Fragen und Antworten

Juchostraße ab sofort für Autofahrer tabu

Wambel - Ende September ist die Juchostraße ins Eigentum der Firma KHS übergegangen. Deren interner Warenverkehr soll nicht über öffentliche Flächen führen. Aus dem Grund ist die Straße nun gesperrt. Wir erklären, welche Arbeiten anstehen.

Welche Arbeiten stehen an?

Die Stadt will auf der Rüschebrinkstraße, die nun mehr Verkehr in Nord-Süd-Richtung und umgekehrt aufnehmen muss, Flüsterasphalt verlegen, um für die Anwohner die Belastung durch Verkehrslärm zu verringern. Dazu haben nun die nötigen Tiefbauarbeiten im südlichen Teil des Geländes, an der Einmündung zum Wambeler Hellweg, begonnen. Zudem werden am nördlichen und südlichen Ende der Werksstraße Drehkreuze, Schranken und Tore installiert. "Es liegt nicht in unserer Hand, wann die Arbeiten dort beginnen. Dafür ist die Stadt zuständig", sagt Pentinghaus. "Wir hoffen auf einen baldigen Beginn der Bauarbeiten und werden das Gespräch suchen." Im nördlichen Teil der Juchostraße, an der zukünftigen Zufahrt zum Werksgelände, wurden die Tiefbauarbeiten bereits Ende Oktober abgeschlossen. Dort ist eine neue Einfahrt zum KHS-Werksgelände entstanden.

Wie lange sollen die Arbeiten andauern?

Bis Ende des Jahres soll der Umbau abgeschlossen sein.

Welche Beeinträchtigungen treten auf?

Der Wambeler Hellweg wird für diesen Zeitraum in beiden Richtungen teilweise nur einspurig befahrbar sein. "Wir werden gemeinsam mit der Stadt eine Lösung finden, um die Beeinträchtigung für den Verkehr so gering wie möglich zu halten", sagt Ralf Pentinghaus, Leiter Facility Management KHS.

Und auf Dauer?

Die Juchostraße ist künftig im Bereich der KHS für den Durchgangsverkehr gesperrt. "Mit den ansässigen Firmen IVECO, Scheel, Staniura sowie Traxel & Brehm haben wir eine einvernehmliche Regelung bezüglich der Ausschilderung getroffen", sagt Pentinghaus. Somit sei gesichert, dass auch Ortsfremde diese Firmen weiterhin ohne Probleme finden.

Wer trägt die Kosten für die Arbeiten?

Die Kosten trägt der Dortmunder Anbieter von Abfüll- und Verpackungslösungen.

Warum sind die Umbauarbeiten nötig?

Insgesamt hat KHS genau 3573 Quadratmeter Fläche der Juchostraße von der Stadt erworben. Dieser Schritt war laut Pentinghaus alternativlos, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auch in Zukunft zu sichern. Mit einer Exportquote von über 90 Prozent sei der Maschinenbauer dringend auf zollrechtliche Vereinfachungen angewiesen. "Ohne eine Teilprivatisierung der Juchostraße wäre uns ein erheblicher Wettbewerbsnachteil entstanden", sagt Pentinghaus.

Und warum Dortmund?

"Für KHS ist der Standort Dortmund enorm wichtig", sagt Pascal Ledune, stellvertretender Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund. Er betont, dass die weitere Entwicklung gut für das Unternehmen und damit auch wichtig für den Wirtschaftsstandort Dortmund sei: "KHS ist eines der weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Abfüll- und Verpackungsanlagen und von daher auch ein Botschafter für unsere Stadt. Es freut mich, dass es nun endlich an die Realisierung geht."

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