Feuerwehreinsatz am St.-Josefs-Hospital in Hörde

Brand in Kleinwäschelager - Patienten nicht betroffen

Hörde - Ein Brand am ehemaligen Schwesternwohnheim am St.-Josefs-Hospital in Hörde hat am Mittwochmorgen für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Schnell konnte die Zahl der herbeigerufenen Einsatzkräfte reduziert werden. 

Eine Brandmeldeanlage im zweiten Obergeschoss des ehemaligen Schwesternwohnheims am St.-Josefs-Hospital in Hörde alarmierte am Mittwoch um 7.07 Uhr die Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot ausrückte.

Das Feuer war in einem Kleinwäschelager ausgebrochen. "Als die Feuerwehr am Einsatzort ankam, wurde sie vom Haustechniker empfangen, das Gebäude war bereits geräumt, sodass direkt mit der Brandbekämfung begonnen werden konnte", berichtete Feuerwehr-Sprecher Oliver Körner am Mittwochmorgen. Zwei Trupps der Feuerwehr drangen unter Atemschutz zu dem Brandherd vor und hatten das Feuer schnell unter Kontroll. Die Zahl der angerückten Feuerwehrlöschzüge konnte auf zwei reduziert werden.

An das Kleinwäschelager grenzt eine kleine Küchenzeile

In der zweiten Etage des ehemaligen Schwesternwohnheims, befinden sich Bereitschaftsdiensträume für Ärtze und Schwestern des St.-Josefs-Hospitals. An das Kleinwäschelager grenzt eine kleine Küchenzeile mit Küchlschrank und Mikrowelle. "Ein Zusammenhang ist fraglich", sagte Oliver Körner. Die Brandursache werde von der Polizei ermittelt.

Das ehemalige Schwesternwohnheim, in dem es heute neben Bereitschaftsdiensträumen auch Verwaltungsräume gibt, befindet sich in einem eigenen Gebäudeteil am St.-Josefs-Hospital. "Für die Patienten bestand keinerlei Gefahr", versichert Clemens Galuschke, Geschäftsführer der Kaltholischen St.-Lukas-Gesellschaft, die Träger des St.-Josefs-Hospitals ist. "Es gab zum Glück keinen Personenschaden."

Flur durch Rauch in Mitleidenschaft gezogen

Die Etage, auf der der Brand ausbrach sei zunächst unutzbar, teile der Feuerwehr-Sprecher mit, der Flur vor dem Kleinwäschelager sei durch den Rauch in Mitleidenschaft gezogen worden. "Die Rauschschutztüren haben einwandfrei funktioniert", sodass andere Gebäudeteile nicht betroffen sind. "Eine Etage tiefer, in der Verwaltung, wird bereits wieder ganz normal gearbeitet", betätigte Clemens Galuschke wenige Stunden nach dem Feuerwehreinsatz.

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