Dortmunder Hauptbahnhof

Dramatisches Stromschlag-Ungück: 20-Jähriger sehr schwer verletzt

Nächtliches Drama im Dortmunder Hauptbahnhof: Ein 20-Jähriger, der vermutlich auf einen abgestellten S-Bahn-Waggon geklettert war, verunglückte durch einen Stromschlag.

Es war Samstagmorgen um 3.20 Uhr als Mitarbeiter der Bahn Zeugen eines schlimmen Unfalls wurden. Sie sahen dort, wo Züge der Bahn im Dortmunder Hauptbahnhof abgestellt werden, plötzlich einen Lichtbogen und hörten dann einen Knall. Sie liefen zum Unfallort und sahen einen jungen Mann am Boden liegen. Sofort alarmierten sie die Bundespolizei und die Rettungskräfte.

15.000-Volt-Leitungen auf dem Bahngelände

Nach den ersten Ermittlungen ist der 20-jährige Mann vermutlich auf einen Waggon einer abgestellten S-Bahn geklettert. Dabei ist er wohl zu nah an eine der stromführenden 15.000-Volt-Leitungen gekommen.

Nach den umgehend eingeleiteten Hilfemaßnahmen vor Ort wurde der 20-Jährige in ein Krankenhaus gebracht. Ob für ihn Lebensgefahr besteht, dazu machte die Bundespolizei auf Anfrage keine Angaben. Auf jeden Fall sei der Mann "schwerst verletzt" worden, hieß es. Er sei nach bisherigen Erkenntnissen auch allein auf dem Bahngelände gewesen. "Wir gehen von einem Unfall aus", so ein Sprecher.

Die Bundespolizei warnt eindringlich davor, auf Züge oder Masten zu klettern. Wer den Mindestabstand zu einer stromführenden Leitung - mit 15.000 Volt - unterschreitet, bringt sich in Lebensgefahr. Vielen sei das nicht bewusst.

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