Funde nahe der Bolmke

Blindgänger ist entschärft - WDR-Studio und 500 Anwohner waren betroffen

Brünninghausen - Unweit des WDR-Studios ist am Donnerstagmittag am Bolmker Weg eine 500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Sie wurde am Abend entschärft. Das Studio war dafür um 17 Uhr evakuiert worden, und auch rund 500 Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen.

Aktualisierung 19.53 Uhr:

Die Stadt Dortmund meldet die Entschärfung des Blindgängers um 19.49 Uhr. Die Sperrungen sind aufgehoben.

Aktualisierung 19.23 Uhr:

Die Evakuierung verlief reibungslos. Die Entschärfung läuft. Die Stadt Dortmund meldet die Zahlen zum Blndgängerfund: Es sind 38 Mitarbeiter vom Ordnungsamt, 17 vom Tiefbauamt, 14 Johanniter, 8 von der Polizei und 4 von der Feuerwehr im Einsatz . Es gab 5 Krankentransporte. 53 Personen halten sich in der Evakuierungsstelle in der Sporthalle der Gesamtschule Brünninghausen auf.

Aktualisierung 16.24 Uhr: Evakuierung ist gestartet

Die Evakuierung hat soeben begonnen, meldet die Stadt. Die Ardeystraße ist somit auch gesperrt. Der Beginn der Entschärfung steht noch nicht fest. Zuvor wird das Ordnungsamt erfahrungsgemäß bei den Wohnungen betroffenen 500 Anwohnern von Tür zu Tür gehen und kontrollieren, ob sie auch wirklich leer sind.

Aktualisierung 15.49 Uhr: WDR-Studio wird um 17 Uhr geräumt

Der WDR meldet nun, dass sein Studio am Mommsenweg um 17 Uhr geräumt werden muss. Während WDR4 und der Verkehrsfunk nach Köln ausweichen, wird die Lokalzeit Dortmund des WDR-Fernsehens vom Rande der Evakuierungszone berichten. Die Radio-Lokalnachrichten werden vom Studio Essen gesendet.

Aktualisierung 15.35 Uhr: Evakuierung hat noch nicht begonnen

Es steht immer noch nicht fest, wann die Evakuierung und anschließend die Entschärfung beginnen sollen. Das werde erst in einer zweiten Lagebesprechung festgelegt. Verwirrung gab es rund um das WDR-Studio Dortmund. Die Polizei hatte gemeldet, dass das Studio bereits geräumt worden sei - die Stadt Dortmund dementierte das später.

Aktualisierung 15.22 Uhr: Buslinie 450 betroffen

Von der heutigen Bombenentschärfung im Bereich des Bolmker Wegs ist die Buslinie 450 betroffen. Ab 16 Uhr werden die Haltestellen Gersdorffstraße und Max-Planck-Gymnasium in beide Fahrtrichtungen vorübergehend nicht mehr angefahren. Der Bus fährt eine Umleitung über die B54. Die Haltestelle Remydamm wird nur in Fahrtrichtung Westfalenhallen angesteuert. Die Stadtbahnlinien sind von der Bombenentschärfung nicht betroffen.

Die britische 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe muss noch heute durch einen Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Arnsberg entschärft werden. Aus Sicherheitsgründen muss deshalb das umliegende Gebiet in einem Radius von 500 Metern evakuiert werden. Von der Evakuierung betroffen sind neben dem WDR Landesstudio Dortmund und der Handwerkskammer, die Ardeystraße zwischen Busenkirchhoffstraße und Am Rombergpark, Teile der Sportplatzanlage des TSC Eintracht und Teile der Gartenanlage Buschmühle.

Für die Räumung wird ein entsprechender Evakuierungsbus durch die Feuerwehr im Bereich der Ardeystraße für die Anwohner positioniert.

Aktualisierung 14.30 Uhr: 500 Menschen von der Evakuierung betroffen

Laut Informationen der Polizei sind von der Evakuierung durch die Fliegerbombe rund 500 Menschen betroffen. Das WDR-Studio muss geräumt werden. Von der Evakuierung betroffen sind auch das Institut für Arbeitsforschung und Bildungszentrum der Handwerkskammer. Die Bewohner werden aktuell durch das Ordnungsamt über die Räumung informiert. Als Evakuierungsstelle dient die Sporthalle der Gesamtschule Brünninghausen am Klüsenerskamp 15.

Erstmeldung 13.43 Uhr: Bombe ist 500 Kilo schwer

Die 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg soll sich am Bolmker Weg befinden. Der Krisenstab trifft sich gegen 13.30 Uhr auf der Feuerwehrwache, um über den Radius der Evakuierung zu beraten. Bisher ist Polizei und Feuerwehr über den Radius der Evakuierung nichts bekannt.

Ein Anruf beim WDR hat ergeben, dass die Lage aktuell noch ruhig ist. Die Räumung hat noch nicht begonnen. Weitere Informationen, auch wie viele Anwohner betroffen sind und wann die Entschärfung beginnen soll, sind Polizei, Feuerwehr und der Stadt Dortmund bisher nicht bekannt.

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