Retter im Einsatz
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Rettungskräfte werden bei ihren Einsätzen immer wieder verbal attackiert. In Duisburg ist jetzt ein Retter sogar mit voller Absicht angefahren worden.

Freiheitsstrafe bis zu fünf jahren droht

Sie wollen Leben retten - und das ist der Dank: Aggressiver Autofahrer fährt mit Absicht Rettungssanitäter an

  • Thomas Brysch
    vonThomas Brysch
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Einfach unfassbar: Nur weil ein Rettungssanitäter im Einsatz nicht sofort Platz machen konnte, ist er von einem wütenden Autofahrer erst beleidigt, dann angefahren und verletzt worden. Der Fahrer muss für seinen Ausraster jetzt mit ernsten Konsequenzen rechnen.

Ein 49-jähriger Mann hat jetzt in Duisburg einen 37-jährigen Rettungsassistenten im Einsatz mit voller Absicht angefahren und verletzt. Der Duisburger hatte die Tür aufgerissen und die Besatzung aufgefordert, mit dem Rettungswagen zur Seite zu fahren. Er stünde im Weg. Wegen des aktuellen Einsatzes verweigerten die Sanitäter das Umsetzen. Daraufhin wurde der Mann aggressiv und beleidigte sie mit Worten wie „Hängebauchferkel“ oder „Hurensöhne“.

Duisburg: Führerschein des Wüterichs eingezogen

Als der Wüterich dann merkte, dass sie die Polizei riefen, stieg er in seinen Daimler. Er steuerte gezielt auf einen Sanitäter zu und fuhr ihn an. Der 37-Jährige wurde am Bein verletzt. Die inzwischen alarmierten Beamten trafen vor Ort alle Beteiligten an. Sie stellten den Führerschein des 49-Jährigen sicher und schrieben eine Anzeige wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie einen Bericht an das Straßenverkehrsamt. Dem Mann droht nach Auskunft der Polizei Duisburg eine hohe Geldstrafe oder gar eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren.

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