Dortmunder City

Die Kampstraße soll für den Kirchentag zur "Blumenachse" werden

Mit Kunst im Brückstraßen-Viertel und einer "Blumenachse Kampstraße" will die Stadt die City für Großveranstaltungen im Sommer herausputzen - unter anderem für den Evangelischen Kirchentag.

Kirchentag und Cityring wollen zum Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 19. bis 23. Juni mehr als 150 grüne Bänke in der Innenstadt aufstellen lassen - als Farbtupfer Ruhebänke für müde Kirchentagsbesucher. Jetzt hat auch die Stadt selbst Ideen vorgestellt, um die City in diesem Jahr aufzumöbeln - zusammengefasst in einem "Masterplan Plätze".

Der Kirchentag ist dafür nicht der einzige Anlass. Auch für die Hauptversammlung des Deutschen Städtetages im Mai und das Awo-Jubiläumsfest Ende August soll das Stadtzentrum herausgeputzt werden.

Der Ideenkatalog fängt mit der Begrüßung der Gäste an: Am Stadthaus, am Fußballmuseum und am Hauptbahnhof sollen Großplakate als Willkommensgruß aufgestellt werden. Ein "Blumenpfad" soll dann zu den Hauptveranstaltungsbereichen führen. Im Mittelpunkt soll dabei eine "Blumenachse Kampstraße" stehen.

Kampstraße wartet noch auf den Umbau

Sie soll wohl auch ein wenig kaschieren, dass der zentrale Bereich der Kampstraße zwischen den City-Kirchen St. Reinoldi und St. Petri auch zehn Jahre nach dem Verschwinden der Stadtbahn unter die Erde noch nicht umgebaut wurde. Der Umbau zum "Boulevard Kampstraße" hatte sich hier zuletzt unter anderem wegen Abstimmungsproblemen mit der Feuerwehr und mit Rücksicht auf den Kirchentag verzögert. Der Baustart ist nun auf Anfang 2020 verschoben.

Ein wichtiger Aspekt beim Aufmöbeln der City sind Sitzgelegenheiten, die an verschiedenen Stellen geschaffen werden sollen - hier greift dann auch die Initiative "Grüne Bänke" von Cityring und Kirchentag. "Kunst im Raum" soll mit einer Video-Klang-Installation im Bereich des Museums an der Hansastraße und mit Kunstinszenierungen im Brückstraßen-Viertel geschaffen werden.

Bessere Reinigung und Pflege

Nicht zuletzt nimmt sich die Verwaltung vor, die vorhandenen Möbel und Grünanlagen besser zu pflegen und zu reinigen. Straßenbeläge und Bänke sollen repariert, die Zahl der Abfallbehälter aufgestockt werden. "Der Stadtgarten soll blühen", heißt es in der Ankündigung der Verwaltung.

Weitere Ideen von Bürgern und Anliegern sind ausdrücklich willkommen. Der "Masterplan Plätze" soll nun zunächst in Ratsausschüssen und der zuständigen Bezirksvertretung beraten werden.

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