Forderungen

Tarifkonflikt der Logistik- und Paketbranche: Keine Einigung

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Gewerkschaft Verdi und die Logistik- und Paketdienste haben ihre Tarifverhandlungen vertagt. In der dritten Verhandlungsrunde konnte am Mittwoch in Düsseldorf keine Einigung erzielt werden, wie beide Parteien mitteilten.

Verdi fordert für die 100 000 Branchenbeschäftigten in Nordrhein-Westfalen ein volles 13. Monatsgehalt. Je nach Betriebszugehörigkeit sind es laut dem Verband Spedition und Logistik Nordrhein-Westfalen im bisherigen Tarifvertrag zwischen 30 und 40 Prozent.

Die Gewerkschaft fordert zudem zwei zusätzliche Urlaubstage sowie monatlich 175 Euro mehr Lohn für die Beschäftigten. Für Auszubildende soll es 75 Euro pro Monat extra geben. Der Verband Spedition und Logistik Nordrhein-Westfalen wies die Forderungen als überhöht zurück. Für die kommenden Tage kündigte Verdi Warnstreiks an. Die nächsten Verhandlungen sind für den 15. November angesetzt.

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