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Betrügerische Machenschaften von Taxifahrern?

Kriminalität

Taxifahrten, die nie stattgefunden haben – ein Fall für den Staatsanwalt

Auch Bahnangestellte sollen in diesen Kriminalfall verwickelt sein. Es geht um einen sechsstelligen Schaden.

Mit Taxischeinen für nie stattgefundene Fahrten sollen mehrere Bahnmitarbeiter und Taxifahrer in Dortmund eine sechsstellige Summe ergaunert haben.

Nach bisherigen Ermittlungen liege der Schaden, der der Deutschen Bahn dadurch entstanden sei, bei mindestens 156.000 Euro. Drei Bahnangestellte und zwei Taxiunternehmer wurden am Donnerstag festgenommen und sollten befragt werden. Ihnen wird banden- und gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten.

Dem 25 Jahre alten Hauptverdächtigen werfen die Ermittler vor, monatelang unrechtmäßig Taxischeine an Taxifahrer ausgestellt zu haben. Zwei weitere DB-Mitarbeiter sollen an der Masche beteiligt gewesen sein. Normalerweise ermöglicht die Deutsche Bahn mit diesen Scheinen Fahrgästen eine Weiterfahrt, die aufgrund von Zugausfällen gestrandet sind. Die mutmaßliche Bande soll die Scheine jedoch in voller Höhe bei der Bahn abgerechnet haben, ohne dass Fahrten zurückgelegt wurden.

28.000 Euro bei Durchsuchung sichergestellt

Am Donnerstag habe es Durchsuchungen bei den Tatverdächtigen gegeben. Die Ermittler stellten 28.000 Euro Bargeld, eine Anscheinswaffe, zahlreiche Datenträger, Computer und Unterlagen sowie weitere Taxischeine sicher, die nun ausgewertet werden sollen.

dpa

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