Erhebliche Umweltverstöße

Polizei und Stadt heben wilden Schrottplatz in der Nordstadt aus

Aufeinandergestapelte Wracks, auslaufendes Altöl - Polizei und Stadt haben einen wilden Schrottplatz in der Nordstadt durchsucht. Nicht nur bei den Umweltvorschriften war der Besitzer lax.

Auf dem Betriebsgelände eines Schrottplatzes in der Nähe des Naturkundemuseums haben Mitarbeiter der Stadt und der Dortmunder Polizei am Donnerstag erhebliche Umweltverstöße festgestellt.

Über hundert unsachgemäß gelagerte Autowracks - zum Teil übereinander gestapelt - fanden die Ermittler, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung. Die Durchsuchung des Geländes, das einem 71-jährigen Dortmunder gehört, war von einem Richter angeordnet worden.

Um Umweltschäden scherte sich der Besitzer offenbar wenig: "Ohne Genehmigung der Behörden zerlegte der Mann die Fahrzeuge in ihre Einzelteile", schreibt die Polizei. Betriebsflüssigkeiten wie beispielsweise Altöl gelangten dabei offenbar ungefiltert ins Erdreich. Durch Gutachter entnommene Bodenproben müssen nun ausgewertet werden.

Schrottplatz hatte seit drei Jahren keine Gewerbegenehmigung mehr

Der 71-Jährige hat jedoch nicht nur die Umweltvorschriften ignoriert: Ermittlungen ergaben, dass seit über drei Jahren kein Gewerbe für den Schrottplatz angemeldet ist. Der Schrottplatz wurde illegal betrieben.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen mehrerer Umweltdelikte, unter anderem. wegen des unerlaubten Betreibens von Anlagen, des unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Abfällen sowie Bodenverunreinigung.

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