Einbrüche in Dortmund

Mehr Kontrollen, weniger Einbrüche - Polizei zieht Bilanz zur strategischen Fahndung

Einbruchszahlen in Dortmund fallen. Das könnte auch an der neuen Methode der Polizei liegen: Bei der strategischen Fahnung haben die Beamten in 28 Tagen mehr als 3000 Personen kontrolliert.

Die Dortmunder Polizei hat seit dem 11. Februar mehr als 3000 Personen kontrolliert - im Rahmen der sogenannten strategischen Fahndung. Das teilte die Polizei am Freitag (15. 3.) mit. Ziel der Kontrollen war es unter anderem, Einbrüche zu verhindern und Verdächtige ausfindig zu machen.

Tatsächlich sinken die Einbruchzahlen in Dortmund. Nach Angaben der Polizei hat es im Januar und im Februar 2016 noch 495 und 526 Einbrüche gegeben. Mit 209 (Januar) und 148 (Februar) angezeigten Wohnungseinbrüchen liegen die Zahlen in diesem Jahr klar darunter.

28 Tage lang sollte die neue Strategie eigentlich dauern: Beamte kontrollierten Verdächtige intensiv und beraten verstärkt Bürger zum Thema. Die Botschaft: "Wir sind da!"

Bis zum 7. April weiter verstärkte Kontrollen

Da die Bilanz positiv ausfalle und die Einbruchszahlen noch weiter gesenkt werden sollen, werde die Dortmunder Polizei bis zum 7. April an der Methode festhalten, heißt es in einer Pressemitteilung.

Ins Visier der Beamten rücken vor allem bekannte Straftäter und ihre Aufenthaltsorte sowie ihre Fahrtrouten. Seit Mitte Februar seien mehr als 50 Personen festgenommen und etliche Haftbefehle vollstreckt worden. Ein weiteres Ergebnis: 192 neue Strafverfahren.

"Neben den 50 Festnahmen sind uns mindestens 99 Personen ins Netz gegangen, die wir auch in Zukunft noch genauer ins Visier nehmen", teilt Polizeipräsident Gregor Lange mit.

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