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Das Landgericht Dortmund fällte das Urteil.

Urteil am Landgericht Dortmund

Bei der Festnahme hatte er zwei Kilo Kokain und 100.000 Euro in bar in der Tasche

Die Richter kennen keine Gnade für einen Drogendealer aus der Nordstadt - und verhängten eine hohe Haftstrafe. 

Bei seiner Festnahme fand die Polizei mehr als zwei Kilo Kokain und über 100.000 Euro in bar. Am Mittwoch bekam der mutmaßliche Dealer dafür die Quittung vom Dortmunder Landgericht. Am Ende des mehrere Monate dauernden Indizienprozesses zeigten sich die Richter davon überzeugt, keineswegs einen nur kleinen Fisch unter den Nordstadt-Kokainhändlern vor sich sitzen zu haben. Über zehn Kilo Rauschgift sollen durch seine Hände gegangen sein. Die Strafe: acht Jahre und sechs Monate Haft.

Sie gehörten zu einer größeren Bande

Auch ein mitangeklagter Helfer konnte die Kammer nicht davon überzeugen, ihm noch einmal eine Bewährungschance einzuräumen. Der Mann, der nach Ansicht der Richter für den Straßenverkauf zuständig gewesen war, erhielt eine Strafe von drei Jahren Haft. Nach Ansicht der Richter gehörten die beiden Verurteilten zu einer größeren Bande, die viele Monate lang in der Dortmunder Nordstadt aktiv war und von der einige Mitglieder bis heute nicht identifiziert werden konnten. 

Das Kokain stammt aus den Niederlanden

Die beiden Chefs sollen für den Einkauf größerer Mengen zuständig gewesen sein. Das Kokain stammte in der Regel aus den Niederlanden und wurde von Kurierfahrern über die Grenze gebracht. Die Mitglieder auf der mittleren Hierarchie-Ebene der Bande erledigten offenbar den Weitertransport der von rund zehn auf ein Kilo aufgeteilten Portionen zu den Abnehmern. Und die sogenannten „Läufer“ waren schließlich die, die auf der Straße unterwegs waren. Der Grammpreis erhöhte sich im Verlauf von anfangs 45 auf 68 Euro.

"Fuchs" und "Mo" werden noch gesucht

Bei der Auswertung des Handys des Hauptangeklagten waren die Ermittler auf die Namen vieler Abnehmer gestoßen. Andere Kontakte hießen dagegen nur „Fuchs“ oder „Mo“ und konnten daher noch nicht zugeordnet werden.

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