Die Zeche Zollverein in Essen.
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Lila war am Dienstagabend die dominierende Farbe auf der Zeche Zollverein in Essen.

Aktion in Essen

Zum Weltfrühchentag leuchtet ein UNESCO-Welterbe in einer ganz besonderen Farbe

  • Markus Geling
    vonMarkus Geling
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  • Oliver Prause
    Oliver Prause
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Der 17. November ist ein besonderer Tag, ganz im Zeichen der Frühgeborenen. In Essen wurden daher zahlreiche Gebäude in Lila, der Symbolfarbe der Frühchen, angestrahlt - darunter auch ein UNESCO-Welterbe.

Stimmungsvolle Aktion zum Weltfrühchentag am 17. November: Die Zeche Zollverein war am Dienstagabend sicher das bekannteste der zahlreichen Gebäude, die passend zum Anlass in Lila beleuchtet wurden. Der Doppelbock auf dem UNESCO-Welterbe im Essener Stadtteil Katernberg war schon von weitem in der Symbolfarbe der Frühgeborenen zu sehen. Und glücklicherweise spielte auch das Wetter nach Einbruch der Dunkelheit mit - es blieb nämlich weitgehend trocken.

Weltfrühchentag: Zahlreiche Gebäude in Essen stimmungsvoll beleuchtet

Weitere Orte, die in Essen aus dem besonderen Anlass am Dienstagabend in schönstem Lila erstrahlten, waren das Riesenrad in der Innenstadt, die Grugahalle, das Funke Medienhaus, die E.ON-Verwaltung, das Wehr am Baldeneysee, das Polizeipräsidium in Rüttenscheid, die Sparkasse Essen, das Glückaufhaus, die Traglufthalle des TC Bredeney, die Deutsche Bank, der Steeler Bus-Bahnhof, die Bahn-Unterführung im Hauptbahnhof und das Universitätsklinikum.

Auch die Essener Grugahalle erstrahlte am Dienstagabend in der Farbe Lila.

Bundesweit brauchen rund 65000 Frühchen besondere Unterstützung beim Start ins Leben

Bundesweit zählen rund 65.000 Kinder pro Jahr zu den Frühgeborenen, weil sie vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt gekommen sind und besondere Unterstützung beim Start ins Leben benötigen. „Das sind gut acht Prozent“, sagt Prof. Dr. med. Claudia Roll vom Perinatalzentrum Datteln, welches spezialisiert ist auf die Versorgung von Frühgeborenen und deren Müttern.

Auf die große Zahl von Frühgeborenen soll jedes Jahr mit dem Welt-Frühgeborenen-Tag aufmerksam gemacht werden. Genauso wie auf die besonderen Bedürfnisse, die „Frühchen“ und deren Eltern haben. Das ist das Eine. „Andererseits möchten wir aber auch aufklären, dass Frühgeborene oft viel bessere Chancen und Prognosen haben, als der Laie denkt“, so Roll. Was für die Eltern zunächst ein Schock sei, „ist für uns im Perinatalzentrum in der Regel Normalität, Routine.“

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