Feuerwehreinsatz

Ausgebüxtes Känguru tummelt sich in Essener Waldgebiet

ESSEN - Ein Spaziergänger hat in einem Essener Waldgebiet ein ausgebüxtes Känguru entdeckt. Das Tier hatte dann offenbar keine Lust, auf die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr zu warten.

Während eine Streife und eine Feuerwehreinheit ausrückten, gelang es dem Mann, das Känguru auf dem Arm festzuhalten - aber nur kurz, wie es in einer Mitteilung vom Sonntag hieß. Dann hatte es sich freigestrampelt und war davon gehüpft in den nahen Wald. Wem das Tier gehört und wo es entlaufen ist, wurde noch ermittelt. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zu Samstag.

Dass Kängurus abhanden kommen, gab es in NRW schon öfter. Oft stammen sie aus privater Haltung. Im März dieses Jahres tauchte ein Mini-Känguru in Vreden im Kreis Borken auf. Es war vermutlich in den Niederlanden entwischt - und blieb verschwunden. Im vorigen Sommer endete der Ausbruch aus einem Gehege für ein Beuteltier glücklich - wenn auch mit einem Sprung in den Swimmingpool des Nachbarn. Dort wurde es herausgefischt und zu seinen Besitzern zurückgebracht.

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