DJK Ewaldi

Sportanlage in Aplerbeck wurde für über 250.000 Euro saniert

APLERBECK - Wie gut und schnell Geld in Projekte umgesetzt wird, sieht man am Beispiel der Sportanlage der DJK Ewaldi an der Ramhofstraße. Ein neuer Anbau ist entstanden, und es soll noch einiges folgen.

Knapp ein halbes Jahr hat es gedauert, dann war der neue Anbau der alten Sporthalle auf dem DJK-Gelände an der Ramhofstraße fertig. "In dieser Qualität und in dieser Zeit hätte die Stadt Dortmund dieses Projekt niemals durchführen können", sagt Jan Gravert.

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Aplerbeck hat sich zusammen mit Ingeborg Milde (Fraktionsvorsitzende der CDU) angeschaut, was die DJK Ewaldi Aplerbeck mit den rund 40.000 Euro so fabriziert hat, die aus dem Haushalt des Stadtbezirks stammen.

Geld von der BV- Aplerbeck

Und die Kommunalpolitiker sind voll des Lobes. Es sei klasse geworden, was da auf dem Gelände entstanden ist. Ein großer Merzweckraum und dazu zwei Abstellräume, in denen die Geräte für den Hallensport und die Geräte zur Pflege des Außenbereichs abgestellt werden können. "Was auch bitter nötig war", sagt Friedhelm Althans, erster Vorsitzender des Vereins. Der ist froh, dass der größte Verein im Stadtbezirk nun mehr Platz für seine Gruppen hat.

Schach, Yoga und kleinere Gymnastikgruppen können den neuen Anbau nutzen. Die angrenzende Sporthalle hatte schon lange nicht mehr ausgereicht. Auch die Abstellmöglichkeiten gab es dort nicht. "Die Geräte wurden auf den Fluren und teilweise im Sanitärbereich abgestellt. Das konnte so nicht weitergehen", sagt Althans.

Großer Eigenanteil durch den Verein

Ein Beamer soll das Angebot noch komplettieren. Fortbildungen sollen hier in Zukunft stattfinden. 250.000 Euro hat das Gebäude insgesamt gekostet, das auch einen direkten Zugang zur Sporthalle und den Umkleidekabinen hat. "Unser Eigenanteil beträgt rund 85.000 Euro", sagt Friedhelm Althans. "Und da ist noch nicht der Innenausbau mit eingerechnet." 125.000 Euro kamen von der Stadt. Trotzdem ein dickes Brett, was die DJK da zu bohren hatte. "Das Projekt ist ein Beweis dafür, dass Geld, was man den Vereinen zur Verfügung stellt, Geld ist, das gut im Stadtbezirk ankommt. Das vielen Leuten nützlich sein und gut umgesetzt wird", sagt Gravert.

Gebaut wurde im Übrigen von Firmen aus der Umgebung, "was natürlich auch ein großer Vorteil ist, da man immer einen Ansprechpartner vor Ort hat", sagt Gravert. Mit dem Neubau tauchte jedoch auch ein weiteres Problem auf - die alte Heizanlage reicht für die neuen Räume nicht aus. Eine modernere muss her. Auch hier wird die DJK aus Eigenmitteln finanzieren. 10.000 Euro soll das Ganze kosten.

Noch viele Ideen, die schon 2018 umgesetzt werden

Und wer jetzt denkt, das wäre alles, was die DJK neu anpackt? der hat teilweise recht - zumindest für dieses Jahr. 2018 wird weiter an der Attraktivität der Sportanlage gebastelt. Der Sportplatz an der Ramhofstraße bekommt endlich eine neue Laufbahn. "Der Tennenbelag wird komplett erneuert", sagt Friedhelm Althans.

Dazu gibt es eine neue Sprunggrube mit einer Anlaufbahn aus Tartan. Auch die Hochsprunganlage wird im kommenden Jahr saniert. Als Schmankerl haben sich die Verantwortlichen der DJK für die öffentlich nutzbare Anlage noch etwas ganz Besonderes einfallen lassen. So wird es neben dem Tennenoval noch eine Finnbahn geben.

"Wir haben für das Sportplatz-Projekt schon einen Kostenvoranschlag bekommen", sagt Friedhelm Althans. Klar ist, dass auch hier 30.000 Euro durch die Bezirksvertretung Aplerbeck zur Verfügung gestellt werden. Wie gesagt, das soll alles 2018 umgesetzt werden. Und für die nächsten Jahre gibt es noch mehr Ideen.

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