Feuerwehreinsatz

Explosion in Krefelder Eisengießerei - Sieben Verletzte

Krefeld (dpa/lnw) - Eine heftige Explosion in einer Krefelder Eisengießerei hat sieben Arbeiter verletzt und das Dach der 3000 Quadratmeter großen Werkshalle in Flammen gesetzt.

Bei einer Explosion in einer Eisengießerei in Krefeld sind sieben Beschäftigte verletzt worden. Der Zwischenfall habe sich am Mittwochmittag im Schmelzofen auf dem Gelände der Gießerei ereignet, sagte ein Feuerwehrsprecher. Zwei Schwerverletzte wurden in Krankenhäuser gebracht. Einer von ihnen erlitt Verbrennungen. Zum Zeitpunkt des Unfalls seien etwa 40 Arbeiter in der Halle gewesen.

Die Explosion habe das Dach der 3000 Quadratmeter großen Werkshalle in Brand gesetzt. Die Flammen waren am Nachmittag unter Kontrolle. Die Explosion habe zudem so viel Staub aufgewirbelt, das man in der Folge Staubexplosionen befürchtet habe. Die Feuerwehr setzte eine Wasserwand gegen den Staub ein. Die umliegenden Schmelzöfen seien kontrolliert heruntergefahren worden.

Anwohner wurden gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Feuerwehr untersuchte vorsorglich mit Messungen, ob giftige Stoffe freigesetzt wurden, gab aber bald Entwarnung.

Die Gießerei liegt in einem Gewerbe- und Wohngebiet. Etwa 60 Feuerwehrleute und 20 Rettungskräfte waren an den Ort des Geschehens geeilt. Die Ursache der Explosion und die Höhe des Schadens waren zunächst unklar. Die Auswirkungen seien aber nach vorläufiger Einschätzung auf die Werkshalle beschränkt geblieben.

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