Ein Polizeiwagen mit Blaulicht ist wegen einer Schlägerei im Einsatz.
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Mit mehreren Einsatzwagen musste die Dortmunder Polizei am Dienstagabend zu einer Massenschlägerei ausrücken.

Mehrere Verletzte und Festnahmen

Massenschlägerei: So viele Menschen gehen in der Dortmunder Nordstadt aufeinander los

Chaotische Szenen spielen sich am Dienstagabend in der Dortmunder Nordstadt ab. Rund 30 Menschen schlagen aufeinander ein. Als die Polizei eintrifft, flüchten die Beteiligten. Das sagt die Behörde den Vorfällen.

In Dortmund kam es am Dienstagabend zu einer Massenschlägerei mit rund 30 Menschen. Dabei seien mindestens drei Teilnehmer verletzt worden, berichtete die Polizei. Die Gründe für die heftige Auseinandersetzung zu später Stunde liegen nach Angaben der Behörde noch völlig im Dunkeln.

Die alarmierte Polizei war am Abend mit mehreren Einsatzfahrzeugen über den Dortmunder Wall zur Nordstadt geeilt. Als die Beamten am Ort des Geschehens an der Schleswiger Straße eintrafen, ließen die Streithähne voneinander ab und flüchteten in verschiedene Richtungen.

Schlägerei in Dortmund: Rettungssanitäter versorgen die Verletzten

Zwei Personen (28 und 37 Jahre alt) konnte die Polizei aber in Gewahrsam nehmen. Die Männer waren offensichtlich alkoholisiert und hätten jeweils keinen festen Wohnsitz gehabt. Es seien Anzeigen wegen Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung geschrieben worden.

 „Insgesamt waren die Kollegen mit mehreren Einsatzwagen vor Ort“, teilte Sprecherin Kristina Purschke mit. Um die Verletzten kümmerte sich die Besatzung eines ebenfalls herbeigerufenen Rettungswagens.

Im Dortmunder Süden gab es ebenfalls eine heftige Auseinandersetzung: Der vermeintliche Überfall auf einen Schüler entpuppte sich als Racheakt, wie die Ruhr Nachrichten auf ihrer Facebook-Seite erklären.

Auch in anderen Städten kam es in den vergangenen Tagen zu Gewaltausbrüchen: So wurde in Gütersloh ein 19-Jähriger von drei Angreifern krankenhausreif geschlagen. Vermutlich aufgrund von zu viel Alkohol eskalierte außerdem ein Nachbarschaftsstreit in Bielefeld.

dpa/lnw

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