Endstation Bremen: Kinder wollten allein nach Hamburg

Bremen (dpa/lno) - Es sollte ein spontaner Kurztrip nach Hamburg werden, doch der Ausflug eines elfjährigen Mädchens und eines zwölfjährigen Jungen von Hamm (Westfalen) hat am Bremer Hauptbahnhof ein vorzeitiges Ende gefunden.

Die Schüler hatten sich überlegt, statt die Schule doch lieber das rund 300 Kilometer nördlich gelegene Hamburg zu besuchen. Denn da gäbe es sogar einen Fischmarkt, wusste das reiselustige Duo, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Die Zugbegleiterin des IC 2310 bemerkte allerdings, dass beide am Montag nicht nur ohne Eltern, sondern auch ohne Fahrschein und nur mit Kleingeld unterwegs waren. In Bremen wurden sie von Bundespolizisten empfangen, die auch die Rückfahrt inklusive "Umsteigeüberwachung" in Münster organisierten. Die Eltern der Nestflüchter seien beim Anruf aus Bremen aus allen Wolken gefallen, so die Polizei. Sie hätten ihre Sprösslinge in der Schule gewähnt.

Pressemitteilung Bundespolizei

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