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Shisha Symbolbild

Polizei ermittelt

Frauen gehen schlafen und lassen Shisha-Pfeifen glühen - zehn Verletzte

Die Shisha-Pfeifen glühten weiter - am Ende stand bei Erwachsenen und Kindern der Verdacht auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung. Wie konnte es dazu kommen? Auch im Kreis Recklinghausen gab es zuletzt Probleme mit Shisha.

  • In Dortmund gab es zahlreiche Verletzte
  • Bei Kindern und Erwachsenen bestand der Verdacht auf Kohlenmonoxid-Vergiftung
  • Polizei ermittelt in Dortmund wegen fahrlässiger Körperverletzung

Shisha-Rauchen hätte in Dortmund böse enden können

Das hätte böse enden können. Weil zwei Schwestern in Dortmund ihre Shisha-Pfeifen vor dem Schlafengehen nicht abgelöscht haben, sind die Frauen, ihre sechs Kinder und zwei Rettungskräfte in Krankenhäuser gekommen. Bei allen bestand der Verdacht auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung.

Warngeräte der Polizei schlugen Alarm

Wie die Polizei am Montag berichtete, war die Feuerwehr gegen 5.19 Uhr zu dem Mehrfamilienhaus ausgerückt. Sofort schlugen ihre Warngeräte Alarm. Laut Polizei hatten die beiden Frauen – 26 und 29 Jahre alte Schwestern – ihre zwei Shisha-Pfeifen angezündet und „gingen anschließend zu Bett und ließen die Kohlestücke weiterglühen.“ Auch in Herten rief im vergangenen Monat Shisha die Feuerwehr auf den Plan.

Gefährliches Gas in Dortmunder Wohnung

So habe sich wohl über mehrere Stunden das gefährliche Gas in der Wohnung verteilt und strömte auch in den Hausflur. Die Feuerwehr überprüfte alle Wohnungen des Mehrfamilienhauses sowie ein Nachbarhaus, da Kohlenmonoxid auch durch Wände dringen könne, so die Polizei. Lebensgefahr bestand bei den Verletzten, darunter Kinder im Alter zwischen zwei und acht Jahren, nicht. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen die Frauen.

dpa

Aufregung herrschte im März in Recklinghausen:Die Feuerwehr hat mit einem großen Brand in einer Shisha-Bar im Ortsteil Hillerheide zu kämpfen. Die Löscharbeiten sind schwierig, zwei Menschen werden verletzt.

Später äußerste sich auch der Besitzer der Bar.

Sieben Mal rückte das Ordnungsamt der Stadt Marl seit Oktober 2018 mit der Polizei und weiteren Behörden zu Groß-Razzien aus. Wir waren live dabei.

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