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Eine in eine Decke gewickelte und mit Klebeband verschnürte, lebensecht wirkende Puppe liegt im Wesel-Datteln-Kanal.

Einsatz am Kanal

Vermeintliche Leiche ist eine Sexpuppe

MARL - Zwei Frauen alarmierten am Samstagmittag um 13.42 Uhr die Feuerwehr, weil sie dachten, dass im Wesel-Datteln-Kanal eine Leiche treiben würde.

Die Kräfte der Marler Hauptwache zogen kurz darauf am südlichen Kanalufer 250 Meter südöstlich der Lippramsdorfer Brücke ein in eine Decke geschnürtes Paket aus dem Wasser. "In Form und Größe entsprach es einem Menschen. Da wir eine Straftat vermuteten, haben wir natürlich die Polizei informiert", erzählt Feuerwehrsprecher Michael Dolega. Nach dem Eintreffen der Kriminalpolizei wurde das Paket geöffnet. Gefunden wurde eine „Sexpuppe“, so Michael Dolega. Man habe dann sofort telefonisch die beiden Zeuginnen informiert und Entwarnung gegeben. "Die Frauen waren natürlich erleichtert, da sie das Schlimmste vermutet hatten und sehr mitgenommen waren. Unglaublich, dass sich jemand so einen schlechten Scherz erlaubt", berichtet Michael Dolega

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