Dem BVB fehlt fast ein ganzes Team

Reus am Ball, Durm und Piszczek im Mannschafts-Training

DORTMUND - Die Liste ist lang. Fast eine ganze Fußballmannschaft fehlt bei Borussia Dortmund derzeit verletzt. Und dieser Umstand wird sich auch bis zum wichtigen Spiel am Samstag (18.30 Uhr/live auf Sky) nicht ändern. Marco Reus trainiert zwar wieder mit dem Ball, Erik Durm und Lukasz Piszczek absolvierten Teile des Mannschaftstrainings. Für das Spiel gegen Hoffenheim aber wird Peter Stöger weiter auf zehn Spieler verzichten müssen.

"Es sieht nicht so aus, als ob irgendwer von den Jungs zurückkommt", sagte Peter Stöger am Donnerstagnachmittag auf der Pressekonferenz vor dem wichtigen Meisterschaftsspiel gegen die Kraichgauer. Gemeint hat er die folgenden Spieler:

Es gibt unprominentere Lazarette. Trotzdem gibt es positive Nachrichten aus dem Krankenstand. Marco Reus, schon die gesamte Spielzeit schmerzlich vermisst beim BVB, trainiert wieder mit Ball. Am Mittwoch absolvierte der Nationalspieler, der noch auf die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Russland hofft, zunächst eine Laufeinheit auf dem Platz und anschließend erstmals wieder Ballübungen im Footbonauten - eine spezielle Ballmaschine in der Trainingshalle. "Es ist alles gut soweit", wusste Stöger zu berichten und erklärte mit einem Grinsen, "das Balltraining hat ganz gut ausgesehen. Er hat's nicht verlernt, würde ich mal sagen."

Wann der Offensivspieler wieder voll einsatzbereit ist, ist allerdings weiterhin unklar. Frühestens im Januar wird Reus wieder mit der Mannschaft trainieren können, frühestens im letzten Saisondrittel dürfte er wieder ein Kaderkandidat sein.

Piszczek zum Trainingslager fit

Etwas besser sieht es dagegen bei Piszczek und Durm aus. Beide absolvierten am Mittwoch und Donnerstag Teile des Mannschaftstrainings. Piszczek sollte zum Trainingslager in Marbella (3. bis 9. Januar) wieder komplett einsatzfähig sein, bei Durm, der wie Reus noch kein Spiel in dieser Saison bestritten hat, ist eine Prognose schwieriger, aber auch er dürfte bald wieder vollständig belastbar sein.

Peter Stöger darf also guter Dinge sein, im neuen Jahr deutlich mehr Auswahl zu haben. Der Österreicher hätte nichts dagegen: "Jeder, der dazukommt, bringt zusätzliche Qualität. Egal, ob diese Qualität individuell ist oder den Konkurrenzkampf anheizt. Auch so etwas kann ja einen Leistungs- und Motivationsschub geben, weil jeder einzelne noch mehr abrufen muss." Bis es soweit ist, vertraut der 51 Jahre alte Österreicher auf die gesunden Spieler. "Ich habe in Mainz eine Mannschaft gehabt, in der jeder die Berechtigung gehabt hätte, für den BVB aufzulaufen. Insofern ist alles gut."

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