Feuerwehreinsatz

29 Derner mussten wegen des Austritts von Grubengas ihre Wohnungen verlassen

Der Austritt von Grubengas hat die Feuerwehr und einige Anwohner der Gneisenauallee beschäftigt. Es bestand allerdings zu keinem Zeitpunkt Gefahr für Menschen.

Gegen 15.40 Uhr war die Feuerwehr von Anwohnern der Gneisenauallee im Stadtteil Derne alarmiert worden. Diese hatten deutlichen Gasgeruch auf der Straße wahrgenommen.

Die Ursache dafür war offenbar ein defekter Bypass für Grubengas auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Gneisenau. Dieser sorgt normalerweise dafür, dass das leicht entflammbare Methangas, das durch den Kohleabbau freigesetzt wurde, nicht unkontrolliert entweichen kann. Das Gas wird kontrolliert abgebrannt.

29 Personen mussten vorübergehend ihre Wohnungen verlassen. Die Feuerwehr prüfte gemeinsam mit Experten der Ruhrkohle AG (RAG), ob Explosionsgefahr bestand. Gegen 17.30 Uhr gaben die Experten Entwarnung und nahmen die Anlage außer Betrieb. Alle Bewohner konnten zurückkehren.

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