Drei Überfälle

Mitarbeiter durchkreuzen Pläne von bewaffneten Räubern

Dortmund - In etwas mehr als 24 Stunden hat es am Wochenende gleich drei bewaffnete Raubüberfälle im Dortmunder Süden gegeben - auf einen Kiosk, eine Tankstelle und eine Spielhalle. Doch dank der Gedankenschnelligkeit der Mitarbeiter gingen die Räuber in allen Fällen leer aus.

Ein bewaffneter Räuber hat in der Nacht zu Sonntag (21.1.) eine Spielhalle an der Hombrucher Straße in Barop überfallen. Weil ihm die mutige Spielhallenangestellte plötzlich Paroli bot, floh der Unbekannte ohne Beute. Um 0.38 Uhr überfiel der noch Unbekannte mit einer augenscheinlichen Schusswaffe in der Hand die Angestellte einer Spielhalle an ihrem Arbeitsplatz. Die 61-jährige Dortmunderin riss dem vermummten Räuber - nach eigenen Angaben - plötzlich den Schal aus dem Gesicht. Der offenbar überraschte Täter stieß die mutige Dortmunderin noch zu Boden, ergriff dann aber ohne Beute direkt die Flucht. Die 61-Jährige verletzte sich hierbei leicht.

Der Tatverdächtige wird als circa 25-jähriger Mann mit molliger Figur beschrieben, der 1,75 bis 1,80 Meter groß sein soll. Zur Tatzeit trug er dunkle Kleidung und einen dunklen Schal sowie eine Kapuze über dem Kopf.

Schuss in Tankstelle in Berghofen

Ebenfalls in der Nacht zu Sonntag haben zwei unbekannte Täter versucht, eine Tankstelle an der Wittbräucker Straße in Berghofen zu überfallen. Um 2.45 Uhr betraten sie den Verkaufsraum der Tankstelle. Sie begaben sich zum Kassenbereich, wo sich gerade eine 52-jährige Mitarbeiterin befand. Diese sah sofort, dass beide Täter Schusswaffen bei sich trugen.

Einer der Unbekannten schoss kurz darauf in Richtung Decke - vermutlich mit einer Schreckschusspistole - woraufhin die Angestellte in die hinteren Räumlichkeiten flüchtete, um durch einen Hinterausgang zu entkommen. Zunächst liefen die Täter noch hinter ihr her, flüchteten dann aber ohne Beute über die Berghofer Straße in Richtung eines nahen Waldgebietes. Eine sofort eingeleitete Fahndung unter Einbindung eines Spürhundes blieb erfolglos.

Der erste Täter wird wie folgt beschrieben: circa 18 Jahre alt, 1,70 Meter groß, normale Statur, bekleidet mit schwarzer Jeans, schwarzer Jacke und weißen Gummihandschuhen. Der zweite Täter ist circa 18 Jahre alt, etwa 1,65 Meter groß, stabile Statur, bekleidet mit hellschwarzer Hose und schwarzer Jacke. Beide trugen eine schwarze Skimaske und eine Sonnenbrille.

Mitarbeiterin von Kiosk in Benninghofen ruft um Hilfe

Bereits am Freitag (19. 1.) ereignete sich ein versuchter Raubüberfall auf einen Kiosk. Gegen 23.45 Uhr befand sich eine 52-jährige Mitarbeiterin in einem Aufenthaltsraum des Kiosks an der Benninghofer Straße/Ecke Kattenkuhle in Benninghofen. Das Verkaufsfenster war bereits geschlossen, als sie die Klingel des Kiosks hörte und nach vorne gehen wollte.

Kurz darauf bemerkte sie jedoch ein Geräusch an einer Hintertür und schaute dort nach. Diese Tür wurde plötzlich von außen aufgedrückt und die Frau sah zwei Unbekannte davor stehen. Diesen wurde der Zugang jedoch noch durch eine zusätzliche Gittertür versperrt. Unter Vorhalt einer Schusswaffe forderte einer der Männer die 52-Jährige auf, diese zu öffnen. Sie schloss jedoch die Hintertür schnell wieder und rief um Hilfe. Das Duo flüchtete daraufhin in unbekannte Richtung.

Der erste Täter wird wie folgt beschrieben: circa 1,65 Meter groß, schlank, augenscheinlich Jugendlicher, trug eine schwarz-silberne Pistole mit sich und war dunkel gekleidet. Der zweite Täter ist 1,70 Meter groß, schlank, augenscheinlich Jugendlicher, dunkel gekleidet. Beide hatten eine Mütze und einen Schal ins Gesicht gezogen.

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