber, wie gerecht es 30 Jahre nach dem Mauerfall eigentlich in Deutschland zugeht, stoßen. Neben Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) will sich Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) dazu äußern - sie stammt aus Ostdeutschland. Renommierte Journalisten befassen sich bei einer weiteren Diskussionsrunde mit der wachsenden Unsicherheit in Fake-News-Zeiten.

Der Kirchentag unter dem Motto "Was für ein Vertrauen" hatte am Donnerstag eine menschlichere Flüchtlingspolitik gefordert. Bundespräsident Fran-Walter Steinmeier hatte die Bürger ermuntert, die digitalen Wandel aktiv mitzugestalten.

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