Emscher-Lippe-Campus in der Diskussion

Marl soll Hochschulstandort werden

MARL. - Die Stadtverwaltung soll Marl als Standort einer Hochschule für die Emscher-Lippe-Region vorschlagen. Das hat der Rat mit großer Mehrheit beschlossen. Die neu gegründete Hochschule soll ein eigenes Profil bilden – zum Beispiel in der chemischen Forschung, Medienentwicklung und Medizin.

Kooperationen könnten mit dem Chemiepark, Grimme-Institut, unserem Medienhaus und den akademischen Lehrkrankenhäusern entstehen. Die neue Hochschule soll durch Investitionen in Bildung und Forschung einen Entwicklungsschub auslösen, zukunftsfähige Arbeitsplätze und Unternehmensgründungen begünstigen.

Diese Idee hatten SPD und Linke in einem gemeinsamen Antrag eingebracht. Nicht durchsetzen konnetn sich CDU, BUM/FDP und Bündnisgrüne mit ihrem Vorschlag für eine Hochschule in Marl, die von Partnern der regionalen Wirtschaft getragen werden oder als Zweigstelle der Westfälischen Hochschule entstehen soll.

Bürgermeister Werner Arndt gab bekannt, dass er mit den Stadtoberhäuptern der Nachbarkommunen bereits lange über die Hochschule diskutiert hat. Geeinigt habe man sich auf den Namen „Emscher-Lippe-Campus“.

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