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Nach dem grünen Licht aus dem Bundes-Innenministerium steht einer Sanierung und Modernisierung des Freibades nichts mehr im Weg.

Drei Mio. Euro Förderung aus Berlin

Stadt baut neues Freibad am Haardrand

OER-ERKENSCHWICK - Die gute Nachricht erreichte die Stadt am frühen Mittwochnachmittag: Der Bund fördert die Pläne der Stadt für den Neubau eines Freibades mit drei Mio. Euro. Das bedeutet: Die 50 Jahre alte Freizeitstätte Stimbergpark, das heutige Maritimo-Freibad, wird in diesem Jahr nicht mehr öffnen. Stattdessen soll möglich schnell mit dem Abriss und einem Neubau begonnen werden.

"Das ist eine tolle Nachricht für die Wasserratten der Stadt. Während in anderen Gemeinden Bäder geschlossen werden, bauen wir ein neues", freut sich Bürgermeister Carsten Wewers. Einziger Wehrmutstropfen: Die Förderung aus Berlin fiel um gut eine Million Euro niedriger aus als beantragt. "Jetzt werden wir uns im Stadtrat darüber unterhalten, wie wir das noch fehlende Geld im Haushalt 2020 aufbringen können. Denn bei dem Neubauprojekt darf Attraktivität nicht kaputtgespart werden", meint Wewers.

Möglichst schnell soll nach entsprechenden Ausschreibungen mit dem Abriss des alten Freibades und den Planungen für einen Neubau begonnen werden. Dass das Freibad in diesem Jahr nicht mehr geöffnet wird, liegt für Carsten Wewers aus wirtschaftlichen Gründen auf der Hand: "Die Saisonvorbereitungen würden wieder rund 100.000 Euro kosten. Das Geld geben wir nicht aus, wenn wir wissen, dass wir die Anlage bald einplanieren."

Laut Wewers soll der Schwerpunkt beim Neubau auf junge Familien mit Kindern als Zielgruppe liegen. Entstehen soll unter anderem ein Wasserpark, aber auch ein wettkampftaugliches Schwimm- und Mehrzweckbecken mit Rutsche und kleinerem Sprungturm.

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