In Gelsenkirchen wurde ein Jugendlicher durch einen Böller lebensgefährlich verletzt. 
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In Gelsenkirchen wurde ein Jugendlicher durch einen Böller lebensgefährlich verletzt. 

Nach Silvester

Polizei ermittelt nach Böller-Unfall in Gelsenkirchen: War der Sprengkörper illegal?

  • Stephan Rathgeber
    vonStephan Rathgeber
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In Gelsenkirchen kam es am frühen Neujahrsmorgen zu einem schlimmen Vorfall: Ein Jugendlicher entzündete im Stadtteil Scholven einen gefundenen Böller - mit schweren Folgen. 

  • In Gelsenkirchen fand ein Jugendlicher mit einem Freund einen Böller.
  • Als er den Böller entzündete, verletzte er sich schwer.
  • Aktuell schwebt der Jugendliche in Lebensgefahr. 

Update, 2. Januar, 13.20 Uhr

Nach dem schweren Unfall eines 15-Jährigen mit einem Silvesterknaller am Neujahrstag ermittelt die Polizei.

Es sei nicht auszuschließen, dass der Böller illegal gewesen sei, sagte ein Sprecher am Donnerstag.

Die gravierenden Verletzungen des Jugendlichen legten die Vermutung nahe, dass es sich nicht um einen zugelassenen Feuerwerkskörper gehandelt habe.

Was wir bisher berichtet haben (1. Januar, 17.30 Uhr):

Wie die Polizei mitteilt, soll der 15-jährige Gelsenkirchener am frühen Neujahrsmorgen um 0.50 Uhr in Scholven zusammen mit einem Freund einen Böller auf der Straße gefunden haben. Diesen entzündete er und versuchte, einen ebenfalls gefundenen Topfdeckel auf den kurz vor der Explosion stehenden Knallkörper zu legen. 

Böller in Gelsenkirchen gefunden: Lebensgefahr

Das Dramatische: Während er den Topfdeckel ablegte, explodierte der Knallkörper und zerriss den Deckel. Der Jugendliche zog sich bei der Detonation schwerste Verletzungen im Halsbereich und am rechten Unterarm, sowie an der rechten Hand zu.

Gelsenkirchen: Kleiner Finger musste amputiert werden

Der kleine Finger der rechten Hand musste zudem amputiert werden. Der Jugendliche wurde ins künstliche Koma versetzt, aufgrund des hohen Infektionsrisikos besteht zur Zeit Lebensgefahr, wie die Polizei Gelsenkirchen mitteilt

Auch in Herten, Oer-Erkenschwick und Marl kam es zu Silvester zu vielen Einsätzen durch Polizei und Feuerwehr. 

Teurere Mülleimer in der Innenstadt

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