Flugzeugpanne

Zweite Panne binnen drei Tagen an deutschem Regierungsjet

Berlin (dpa) - Die Reise von Entwicklungsminister Gerd Müller im südlichen Afrika wird von einer weiteren Flugzeugpanne behindert. Nach der Landung der Maschine in Ndola im Sambia sei ein Fehler im System angezeigt worden, sagte ein Sprecher der Luftwaffe der Deutschen Presse-Agentur.

Der CSU-Politiker und seine Delegation sollten nach Angaben seines Ministeriums mit einer zivilen Fluggesellschaft zurück nach Deutschland reisen.

Der neue, nun zweite Fehler steht nach ersten Untersuchungen nicht in Zusammenhang mit einem defekten Ventil, das einen Start der zweistrahligen Bombardier Global 5000 der Flugbereitschaft in Malawi zunächst unmöglich gemacht hatte. Der Minister und seine Delegation hatten einen Linienflug genutzt, um nach Sambia zu kommen. Eine geplante Weiterreise nach Namibia war abgesagt worden.

Der CSU-Politiker sagte, die wiederholten technischen Probleme mit den Flugzeugen der Bundesregierung schadeten dem Ansehen Deutschlands in der Welt. Die Pannen hätten eine "enorm negative Symbolwirkung für das High-Tech-Land Deutschland", sagte er während des Besuchs in Sambia der Deutschen Presse-Agentur. Das Verteidigungsministerium hatte zuletzt argumentiert, die Ausfallzeiten der Maschinen seien statistisch betrachtet niedrig.

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