Dortmunder E-Bike-Festival startet am 6. April

Festival soll mehr E-Mobilität in die Stadt bringen

Dortmund - Die dritte Auflage des E-Bike-Festivals rund um die Reinoldikirche startet am 6. April. Für Ausflüge und Thementouren hat sich das Veranstalterteam ganz besondere Orte ausgesucht.

Immer mehr E-Bikes rollen über deutsche Fahrradwege und Straßen. Auch Dortmund will mit E-Bikes in die Zukunft der Elektromobilität fahren. Bereits zum dritten Mal wird vom 6. bis 8. April das E-Bike-Festival in der Dortmunder Innenstadt rund um die Reinoldikirche stattfinden.

Die Veranstaltung ist das größte E-Bike-Festival Europas. Mehr als 150 Aussteller werden an diesem Wochenende ihre Produkte vorstellen, die von den Besuchern auf einem urbanen sowie einem E-Mountainbike-Testparcours auf Herz und Nieren geprüft werden können.

"Dortmund soll das Kopenhagen Westfalens werden"

Außerdem besteht die Möglichkeit, die E-Bikes bei Thementouren unter der Leitung lokaler Guides auszuprobieren. Diese führen die Teilnehmer beispielsweise vorbei an alten Industriestandorten wie der Kokerei Hansa und der Zeche Minister Stein oder auf dem E-Mountainbike den Deusenberg hinauf.

"Das E-Bike ist ein wichtiger Teil unserer Mobilitätsstrategie. Das Festival soll auch Impulse für die Weiterentwicklung der E-Mobilität in der Stadt geben" sagt Oberbürgermeister Ullrich Sierau. "Dortmund soll das Kopenhagen Westfalens werden, was die Elektromobilität angeht." Dort seien etwa 30 Prozent der Menschen mit E-Bikes unterwegs.

Beratung zu E-Bikes auf dem Alten Markt

Auf dem Festival sollen alternative Konzepte vorgestellt werden wie die Innenstädte von Belastungen durch Emissionen und Lärm befreit werden können. In Zukunft könnten vermehrt Lastenfahrräder, sogenannte Cargobikes, Transporte in der Innenstadt übernehmen. Als Event ist an einem der Festivaltage ein Rennen mit diesen Rädern geplant, das von den Radfahrern beladen und unbeladen ausgetragen wird.

Auf dem Alten Markt finden die Besucher ein Kompetenzzentrum, in dem Berater auf 100 Quadratmetern über Elektroantriebe informieren. Sie stehen bei Fragen, beispielsweise nach technischen Voraussetzungen für Anschlüsse von Elektroantrieben zu Hause, zur Verfügung.

Speziell der Sonntag steht im Zeichen der Familie. Der Veranstalter und die Stadt rechnen mit mehr als 50.000 Besuchern.

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