Ermittlungen der Polizei: Youtuber dringen in Zeche ein

Bottrop (dpa/lnw) - Nach einem mutmaßlichen Eindringen von Youtubern in das stillgelegte Bergwerk Prosper Haniel ermittelt die Polizei wegen Hausfriedensbruchs. Die Beamten vermuten, dass Videos von dem mutmaßlich illegalen Besuch der Zeche Ende April entstanden sein könnten, wie eine Polizei-Sprecherin am Mittwoch sagte.

könnten, wie eine Polizei-Sprecherin am Mittwoch sagte. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei könnten die Youtuber bis zu 750 Meter unter die Erdoberfläche gelangt sein. Die Polizisten hatten damals einen jungen Mann auf dem Gelände der Zeche angetroffen.

In den vergangenen Tagen waren im Internet Videos aus dem Bergwerk aufgetaucht. Darauf sind mehrere junge Leute zu sehen. Die RAG-Zeche Prosper Haniel ist seit Dezember stillgelegt. Der Konzern hatte am Dienstag Anzeige wegen Hausfriedensbruchs gestellt. Mehrere Medien hatten zuvor über den Vorfall berichtet.

Ein RAG-Sprecher sagte der "WAZ": "Das ist nun wirklich kein Jungenstreich mehr, das ist eine große Gefährdung. Das ist ein absolutes No-Go."

Bild-Bericht

WDR-Bericht

WAZ-Bericht

Infos zu Prosper Haniel

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Notausgabe wegen technischer Störung: Hier finden Sie die komplette Tageszeitung als ePaper
Notausgabe wegen technischer Störung: Hier finden Sie die komplette Tageszeitung als ePaper
Heftiger Wetterumschwung zieht heran: Sturm, Schnee und spiegelglatte Straßen? Der DWD warnt
Heftiger Wetterumschwung zieht heran: Sturm, Schnee und spiegelglatte Straßen? Der DWD warnt
Zugverbindung Berlin - Recklinghausen kommt ab Montag - es gibt nur einen Haken
Zugverbindung Berlin - Recklinghausen kommt ab Montag - es gibt nur einen Haken
Nein zu Datteln - Ja zu Olfen: Dieses Autohaus gibt seinen Standort auf
Nein zu Datteln - Ja zu Olfen: Dieses Autohaus gibt seinen Standort auf
Gute Nachrichten aus Düsseldorf: Käthe-Kollwitz-Gesamtschule wird "Talentschule"
Gute Nachrichten aus Düsseldorf: Käthe-Kollwitz-Gesamtschule wird "Talentschule"

Kommentare