Dortmunder Hauptbahnhof

Betrunken statt tot: Ein augenscheinlich lebloser Zugreisender hat die Polizei beleidigt

Ein augenscheinlich lebloser Zugreisender hat im Dortmunder Hauptbahnhof die Zugtoilette blockiert. Als die Polizei ihm helfen wollte, wachte er auf und beleidigte die Beamten.

Schreck-Minuten am Montagabend (11. Februar) im ICE zwischen Duisburg und Dortmund: Ein 37-jähriger Mann lag scheinbar leblos auf der Zugtoilette. Die Tür war blockiert, ein Zugang nicht möglich.

Im Dortmunder Hauptbahnhof hebelten die hinzugerufenen Bundespolizisten die Tür aus ihren Angeln, um dem Mann zu helfen.

Auf der Toilette eingeschlafen

Schnell stellte sich jedoch heraus, dass es sich keinesfalls im einen Notfall handelte. Der Mann war stattdessen stark betrunken (1,8 Promille, wie sich später herausstellt) und auf der Zugtoilette eingeschlafen.

Als die Polizisten ihn auf den Bahnsteig begleiten wollten, begann er sie zu beleidigen und rief, laut Polizeibericht, "verfassungsfeindliche Parolen und hob seinen Arm".

Der 37-jährige Deutsche wurde mit zur Wache genommen und wegen Beleidigung und "Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" angezeigt. Außerdem wurde ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet, da er keinen gültigen Zug-Fahrschein hatte.

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