Eine Schreckschusswaffe wird geladen (Symbolbild).
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Eine Schreckschusswaffe wird geladen (Symbolbild).

Reizgas und Waffe eingesetzt

Privater Motorradverkauf in Dortmund eskaliert: Schaulustige bedrängen Polizisten

Bei einem privaten Motorradverkauf in Dortmund eskalierte ein Streit zwischen Verkäufer und Käufer. Reizgas, Schlagstock und eine Schreckschusspistole wurden eingesetzt.

  • Am Dienstagabend (26.5.) sollte in Bövinghausen ein Motorrad privat verkauft werden.
  • Im Laufe der Verhandlungen kam es zum Streit zwischen dem Verkäufer (32) und dem Käufer (38).
  • Der Verkäufer setzte unter anderem Reizgas ein und holte eine Schreckschusspistole aus dem Haus.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei und Zeugenaussagen traf man sich am Dienstag (26.5.) gegen 19.30 Uhr auf einem Grundstück in Bövinghausen. Ziel war der Kauf eines Motorrads, berichtet die Polizei Dortmund. Doch bei einer Diskussion über die Schäden an besagtem Zweirad kam es zu einem lautstarken Streit, bei dem der 32-jährige Verkäufer dem 38-jährigen Käufer aus Dortmund Reizgas in das Gesicht sprühte. 

Dortmund: Käufer schlägt Scheibe ein

"Im weiteren Verlauf holte der 32-Jährige einen Schlagstock aus dem Haus und schoss mit einer Schreckschusspistole mehrfach auf den Käufer", so die Polizei. Dieser war dem Verkäufer zuvor in Richtung Haus gefolgt und hatte offenbar eine Scheibe eingeschlagen.

Der 38-Jährige wurde bei der Auseinandersetzung verletzt. Mitarbeiter des Rettungsdienstes behandelten ihn ambulant vor Ort. Der Mann war zudem in Begleitung seines jugendlichen Sohnes, welcher unverletzt blieb. Polizeibeamte stellten im Umfeld Patronenhülsen, Schlagstöcke und ein Messer sicher. In Marl kam am Dienstagabend bei einem Überfall eine Schusswaffe zum Einsatz.

Dortmund: Schaulustige müssen auf Distanz gehalten werden

Während des Einsatzes sammelten sich bis zu 70 Schaulustige, "die mit starken Polizeikräften auf Distanz gehalten werden konnten", heißt es im Polizeibericht.

Bei Eintreffen der Beamten war der tatverdächtige Verkäufer bereits geflüchtet. Er ist polizeilich einschlägig bekannt. Ihn erwartet jetzt eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Auch in Herten wird noch ermittelt: Hier kam Reizgas zum Einsatz, mehrere Kinder wurden verletzt

tob

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