Feuerwehr im Großeinsatz

Brand in Alt-Marl: 50 Bewohner können nicht in Haus zurück

Marl - Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Barkhausstraße können 50 Menschen vorerst nicht in ihre Wohnungen zurück. Sie sind komplett ohne Strom, in viele Wohnungen ist auch Rauch gezogen. Nach Informationen der Feuerwehr konnten 30 Personen nicht bei Bekannten und Verwandten unterkommen.

Stadt und neuma werden ihnen zunächst eine Notunterkunft zur Verfügung stellen. Das Feuer war heute Nacht gegen 3.45 Uhr im Keller des Hauses ausgebrochen. Der Rauch war dann durch einen Kabelschacht in die oberen Stockwerke gezogen.

Etwa gegen 50 Menschen musste die Feuerwehr nach eigenen Angaben zu früher Stunde in Sicherheit bringen. Wie Feuerwehrchef Rainald Pöter auf Nachfrage mitteilt, wurden sie zwischenzeitlich in einem Linienbus der Vestischen und einem Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr untergebracht und versorgt.

"Es hat ausgedehnt gebrannt. Aufgrund der hohen Temperaturen war es anfangs fast unmöglich, in den Keller zu kommen", sagt Rainald Pöter. Die Feuerwehr flutete den Keller zunächst von außen mit Schaum. Als die Hitze nicht mehr so extrem war, drangen die Kräfte zu Nachlöscharbeiten in die engen Kellerräume.

Brandursache noch unbekannt

Fast sechs Stunden waren etwa 40 bis 50 Feuerwehrleute der Hauptwache, aus Alt-Marl und Polsum im Einsatz. Auch Ehrenamtliche aus Hamm und Sinsen waren alarmiert.

Über die Brandursache ist noch nichts bekannt. Die Polizei ermittelte vor Ort.

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