Entwicklung und Forschung

NRW will Vorreiter bei Künstlicher Intelligenz werden

Düsseldorf (dpa/lnw) - Selbstfahrende Autos, Roboter in der Altenpflege, denkende und sprechende Computer: Künstliche Intelligenz gilt als eine Schlüsseltechnologie der Zukunft. Nordrhein-Westfalen will bis 2023 Millionenbeträge in die Entwicklung und Forschung zu Künstlicher Intelligenz (KI) stecken.

Das beschloss das Landeskabinett am Dienstag. Insgesamt sollen zunächst 25 Millionen Euro für verschiedene Maßnahmen bereitgestellt werden. NRW solle zum deutschlandweit führenden Standort für angewandte Künstliche Intelligenz ausgebaut werden, sagte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP).

Mit den Fördermitteln sollen etwa aus NRW stammende Professoren aus den USA zurückgeholt werden, sagte Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos). 2019 sollten sechs KI-Professuren ausgeschrieben werden. "Wenn wir die zurückgewinnen wollen, müssen wir ihnen auch etwas bieten, in jeder Hinsicht", sagte auch Pinkwart.

Außerdem soll eine landesweite Kompetenzplattform "Künstliche Intelligenz" (KI.NRW) unter der Führung des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) in Sankt Augustin aufgebaut werden. Schon am 1. Dezember soll die neue Geschäftsstelle von KI.NRW ihre Arbeit aufnehmen. Sie soll Wissenschaft und Wirtschaft verzahnen.

An KI.NRW beteiligen sich Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Start-ups und Unternehmen. Auch ein NRW-Institut für Digitalisierungsforschung soll auf den Weg gebracht werden. Zur beruflichen Weiterbildung im Bereich Künstliche Intelligenz sollen an mehreren Standorten Lernlabore für Beschäftigte eingerichtet werden.

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