Mit Marihuana wurden gleich mehrere Gelsenkirchener erwischt (Symbolbild).
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Mit Marihuana wurden gleich mehrere Gelsenkirchener erwischt (Symbolbild).

Mehrere Festnahmen

Drogendealer und Autoraser halten Polizei auf Trab

  • Randolf Leyk
    vonRandolf Leyk
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Gleich vier Männer durften am Wochenende die Polizei zur Wache „begleiten“. Bei dem Quartett hatten die Beamten Drogen gefunden. Doch auch einige Autoraser hielten die Polizei in Gelsenkirchen auf Trab.

Bereits am Samstag, 28. November 2020, kontrollierten Polizisten einen 34-jährigen Gelsenkirchener im Stadtteil Horst. Der Mann war abends mit einem Elektroroller unterwegs und fuhr in der Straßenmitte. Bei der Kontrolle konnte sich der Gelsenkirchener aber nicht ausweisen. Also durchsuchten die Polizisten ihn - und fanden ein Tütchen Marihuana.

Der 34-Jährige gab an, er habe das Marihuana kurz zuvor in der Wohnung eines 61-jährigen Gelsenkircheners gekauft. Die Beamten nahmen den 34-Jährigen vorläufig fest, ließen ihn aber kurze Zeit später wieder gehen. Ihn erwartet ein Strafverfahren. Doch für die Polizei war der Abend damit nicht zu Ende. Denn gerade wegen der späten Stunde und der offensichtlichen „Gefahr im Verzug“ ordnete die Staatsanwaltschaft die Durchsuchung der Wohnung des 61-Jährigen an, den der Mann vorher beschuldigt hatte.

Marihuana-Geruch bereits im Hausflur

Im Hausflur des Mehrfamilienhauses roch es laut Polizei bereits deutlich nach Marihuana. Bei der Durchsuchung wurden die Beamten auch noch direkt vom Wohnungsinhaber angegriffen. Die Polizeibeamten machten aber kurzen Prozess, nahmen den 61-Jährigen und seine zwei 29 und 30 Jahre alten Söhne vorläufig fest und brachten sie aufs Revier. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Polizeibeamten insgesamt mehr als 150 Gramm Marihuana und Bargeld. So wurde anschließend ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Jede Menge Temposünder erwischt

Mit satten 136 km/h  statt der erlaubten 50 war ein Mann in Gelsenkirchen innerorts unterwegs. Die flotten Touren wird es in Zukunft erst einmal nicht mehr geben. Denn dem Autofahrer drohen zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot und fast 1400 Euro Bußgeld. Hätte er gewusst, dass die Polizei an dem Abend verstärkt Temposündern auflauerte, wäre er sicherlich vorsichtiger gefahren. Insgesamt schnappte die Polizei am Freitag 240 Temposünder. Dabei fuhren einige deutlich oder sogar um mehr als das doppelte zu schnell.

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