Festival

"Way Back When" bleibt in Dortmund - trotz weniger Livebühnen

Dortmund - Die fünfte Ausgabe des "Way Back When"-Festivals hatte neben viel Livemusik am Wochenende auch interessante Nebenschauplätze. Im Mittelpunkt standen jedoch 30 Bands auf drei Bühnen.

Indierock oder Streetart-Workshop, Singer-Songwriter oder Interviews im Plattenladen, Gaming Lounge oder Folkpop: Die fünfte Ausgabe des "Way Back When"-Festivals hatte neben viel Livemusik auch interessante Nebenschauplätze.

Doch im Mittelpunkt des dreitägigen Festivals standen die 30 Bands, die auf zwei Bühnen im FZW sowie in der Pauluskirche jeweils ab nachmittags bis in die Nacht hinein spielten.

Dabei bekamen die Besucher eine bunte und international besetzte Mischung aus Indie, Pop, Rock oder Folk geboten. Der Charakter als sogenanntes Showcasefestival ist seit der ersten Ausgabe geblieben und soll vor allem Besuchern ermöglichen, neue Bands zu entdecken.

Nur zwei Spielorte

Und das ging in diesem Jahr wieder bestens auf - wenn auch mit Veränderungen. Anders als in den letzten Jahren gab es mit der Pauluskirche und dem FZW nur zwei Spielorte. Das View hatte den Veranstaltern abgesagt und das Domicil wurde vonseiten des Festivals kurzfristig gestrichen.

"Die Absage an das Domicil tut uns sehr leid, doch die Vorverkaufszahlen gaben das nicht her", so Roman Pitone vom Way Back When. Dennoch ging das Konzept des Bühnenhoppings bestens auf.

Den Auftakt machten jeden Tag erstmals Dortmunder Bands im Club des FZWs. Am Freitag waren dies "East Ends", am Samstag "Walking on Rivers" und am Sonntag "Brookland".

Danach war es ein stetes Bandspringen durch das abwechslungsreiche Lineup. Mal harter Rock wie bei "Strange Bones", mal avantgardistischer Pop bei "Sam Vance-Law", dann wieder Indiefolk bei "Fenne Lily".

Wer doch mal verschnaufen wollte, konnte beim Vinyltalk vorbeischauen oder in der Games Lounge Videospiele zocken. Die meisten pendelten aber an den drei Tagen zwischen den drei Bühnen. So gab es gelegentliche Einlassstopps, so wie bei "All the Luck in the World" am Samstag - auch wenn das Festival nicht ausverkauft war.

Am Standort lies Pitone aber keinen Zweifel. "Es gibt für diesen Festivalstandort keine Alternative und wir fühlen uns hier sehr wohl", sagte er. "Die 600 bis 800 Besucher sind eine gute Basis, um das Format weiter zu entwickeln."

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