Gastronomie

Pfefferpotthastfest feiert 25. Jubiläum - so sieht das Programm aus

Pünktlich zum Wetterwechsel gibt's in Dortmund etwas Deftiges auf den Tisch. Zumindest auf dem Alten Markt. Am Mittwoch (26. 9.) ist dort das 25. Pfefferpotthastfest gestartet.

Wenn etwas typisch ist für Dortmund, dann ist es Pfefferpotthast. Deshalb scheint es nur logisch, dass das Pfefferpotthastfest für viele Dortmunder in den vergangenen Jahren zu einer festen Instution in ihrer Stadt geworden ist. In diesem Jahr feiert es seinen 25. Geburtstag. Wir haben das Programm zur Silberhochzeit.

Wann gibt's was zu essen?

Von Mittwoch bis Sonntag läuft das Fest. Zu essen gibt es ab 11 Uhr. Zapfenstreich soll täglich zwischen 22 und 23 Uhr sein.

Gegessen wird wie in nahezu jedem Jahr im Zelt auf dem Alten Markt, das ab Montag aufgebaut werden soll. Auf insgesamt 500 Quadratmetern Fläche, zwischen Karstadt-Haus und Maximilian, gibt es für die Besucher Sitz- und Stehplätze. Auch im Außenbereich sollen die Gäste Platz nehmen können.

An allen fünf Festtagen rechnet Frank Schulz, Geschäftsführer vom City-Marketing und Veranstalter des Pfefferpotthastfestes, mit rund 35.000 Besuchern - nicht nur aus Dortmund. Obwohl die Veranstaltung sich über die Stadt hinaus großer Beliebtheit erfreut, will Schulz es nicht vergrößern.

"Das Pfefferpotthastfest findet traditionell auf dem Alten Markt statt", sagt er. "Als wir einmal vor der Reinoldikirche gefeiert haben, blieben uns die Besucher aus, vermutlich aus Gewohnheit." Auch auf die am Alten Markt ansässigen Gastronomen müsse Rücksicht genommen werden. "Zum Pfefferpotthastfest profitieren wir voneinander. Das soll sich nicht ändern", sagt Schulz.

Was gibt's zu essen?

Pfefferpotthast - was sonst? Zu den Wirten zählen auch in diesem Jahr das Hotel Drees in der Innenstadt, das alte Gasthaus Grube im Ortsteil Wambel, der Thüringer in der City und Martenaar's Restaurant in Dortmund-Aplerbeck. Jeder von ihnen kocht von serviert seine eigene Pfefferpotthast-Kreation. "Ich habe zum Beispiel das Rezept meiner Oma übernommen", sagt Gunter Grube, der das gleichnamige Gasthaus führt. Wie seine Großmutter das Dortmunder Leibgericht zubereitet hat, will er nicht verraten. "Dann kommt ja keiner mehr zum Fest", sagt er und lacht.

Auf der Speisekarte stehen außerdem Grünkohl - der erste in diesem Jahr -, Haxe, Blutwurst, Matjes und Leberkäs. Die Preise liegen zwischen fünf und zehn Euro, Pfefferpotthast gibt es für 7,50 Euro. Wer zum deftigen Essen etwas trinken möchte, bekommt unter anderem Pils und Federweißer. Auch 2018 ist Kronen Hauptsponsor der Veranstaltung. Anders als in den Jahren zuvor, wird das Bier jedoch nicht im Krug serviert sondern im Pils-Glas. 0,3 Liter kosten drei Euro.

Was gibt's sonst noch?

Viel Drumherum gibt es beim Pfefferpotthastfest nicht, nur Musik im Festzelt. "Meistens wollen die Besucher einfach nur gemütlich zusammensitzen", sagt Frank Schulz. Außerdem reicht der Platz nicht für ein aufwendiges Programm.

Wer sich am Samstag trotzdem nicht nur satt essen will, kann ab 10 Uhr auf dem Stoffmarkt Holland stöbern. An mehr als 140 Ständen werden auf dem Friedensplatz Stoffe und andere Kurzwaren angeboten. Mittagessen gibt es dann auf dem Alten Markt.

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