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Brandermittler der Polizei untersuchen ein ausgebranntes Fahrzeug. Nach dem Überfall auf einen Geldtransporter am Flughafen Köln/Bonn haben die Täter ihr Fluchtfahrzeug offenbar in Brand gesteckt.

Fahndung

Maskierte überfallen Geldtransporter - Wachmann in Lebensgefahr

Köln - Dramatische Szenen am Flughafen Köln/Bonn: Maskierte überfallen einen Geldtransporter, es fallen Schüsse. Ein Wachmann wird lebensgefährlich verletzt. Jetzt läuft die Fahndung.

Drei maskierte Täter haben am Flughafen Köln/Bonn einen Geldtransporter überfallen und einen Wachmann durch mindestens einen Schuss lebensgefährlich verletzt. Sie flüchteten nach der Tat am Mittwoch in einem schwarzen Auto, das sie im Kölner Stadtteil Porz in Brand setzten und zurückließen, wie die Polizei mitteilte.

"Heute Morgen, etwa Viertel nach Neun, haben drei maskierte und bewaffnete Männer hier einen Geldtransporter überfallen", berichtete Polizeisprecher Wolfgang Baldes vor Ort. "Zwei Mitarbeiter dieser Firma waren wohl außerhalb des Fahrzeugs. Es sind auch Schüsse gefallen. Ein Mitarbeiter der Firma ist durch mindestens einen Schuss im Oberschenkel schwer verletzt worden. Er liegt jetzt in einer Klinik und wird operiert." Der Mann schwebe in Lebensgefahr.

Polizei suchte mit Hubschrauber nach Tätern

Die Polizei fahndete mit einem Großaufgebot nach den Tätern. Auch ein Hubschrauber wurde eingesetzt. Die "Rheinische Post" veröffentlichte auf ihrer Website ein Video von der Flucht der Täter, das die Polizei als authentisch bezeichnete. Man sieht darauf, wie zwei schwarz gekleidete maskierte Männer einen schweren Koffer in einen schwarzen Audi laden und mit offener Kofferraumklappe wegfahren.

Der Fall weckt Erinnerungen an einen anderen Überfall vor einem Jahr. Dabei hatten Unbekannte im Alter zwischen 30 und 40 Jahren einen Geldtransporter auf dem Parkplatz eines Ikea-Kaufhauses in Köln-Godorf ausgeraubt. Auch hier wurde ihr Fluchtfahrzeug wenig später in der Nähe brennend entdeckt. Nach Zeugenaussagen flüchteten die Täter zu Fuß. Zur Höhe des erbeuteten Geldes machte die Polizei damals keine Angaben.

Ein Polizeisprecher sagte am Mittwoch: "Das war ein ähnlicher Modus Operandi, aber ob die beiden Taten in Zusammenhang stehen, das müssen die Ermittlungen ergeben."

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