Eine illegale Party mit zehn Gäste löste die Polizei in einem Dortmunder Mehrfamilienhaus auf.
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Eine illegale Party mit zehn Gäste löste die Polizei in einem Dortmunder Mehrfamilenhaus auf. Dabei kam es zu Handgreiflichkeiten.

Zwei Verletzte

Partygäste greifen Polizisten an - Verhaftungen und Strafanzeigen nach Routineeinsatz bei Ü50-Fete

Eine Ruhestörung in einem Dortmunder Mehrfamilienhaus rief die Polizei am Dienstagabend auf den Plan. Der vermeintliche Routineeinsatz entpuppte sich vor Ort jedoch als größere Party. Als die Beamten daraufhin die illegale Zusammenkunft beenden wollten, ekalierte die Situation.

Als die Beamten, die wegen einer Ruhestörung alamiert worden waren, die Personalien des 55-jährigen Wohnungsinhabers überprüften, sahen sie im Inneren mehrere Personen, die augenscheinlich eine Party feierten - ohne Abstand oder Mund-Nasen-Schutz. Darauf angesprochen, reagierten die Anwesenden mit Unverständnis und versuchten die Polizisten zu provozieren.

Plötzlich griff einer der Gäste, ein 61-jähriger Dortmunder, die Polizeibeamten mit Schlägen und Tritten an. Als diese den Mann im weiteren Verlauf in Gewahrsam nehmen wollten, versuchte eine 51-Jährige aus Dortmund, ihn zu befreien. Auch sie griff die Beamten tätlich an. Durch den Einsatz von Pfefferspray und des Einsatzmehrzweckstockes konnten sie die Widerstandshandlungen beenden.

Mittlerweile hatte sich der Einsatz in den Hausflur verlagert. Nachdem weitere Polizisten vor Ort angekommen waren und die Personalien der anderen Gäste feststellen wollten, leistete auch ein 56-jähriger Dortmunder Widerstand.

Für den 61-Jährigen und die 51-Jährige endete die Nacht zur Verhinderung weiterer Straftaten im Polizeigewahrsam. Die anderen Gäste erhielten Platzverweise. Zwei Polizisten erlitten bei dem Einsatz leichte Verletzungen, blieben jedoch dienstfähig. Wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs, Widerstands, der versuchten Gefangenenbefreiung und Beleidigung fertigten sie gegen die genannten Personen entsprechende Strafanzeigen. Darüber hinaus leiteten die Beamten Verfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung ein. Insgesamt hatten sich zehn Personen in der Wohnung aufgehalten.

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