Ein Fall häuslicher Gewalt eskalierte in Gelsenkirchen-Erle.
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Mit einem besonders renitenten Randalierer bekam es die Polizei am Mittwochmorgen in Gelsenkirchen-Erle zu tun.

Polizist verletzt

19-jähriger Randalierer landet in der Psychiatrie

  • Bernd Turowski
    vonBernd Turowski
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Ein 19-jähriger junger Mann hielt die Polizei am Mittwochmorgen in Gelsenkirchen-Erle in Atem. Ursprünglich waren die Ordnungshüter wegen häuslicher Gewalt gerufen wurden. Doch vor Ort spitzte sich die Situation dramatisch zu.

Gegen 8.25 Uhr war eine Streifenwagenbesatzung zu einen Einsatz in Erle wegen häuslicher Gewalt ausgerückt. Dort fanden die Beamten als Verursacher einen 19-jährigen Jungen Mann vor. Der Aggressor erhielt einen Platzverweis, zudem wurde ihm ein zehntägiges Rückkehrverbot ausgesprochen. Doch der 19-Jährige missachtete die Anweisungen der Beamten. Stattdessen randalierte er in seinem Zimmer und warf mit Gegenständen um sich.

Junger Mann kündigt Suizid an

Daraufhin ergriffen die Polizisten die Arme des Heranwachsenden und begleiteten ihn vor das Haus. Hier leistete er dann Widerstand und wurde gefesselt. Anschließend kündigte er seinen Suizid an und schlug mit seinem Kopf gegen die Hauswand. Die Beamten fixierten den Randalierer. Daraufhin beleidigte der junge Mann die Beamten mehrfach, unter anderem mit den Worten „Ihr Nazis“.

Zudem bespuckte er eine Polizistin. Kurz danach wurde der junge Mann in die Psychiatrie eingeliefert. Ein Polizist erlitt leichte Verletzungen, er konnte seinen Dienst aber fortsetzen. Den 19-Jährigen erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Beleidigung und weiterer Delikte.

Das dieses Verhalten gegenüber der Polizei leider kein Einzelfall ist, zeigt dieser Fall der Polizei Gelsenkirchen.

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