Fridays For Future

Mehr als 1000 Teilnehmer in Dortmund bei globalem Klimastreik der Schüler erwartet

Zum neunten Mal werden Dortmunder Schüler am Freitagvormittag für den Klimaschutz streiken. Dieses Mal soll es hauptsächlich um die Forderung einer Verkehrswende gehen.

Am Freitagvormittag (15.3.) bleiben Dortmunder Schüler zum neunten Mal dem Unterricht fern, um sich für das Klima einzusetzen. Die Demonstration soll deutlich größer werden als in den vergangenen Wochen.

Für die Veranstaltung in Dortmund werden nach Angaben der Dortmunder Polizei 1000 Teilnehmer angemeldet. Die Veranstalter erwarten sogar mehr Teilnehmer, wie sie auf Nachfrage unserer Redaktion mitteilten. Weltweit wird bei "Fridays For Future" nach Veranstalterangaben in 1209 Städten in 92 Ländern für das Klima gestreikt.

Worum es morgen bei der Demonstration gehen soll

In einer Pressemitteilung des Dortmunder Ablegers von "Fridays For Future" wurde angekündigt, dass das zentrale Thema für die Demonstration am Freitag "Verkehrsende statt Weltende" sein soll. Die Schüler und Studenten fordern, dass "Bund und Kommune" den "Fahrradverkehr sowie den ÖPNV ausbauen". Die aktuelle Verkehrslage ist laut "Fridays For Future" Schuld daran, dass die "CO2-Emissionen seit 2014 wieder steigen und nicht weiter fallen".

Vom Friedensplatz über die Kampstraße zur Reinoldikirche

Der globale Klimastreik soll um 10 Uhr auf dem Friedensplatz vor dem Rathaus mit Redebeiträgen beginnen. Dann soll es über den Wall auf die Kampstraße gehen, Richtung Reinoldikirche. Vor der Reinoldikirche soll es weitere Kundgebungen geben. Danach geht es zurück zum Friedensplatz. Um 13 Uhr soll die Demo vorbei sein.

An der Demo nehmen laut der Veranstalter neben den Schülern und Studenten zum ersten Mal Mitglieder der Partnerbewegungen "Parents For Future" (Eltern) und "Scientists For Future" (Wissenschaftler) teil.

Dortmunder Politiker unterstützen Fridays For Future

Die Dortmunder Grünen haben sich mit der Fridays For Future Bewegung in einer Pressemitteilung solidarisiert. Sie wollen die politischen Forderungen der Schüler und Studenten unterstützen. Die Partei stellt unter anderem schon Räumlichkeiten für Plenartreffen zur Verfügung. Das Schulschwänzen als Protestform halten die Grünen für legitim.

Der parteilose Bundestagsabgeordnete Marco Bülow hat sich in einer Pressemitteilung ebenfalls zur Bewegung bekannt und mitgeteilt, dass er selbst an der Demonstration teilnehmen wolle. Er hat außerdem an alle Erwachsenen appelliert, sich dem Klimastreik anzuschließen.

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